Lehrerausbildung in Schleswig-Holstein

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Sonderschule
1. Allgemeinen Rechte und Pflichten der Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer nach Lehrerdienstordnung. Was trifft zu?
Über gleichzeitigen Urlaub für Geschwister, die verschiedene Klassen derselben Schule besuchen, entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter nach Anhörung der beteiligten Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer. 
Über gleichzeitigen Urlaub für Geschwister, die verschiedene Klassen an verschiedenen Schulen besuchen, entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter nach Anhörung der beteiligten Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer. 
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer können den Schülerinnen oder Schülern ihrer Klasse Urlaub bis zu sechs aufeinanderfolgenden Tagen im Monat erteilen. 
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer können den Schülerinnen oder Schülern ihrer Klasse Urlaub bis zu vierzehn aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr erteilen. 
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer können den Schülerinnen oder Schülern ihrer Klasse Urlaub bis zu vierzehn aufeinanderfolgenden Tagen im Monat erteilen. 
2. Überprüfen Sie die folgenden Aussagen zu Rechten und Pflichten von Lehrkräften gemäß Lehrerdienstordnung und Schulgesetz auf ihre Richtigkeit!
Weisungen der Schulleiterin oder des Schulleiters müssen von Lehrkräften nur dann befolgt werden, wenn sie schriftlich gegeben werden. 
Lehrkräfte können es prinzipiell ablehnen, fachfremd Englischunterricht zu erteilen. 
Auf Verlangen ihrer Schulleiterin oder ihres Schulleiters müssen Lehrkräfte regelmäßig ihre Klassenarbeiten vorlegen. 
Lehrkräfte können es ablehnen, Religionsunterricht zu erteilen, wenn sie keine Lehrbefähigung im Fach haben. 
Die Schulleiterin oder der Schulleiter ist verpflichtet und berechtigt, bei Lehrkräften Unterrichtsbesuche vorzunehmen. 
3. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zu den Zeugnisarten gemäß Zeugnisverordnung an!
Das Zeugnis am Ende des Schuljahres wird unter Berücksichtigung der Leistungen des gesamten Schul­jahres erteilt, soweit nicht in den Schulart- oder Prü­fungsverordnungen hierzu abweichende Regelungen getroffen werden. 
Ein Abschlusszeugnis wird erteilt, wenn die Schülerin oder der Schüler den Schul­besuch nicht fortsetzen kann oder will. 
Ein Abgangszeugnis wird erteilt, wenn die Schü­lerin oder der Schüler den möglichen Abschluss des Bil­dungsgangs nicht erreicht hat.  
Das Zeugnis am Ende des Schuljahres wird unter Berücksichtigung der Leistungen des letzten Schulhalb­jahres erteilt, soweit nicht in den Schulart- oder Prü­fungsverordnungen hierzu abweichende Regelungen getroffen werden. 
Ein Abschlusszeugnis wird erteilt, soweit die Schülerin oder der Schüler einen in der Sekundarstufe I und II möglichen Abschluss erlangt hat und den Schul­besuch nicht fortsetzen kann oder will. 
4. Welche Angaben entfallen in den Abschluss- und Abgangszeugnissen?
Angaben über Unterrichtsversäumnisse. 
Leistungen in Wettbewerben. 
Angaben über das Sozialverhalten. 
Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften. 
Angaben über das allgemeine Lernverhalten. 
5. Die Fachkonferenz beschließt Vorschläge über …
… die Ausgestaltung der Rahmenrichtlinien und Lehrpläne. 
… die fachliche Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte. 
… die Koordination der Klassen- oder Kursfahrten. 
… die Einführung neuer Lehr- und Lernmittel. 
… die Überweisung einer Schülerin oder eines Schülers in eine andere Klasse. 
6. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen gemäß Zeugnisverordnung an!
Bis zum Ende der Sekundarstufe I sind Beschlüsse der Klassenkonferenz zur verbalen oder tabellarischen Beschreibung des allgemeinen Lernverhaltens und des Sozialverhaltens zu vermerken.  
Beschlüsse über einen gewährten Notenschutz bei besonderen und andauernden Schwierigkeiten im Lesen oder Rechtschreiben sind zu vermerken. 
In dem Zeugnis sind neben ganzen Noten auch Zwischennoten zulässig. 
Unterblieb im Halbjahreszeugnis der Hinweis über Zweifel an der Versetzung einer Schülerin oder eines Schülers, so kann daraus ein Recht auf Versetzung hergeleitet werden.  
Die Angaben über das allgemeine Lernverhalten und Sozialverhalten sowie über die Unterrichtsversäum­nisse entfallen in den Abschluss- und Abgangszeugnissen. 
7. Welche Vermerke sind im Abgangszeugnis einer Schülerin oder eines Schülers gemäß Zeugnisverordnung zulässig?
Angaben über das allgemeine Lernverhalten. 
Angaben über Unterrichtsversäumnisse. 
Teilnahme oder Leistungen in Arbeitsgemein­schaften. 
Angaben über das Sozialverhalten. 
