Lehrerausbildung in Schleswig-Holstein

Schulrechtstest

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Sonderschule
1. Allgemeine Rechte und Pflichten der Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer nach Lehrerdienstordnung. Was trifft zu?
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer müssen sich über die mündlichen Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler nur in den B-Fächern unterrichtet halten. 
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer haben für die Aufrechterhaltung der Schulordnung und für einen regelmäßigen Schulbesuch zu sorgen. 
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer müssen sich über die Leistungen und Fähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler in allen Fächern unterrichtet halten. 
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer sind für die Einhaltung der Lehrpläne verantwortlich. 
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer müssen sich über die Leistungen und Fähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler nur in den A-Fächern unterrichtet halten. 
2. Eine Nebentätigkeit nach LBG kann eingeschränkt oder ganz oder teilweise untersagt werden, wenn ...
... das Entgelt für die Nebentätigkeit zu gering ist. 
... sie die Beamtin oder den Beamten in einen Widerstreit mit den dienstlichen Pflichten bringen kann. 
... die zeitliche Beanspruchung durch eine oder mehrere Nebentätigkeiten acht Stunden in der Woche überschreitet. 
... sie dem Ansehen der öffentlichen Verwaltung abträglich ist. 
... sie nach Art und Umfang die Arbeitskraft so stark in Anspruch nimmt, dass die ordnungsgemäße Erfüllung der dienstlichen Pflichten behindert wird. 
3. Was ist bei einer Nebentätigkeit zu beachten?
Beamtinnen und Beamte sind verpflichtet, auf schriftliches Verlangen ihrer Dienstvorgesetzten eine Nebentätigkeit im öffentlichen Dienst zu übernehmen und fortzuführen, sofern diese Tätigkeit ihrer Vorbildung oder Berufsausbildung entspricht und sie nicht über Gebühr in Anspruch nimmt. 
Anzeigen, Anträge und Entscheidungen, die die Übernahme und Ausübung einer Nebentätigkeit betreffen, bedürfen der Schriftform. 
Eine Nebentätigkeit ist grundsätzlich anzeigepflichtig.  
Beamtinnen und Beamte sind nicht verpflichtet, auf Verlangen ihrer Dienstvorgesetzten eine Nebentätigkeit im öffentlichen Dienst zu übernehmen und fortzuführen. 
Nebentätigkeiten dürfen nur außerhalb der Arbeitszeit ausgeübt werden, es sei denn, die Beamtin oder der Beamte hat sie auf Verlangen, Vorschlag oder Veranlassung der oder des Dienstvorgesetzten übernommen. 
4. Sie sind Klassenlehrerin/Klassenlehrer einer 7. Klasse. Wen müssen Sie zu einer Klassenkonferenz mit dem Schwerpunktthema ´Klassenfest´ einladen?
Schulleiterin/Schulleiter 
Die Lehrkräfte, die in der Klasse unterrichten 
Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 
Die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Klassenelternbeirats  
Klassensprecherin oder Klassensprecher 
5. Welche Veranstaltungen sind Schulveranstaltungen nach Schulgesetz?
Anfertigen von Hausarbeiten zu Hause 
Ausgabe der Abschlusszeugnisse in einem Festsaal außerhalb der Schule 
Eine Zusammenkunft von Schülerinnen und Schülern nach der Unterrichtszeit 
Theaterbesuch mit der Deutschlehrkraft 
Pausen auf dem Schulhof 
6. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes und des Grundgesetzes an!
Die Schülerinnen oder Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, haben stattdessen eine Freistunde. 
Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen ordentliches Lehrfach.  
Die Schülerinnen oder Schüler haben jederzeit das Recht, sich vom Religionsunterricht abzumelden. 
Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht zu bestimmen. 
Der Religionsunterricht ist in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften zu erteilen. 
7. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen gemäß Zeugnisverordnung an!
Teilnahme oder Leistungen in Arbeitsgemeinschaften sind im Zeugnis zu vermerken. 
Zu den Noten dürfen keine zusätzlichen Angaben zu Teilbereichen eines Faches gemacht werden. 
Bei einer förmlich festgestellten Lese-Rechtschreibschwäche ist im Zeugnis die Rechtschreibleistung zusammen mit den übrigen Leistungen im Fach Deutsch zu bewerten. 
Erläuterungen zu Leistungen, die wegen zu geringer Deutschkenntnisse nicht bewertet werden können, sind im Zeugnis zu vermerken. 
In Zeugnissen liegen Zwischennoten nicht vor, wenn die Noten in eine Punktebewertung umzusetzen sind.  
8. Die Fachkonferenz beschließt Vorschläge über...
...didaktische und methodische Fragen eines Faches. 
...die Verwendung von Haushaltsmitteln für das Fach. 
...Koordination von Hausaufgaben und Klassenarbeiten. 