Auf Beschluss der Klassenkonferenz und mit Zustimmung der Schülerin oder des Schülers Hin­weise auf innerhalb oder außerhalb der Schule erworbene Zertifikate oder andere Leistungsnach­weise und auf die Ausübung ehrenamtlicher Tätig­keiten. 
8. Was gilt für alle schulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes?
Schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes müssen nur von der Schulleiterin oder dem Schulleiter genehmigt werden, wenn der Schulort verlassen wird. 
Sofern keine Kosten anfallen, müssen schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes nicht genehmigt werden. 
Schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes müssen rechtzeitig bei der Schulleiterin oder dem Schulleiter beantragt und durch die Schulaufsicht genehmigt werden. 
Schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes müssen rechtzeitig durch die Schulleiterin oder den Schulleiter im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel genehmigt werden. 
Schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes müssen rechtzeitig durch die Schul- und Finanzaufsicht genehmigt werden. 
9. Welche Angaben sollte die Fahrtenplanung enthalten?
Benennung von Aufsichtspersonen sowie ggf. Ersatzpersonen. 
Vorgesehene Beförderungsmittel, Unterbringung. 
Reiseroute/-ziel, Zeit, Dauer, Teilnehmerkreis der Veranstaltung, Anzahl der Schülerinnen und Schüler. 
Pädagogische Zielsetzung der Fahrt. 
Gegebenenfalls Vergleichsangebot von Bus und Bahn. 
10. Für Vertragsabschlüsse gilt:
Die Leiterin oder der Leiter der Schulfahrt schließt Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen im Namen des Landes Schleswig-Holstein und seines Ministers ab. 
Die Leiterin oder der Leiter der Schulfahrt schließt Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen im Namen der Eltern beziehungsweise der volljährigen Schülerinnen und Schüler nach deren Zustimmung ab. 
Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen können nur im Namen der Leiterin beziehungsweise des Leiters der Schulfahrt abgeschlossen werden. 
Die Leiterin oder der Leiter der Schulfahrt schließt Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen im Namen der Schule beziehungsweise der Schulleiterin oder des Schulleiters ab. 
Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen können nur im Namen der Schülerinnen und Schüler abgeschlossen werden. 
11. Was ist bei der Verabreichung von Medikamenten an Schülerinnen und Schüler zu beachten?
Bei Kopf- und Zahnschmerzen dürfen nur rezeptfreie Medikamente von der Lehrkraft verabreicht werden. 
Die Lehrkraft sollte durch die Eltern zur Medikamentengabe personengebunden und schriftlich beauftragt worden sein. 
Es müssen zweifelsfreie Vorgaben hinsichtlich Art und Dosierung der Medikamente durch die Eltern oder den behandelnden Arzt vorliegen. 
Die Lagerung und Aufbewahrung der Medikamente sollte verwechslungssicher erfolgen und so, dass diese für die Kinder nicht erreichbar sind. 
Intravenöse oder intramuskuläre Injektionen dürfen grundsätzlich nur durch die begleitenden Aufsichtskräfte verabreicht werden. 
12. Das Verfahren zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs wird durchgeführt …
… auf Antrag einer volljährigen Schülerin oder eines volljährigen Schülers. 
… auf Antrag des Jugendamtes oder des Amtes für soziale Dienste (ASD). 
… auf Antrag der Eltern eines nicht volljährigen Kindes. 
… auf Antrag einer der in Betracht kommenden aufnehmenden Schulen. 
… auf Veranlassung der besuchten Schule. 
13. Zuständige Schule - Was trifft nach § 24 SchulG zu?
Wird eine Schülerin oder ein Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im gemeinsamen Unterricht unterrichtet, wählt die unterrichtende Schule ein geeignetes Förderzentrum zur Kooperation aus.  
Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden durch die Schulaufsicht grundsätzlich dem zuständigen Förderzentrum zugewiesen.  
Eltern oder die volljährigen Schülerinnen und Schüler wählen im Rahmen der von der Schulaufsichtsbehörde nach Anhörung des Schulträgers festgelegten Aufnahmemöglichkeiten aus dem vorhandenen Angebot an Grundschulen, weiterführenden allgemein bildenden Schulen und Förderzentren aus.  
Wird eine Schülerin oder ein Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im gemeinsamen Unterricht unterrichtet, legt die Schulaufsichtsbehörde das zuständige Förderzentrum fest.  
Die Schulaufsichtsbehörde kann eine Schülerin oder einen Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf der Schule zuweisen, in der dem individuellen Förderbedarf am besten entsprochen werden kann.  
14. Förderzentren mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung erfüllen die Aufgaben …
… der Förderzentren mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung 
… der Gemeinsschaftsschule (vorbehaltlich der Genehmigung durch die oberste Schulaufsichtsbehörde) 
… der Förderzentren mit dem Schwerpunkt Lernen 
… der allgemein bildenden Schulen 
… der Grundschule 
15. Was sagt § 45 SchulG zur Zusammenarbeit?
Förderzentren konzentrieren sich auf ihren Bildungsauftrag für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf.  
Förderzentren können sich auf Anfrage an Maßnahmen der Jugendhilfe zur Vermeidung sonderpädagogischen Förderbedarfs beteiligen, soweit Sachmittel und Personalressourcen dies zulassen.  
Förderzentren sollen sich an Maßnahmen der Jugendhilfe zur Vermeidung sonderpädagogischen Förderbedarfs beteiligen, soweit sie als offene Ganztagsschulen geführt werden.  
Förderzentren beteiligen sich zusammen mit Kindertageseinrichtungen und sonstigen Einrichtungen der Jugendhilfe an der Förderung von Kindern, Jugendlichen und Schülerinnen und Schülern zur Vermeidung sonderpädagogischen Förderbedarfs.  
Wo immer es sich einrichten lässt, sollen Förderzentren und Einrichtungen der Jugendhilfe sowie Kindertagesstätten als organisatorische Einheit zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf geführt werden.  
16. Was trifft gemäß Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen zu?
Mit Ausnahme des Aufstiegs nach Klassenstufe 10 steigen die Schülerinnen und Schüler ohne Versetzungsbeschluss in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einer schriftlichen und mündlichen Prüfung in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einer mündlichen Prüfung in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
Die Schülerinnen und Schüler steigen ohne Versetzungsbeschluss in die nächste Jahrgangsstufe auf, sofern nicht die Klassenkonferenz den Aufstieg mit einem Vorbehalt verbindet. 
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einer mündlichen Prüfung und einem Versetzungsbeschluss in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
17. Was gilt gemäß Gemeinschaftsschulverordnung an Gemeinschaftsschulen?
Ein Anspruch auf die Einrichtung eines bestimmten Wahlpflichtfaches besteht nicht.  
Ein Anspruch auf die Einrichtung eines bestimmten Wahlpflichtfaches besteht bei mindestens 25 Anmeldungen.  
Die Berufsorientierung ist in das Fach Weltkunde zu integrieren.  
Die Berufsorientierung ist integrativer Bestandteil im Unterricht aller Fächer und Jahrgangsstufen.  
Das Methodentraining ist integrativer Bestandteil im Unterricht aller Fächer und Jahrgangsstufen.  
18. Eine Schülerin oder ein Schüler wird aus der Gemeinschaftsschule entlassen, wenn ...
...sie oder er zweimal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Ersten Allgemeinbildenden Schulabschlusses teilgenommen hat. 
...sie oder er zweimal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses teilgenommen hat. 
...sie oder er einmal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Ersten Allgemeinbildenden Schulabschlusses und einmal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses teilgenommen hat. 
...sie oder er zweimal erfolglos an der Aufnahmeprüfung zur Oberstufe teilgenommen hat. 
...die im Schulgesetz festgelegten Zeiten überschritten werden. 
19. Welche Regelungen gelten bezüglich des Förderschwerpunkts Hören?
Im gemeinsamen Unterricht hörender und hörgeschädigter Schülerinnen und Schüler kann kein Unterricht für die Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Hören in deutscher Gebärdensprache erteilt werden. 
Im gemeinsamen Unterricht hörender und hörgeschädigter Schülerinnen und Schüler soll der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Hören in deutscher Gebärdensprache erteilt werden. Die notwendigen Aufwendungen sind vom Träger der öffentlichen Verwaltung zu tragen. 
Hinsichtlich des Einsatzes der deutschen Gebärdensprache und lautsprachbegleitender Gebärden gibt es hinsichtlich des Unterrichts für gehörlose Schülerinnen und Schüler keine verbindliche Regelung.  
Werden hörende und hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler gemeinsam in einer Klasse unterrichtet, kann der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler mit Hörschädigung im Rahmen der personellen Möglichkeiten auch in deutscher Gebärdensprache oder lautsprachbegleitenden Gebärden erteilt werden. 
An den Förderzentren mit dem Schwerpunkt Hören wird der Unterricht für gehörlose Schülerinnen und Schüler neben der Laut- und Schriftsprache in deutscher Gebärdensprache und lautsprachbegleitenden Gebärden erteilt 
20. Nachteilsausgleich
Ist ein Nachteilsausgleich berücksichtigt worden, so ist dies in der Bewertung einer Leistung eindeutig zu vermerken, damit Vergleichbarkeit gewährleistet bleibt. 
Bei vorliegendem sonderpädagogischen Förderbedarf hat die Schulleiterin oder der Schulleiter bei ihrer oder seiner Entscheidung eine Stellungnahme des zuständigen Förderzentrums zu berücksichtigen. 
Über Art und Umfang eines zu gewährenden Nachteilsausgleichs entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter. 
Einer gemäß den Anforderungen der gesetzlichen Vorgaben anerkannten Beeinträchtigung hat die Schule angemessen Rechnung zu tragen. Der Nachteilsausgleich darf sich nicht auf die fachlichen Anforderungen auswirken. 
In die Bewertung von Leistungen dürfen Hinweise auf einen gewährten Nachteilsausgleich nicht aufgenommen werden. 
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