...Grundsätze für die Koordinierung von Unterrichtsinhalten und -methoden. 
...die fachliche Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte. 
9. Wann gilt der Erlass "Lernen am anderen Ort"?
Schülerpraktika 
Schulpartnerschaftsbegegnungen 
Unterrichtsveranstaltungen außerhalb des Schulgeländes  
Kanu-AG am Nachmittag 
Theaterbesuch am Abend im Rahmen des Deutschunterrichts 
10. Hinsichtlich der Kosten einer Schulfahrt gelten folgende Regelungen:
Die Richtlinie für Schulausflüge setzt keine Kostenobergrenze fest. 
Die Richtlinie für Schulausflüge setzt eine Kostenobergrenze von 300 € fest. 
Die Entscheidung über den Kostenrahmen liegt in der eigenverantwortlichen Entscheidung der Schule. 
Die Klassenkonferenz entscheidet über die Durchführung eines Schulausfluges und somit auch über eine Kostenobergrenze. 
Die Schulkonferenz entscheidet über die Grundsätze für Schulausflüge und somit auch über eine Kostenobergrenze. 
11. Was muss eine Lehrkraft bei der Beaufsichtigung und der Begleitung auf einer Schulfahrt beachten?
Bei mehrtägigen Schulausflügen oder bei besonderen Aufsichtsverhältnissen sollen nach Bedarf weitere Lehrkräfte oder geeignete Begleitpersonen die Beaufsichtigung mit übernehmen. 
Die Leiterin oder der Leiter hat dafür Sorge zu tragen, dass auf schulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes eine ausreichende Erste-Hilfe-Ausrüstung verfügbar ist. 
Die Lehrkraft muss während der Veranstaltung alle erforderlichen Aufsichtsmaßnahmen treffen. 
Die Leiterin oder der Leiter trägt die Verantwortung für die Durchführung der schulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes. 
Die Leiterin oder der Leiter hat dafür Sorge zu tragen, dass auf Schulfahrten mindestens eine der aufsichtführenden Personen als Rettungssanitäter ausgebildet ist. 
12. Daten von Eltern, die von öffentlichen Schulen gemäß § 30 Absatz 1 SchulG verarbeitet werden dürfen, sind:
Erreichbarkeit am Arbeitsplatz: Telefon, E-Mail-Adressen und vergleichbare Telekommunikationsverbindungen 
Staatsangehörigkeit(en) 
Mitgliedschaft in Parteien 
Herkunfts- und Verkehrssprache 
Erreichbarkeit privat: Telefon, E-Mail-Adressen und vergleichbare Telekommunikationsverbindungen 
13. Hinsichtlich der Erfüllung der Schulpflicht sagt § 21 des Schulgesetzes aus:
Die Vollzeitschulpflicht ist durch den Besuch eines Förderzentrums zu erfüllen, wenn ein Förderausschuss dies für erforderlich hält. 
Soweit eine Zuweisung zu einem geeigneten Förderzentrum erfolgt, entscheidet die Schulaufsichtsbehörde nach Anhörung und Beratung der Eltern. 
Die Vollzeitschulpflicht ist durch den Besuch eines Förderzentrums zu erfüllen, wenn die oder der Schulpflichtige einer sonderpädagogischen Förderung bedarf und auch mit besonderen Hilfen dauernd oder vorübergehend in anderen Schularten nicht ausreichend gefördert werden kann. 
Die Vollzeitschulpflicht ist durch den Besuch eines Förderzentrums zu erfüllen, wenn die untere Schulaufsichtsbehörde dies in Übereinstimmung mit den Eltern verfügt. 
Die Vollzeitschulpflicht ist durch den Besuch eines Förderzentrums zu erfüllen, wenn die behinderte Schülerin oder der behinderte Schüler die Lernsituation an der allgemein bildenden Schule aufgrund seines hohen Förderbedarfs nachhaltig und unzumutbar beeinträchtigt.  
14. Wozu dient ein Lernplan und für wen ist eine Erstellung erforderlich? Prüfen Sie folgende Aussagen!
Im Lernplan sind Aussagen über Lern- und Sozialverhalten möglich. Sie können sich auf schulisch wie außerschulisch bedeutsame Aspekte beziehen. 
Der Lernplan dient der Korrektur von Elternentscheidungen bei der Wahl der Schulart am Ende der Orientierungsstufe. 
Bei Absinken der Leistungen und bei drohender Nichtversetzung ist kein Lernplan zu erstellen. 
Für jede Schülerin oder jeden Schüler, bei der oder dem nicht auszuschließen ist, dass zukünftig sonderpädagogischer Förderbedarf bestehen wird, ist ein Lernplan zu erstellen. 
Der Lernplan enthält unverbindliche Absichtserklärungen zwischen allen am schulischen Werdegang einer Schülerin oder eines Schülers beteiligten Personen. 
15. Das Förderzentrum erarbeitet nach § 4 SoFVO zur Vorbereitung der Koordinierungsgespräche Vorschläge in Bezug auf …
… die notwendigen baulichen Voraussetzungen. 
… die förderschwerpunktspezifischen methodischen und didaktischen Zugriffsweisen. 
… die Art und Weise der zu ergreifenden Fördermaßnahmen. 
… die von der Schülerin oder dem Schüler benötigten Lehr- und Hilfsmittel. 
… die notwendige zusätzliche personelle Unterstützung. 
16. Hinsichtlich der Klassenzusammensetzung an Förderzentren (mit Ausnahme der Förderzentren mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung) sagt die Landesverordnung über sonderpädagogische Förderung aus:
Förderzentren können förderschwerpunktübergreifende Lerngruppen bilden, wenn es der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler dient.  
Förderzentren können jahrgangsstufenübergreifende Lerngruppen bilden, wenn es der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler dient.  
Förderzentren können schulartübergreifende Lerngruppen bilden, wenn es der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler dient.  
Förderzentren mit einer zu geringer Anzahl von Schülerinnen und Schülern bilden eine Klasse mit der benachbarten Schule.  
Schülerinnen und Schüler identischen Förderschwerpunktes sind in Klassenverbänden zusammenzufassen. 
17. Was sagt § 45 SchulG zur Zusammenarbeit?
Förderzentren konzentrieren sich auf ihren Bildungsauftrag für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf.  
Förderzentren beteiligen sich zusammen mit Kindertageseinrichtungen und sonstigen Einrichtungen der Jugendhilfe an der Förderung von Kindern, Jugendlichen und Schülerinnen und Schülern zur Vermeidung sonderpädagogischen Förderbedarfs.  
Förderzentren können sich auf Anfrage an Maßnahmen der Jugendhilfe zur Vermeidung sonderpädagogischen Förderbedarfs beteiligen, soweit Sachmittel und Personalressourcen dies zulassen.  
Förderzentren sollen sich an Maßnahmen der Jugendhilfe zur Vermeidung sonderpädagogischen Förderbedarfs beteiligen, soweit sie als offene Ganztagsschulen geführt werden.  
Wo immer es sich einrichten lässt, sollen Förderzentren und Einrichtungen der Jugendhilfe sowie Kindertagesstätten als organisatorische Einheit zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf geführt werden.  
18. Was gilt gemäß Gemeinschaftsschulverordnung für das Wahlpflichtfach?
Ein weiteres vierstündiges Wahlpflichtfach oder ein vierstündiger Projektkurs kann ab Jahrgangsstufe 8 entsprechend dem Angebot der Schule hinzutreten. 
Durch die Wahl eines Wahlpflichtfaches wird den Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 5 eine individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht.  
Durch die Wahl eines Wahlpflichtfaches wird den Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 8 eine individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht.  
Durch die Wahl eines Wahlpflichtfaches wird den Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 7 eine individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht.  
Ein weiteres zweistündiges Wahlpflichtfach oder ein zweistündiger Projektkurs kann ab Jahrgangsstufe 9 entsprechend dem Angebot der Schule hinzutreten. 
19. Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf mit dem Schwerpunkt Lernen erhalten unabhängig von der besuchten Schulart ein Abschlusszeugnis, wenn …
...sie den Anforderungen des Bildungsganges der besuchten Schule in mehr als der Hälfte der Fächer mindestens ausreichend gerecht geworden sind. 
...sie nach Erfüllung ihrer Schulpflicht die Ziele ihres Förderplans erreicht und die Mindestanforderungen des schulinternen Curriculums, bezogen auf ihren Förderschwerpunkt, erfüllt haben. 
...sie die zentralen Abschlussarbeiten mit einem Gesamtdurchschnitt von mindestens befriedigend bewältigen konnten. 
...sie gemäß dem Konferenzbeschluss der entsprechenden Abschlussklassen den schulinternen Kriterien zur Erlangung des Abschlusses genügen konnten. Zu Grunde liegt die Beurteilung des letzten Leistungsjahres. 
...sie nach Erfüllung ihrer Schulpflicht die Ziele ihres Förderplans erreicht und die von der obersten Schulaufsicht empfohlenen Kriterien erfüllt haben. 
20. Als Form des Nachteilsausgleichs können gelten:
Differenzierte Aufgabenstellung und -gestaltung 
Bereitstellen oder Zulassen spezieller Stifte 
Reduktion des fachlichen Anspruchniveaus hinsichtlich der Problemstellung 
Verlängerte Arbeitszeiten bei Klassenarbeiten 
Größere Exaktheitstoleranz in zeichnerischen Aufgabenstellungen 
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