Lehrerausbildung in Schleswig-Holstein

Schulrechtstest

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Realschule
1. Welche allgemeinen Pflichten hat die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG?
Die Beamtin oder der Beamte darf sich nicht politisch betätigen, hat die Gesetze seines Landes zu beachten und soll bei ihrer oder seiner Amtsführung auf das Wohl der Mitbürgerinnen oder Mitbürger Rücksicht nehmen.  
Die Beamtin oder der Beamte soll sich durch ihr oder sein Verhalten zur sozialen Marktwirtschaft und zu der besonderen Verantwortung und Verpflichtung Deutschlands in einem gemeinsamen Europa bekennen. 
Beamtinnen und Beamte haben bei politischer Betätigung diejenige Mäßigung und Zurückhaltung zu wahren, die sich aus ihrer Stellung gegenüber der Allgemeinheit und aus der Rücksicht auf die Pflichten ihres Amtes ergibt. 
Beamtinnen und Beamte müssen sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für deren Erhaltung eintreten. 
Beamtinnen und Beamte dienen dem ganzen Volk, nicht einer Partei. Sie haben ihre Aufgaben unparteiisch und gerecht zu erfüllen und ihr Amt zum Wohl der Allgemeinheit zu führen.  
2. Welche allgemeinen Pflichten hat die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG?
Beamtinnen und Beamte haben ihre Vorgesetzten zu beraten und zu unterstützen. 
Beamtinnen und Beamte tragen für die Rechtmäßigkeit ihrer dienstlichen Handlungen die volle persönliche Verantwortung. 
Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit dienstlicher Anordnungen haben Beamtinnen und Beamte unverzüglich auf dem Dienstweg geltend zu machen. 
Sie sind verpflichtet, die dienstlichen Anordnungen ihrer Vorgesetzten auszuführen und deren allgemeine Richtlinien zu befolgen. 
Sie oder er ist an Weisungen der Dienstvorgesetzten nur dann gebunden, wenn diese die unmittelbare Amtsführung der Beamtin oder des Beamten betreffen.  
3. Was muss die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG bei der Amtsverschwiegenheit beachten?
Die Beamtin oder der Beamte darf ohne Genehmigung über dienstliche Angelegenheiten vor Gericht nur dann aussagen, wenn Gesetze oder Verordnungen verletzt wurden.  
Die Amtsverschwiegenheit gilt nicht, wenn Tatsachen mitgeteilt werden, die offenkundig sind oder ihrer Bedeutung nach keiner Geheimhaltung bedürfen 
Die Genehmigung zur Aussage vor Gericht erteilt der Dienstherr oder, wenn das Beamtenverhältnis beendet ist, der letzte Dienstherr.  
Beamtinnen und Beamte dürfen ohne Genehmigung über dienstliche Angelegenheiten weder vor Gericht noch außergerichtlich aussagen oder Erklärungen abgeben. 
Über eine Versagung der Genehmigung zur Aussage vor Gericht entscheidet die oder der Dienstvorgesetzte nach Rücksprache mit den Personalräten. 
4. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zu den Beurteilungsbereichen gemäß Zeugnisverordnung an!
Im Zeugnis werden Leistungen bewertet, die sich an den Stoffverteilungsplänen und Bildungsstan­dards orientieren.  
Beurteilt werden fachliche Leistungen und Leis­tungen im fachübergreifenden Unterricht. 
Im Zeugnis werden Leistungen bewertet, die sich an den Anforderungen der Lehrpläne und Bildungsstan­dards der KMK sowie an den Fachanforderungen orientieren.  
Beobachtungen zum allgemeinen Lernverhalten und Sozialverhalten werden nach festgelegten Kriterien beschrieben. 
Im Zeugnis werden Leistungen bewertet, die sich an den Stoffverteilungsplänen und den Beschlüssen der Schulkonferenz orientieren.  
5. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen gemäß Zeugnisverordnung an!
Im Falle besonderer und andauernder Schwierig­keiten im Lesen oder Rechtschreiben beschließt die Klassenkonferenz -auch unabhängig von der förmlichen Feststellung einer Lese-Rechtschreib-Schwäche - über angemessene Maßnahmen im Sinne eines Nachteilsaus­gleichs. 
Zu den Noten in den Zeugnissen dürfen zusätzliche Angaben zu Teilbereichen eines Faches gemacht werden. 
In Zeugnissen sind Zwischennoten zulässig. 
Kommt es unter den an der Benotung beteiligten Lehrkräften zu keiner Einigung, trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter die Entscheidung. 
Erläuterungen zu Leistungen, die wegen zu geringer Deutschkenntnisse nicht bewertet werden können, sind im Zeugnis zusätzlich zu den Fachnoten oder zu den Berichten zu vermerken. 
6. Die Klassenkonferenz beschließt über …
… Koordination von Hausaufgaben und Klassenarbeiten. 
… die Einführung eines neuen Schulbuchs in Mathematik. 
… den Ausschluss von Unterricht bis zur Dauer von zwei Wochen. 
… Vermerke in Zeugnissen nach Maßgabe der Zeugnisordnung. 
… didaktische und methodische Fragen der Unterrichtsfächer. 
7. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes an!
Eltern haben dafür zu sorgen, dass sich die Schülerin oder der Schüler in ihrem oder seinem Sozialverhalten dahingehend entwickelt, dass sie oder er zu einer Teilnahme am Schulleben befähigt wird.  
Eltern haben bei Schulunfällen die notwendigen Angaben zu machen. 
Eltern haben dafür zu sorgen, dass die Schülerin oder der Schüler am Unterricht und an sonstigen Schulveranstaltungen teilnimmt. 
Eltern, denen die Betreuung schulpflichtiger Kinder anvertraut ist, haben das Recht, eine schulärztliche Untersuchung der Schülerin oder des Schülers zu verweigern. 
Eltern und andere Personen, denen die Betreuung schulpflichtiger Kinder anvertraut ist, haben das Recht, der Schülerin oder dem Schüler die Teilnahme an einer Klassenfahrt zu verbieten. 
8. Die Erfüllung des Bildungsauftrages der Schule ist gemäß § 25 Schulgesetz vor allem durch pädagogische Maßnahmen zu gewährleisten. Eine solche Maßnahme ist …
… die zeitweise Wegnahme von Gegenständen. 
… gemeinsame Absprachen. 
… der Ausschluss von der Teilnahme an einem Schulausflug. 
… das erzieherische Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler. 
… der schriftliche Verweis. 
9. Wie ist die Teilnahme an Schulfahrten geregelt?
Teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte sind nicht zur Teilnahme an Schulfahrten verpflichtet. 
Jede Schülerin oder jeder Schüler ist grundsätzlich zur Teilnahme an schulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes verpflichtet, soweit sie oder er nicht nach § 15 SchulG beurlaubt oder nach § 25 Nrn. 2 und 3 SchulG ausgeschlossen ist. 
Für Lehrkräfte im Beamten- oder im Angestelltenverhältnis zählt die Leitung von Schulfahrten zu den pädagogischen Aufgaben und den dienstlichen Pflichten. 
Jede Schülerin und jeder Schüler ist grundsätzlich zur Teilnahme an Schulfahrten im Rahmen von offenen Ganztagsangeboten verpflichtet, soweit sie oder er nicht nach § 15 SchulG beurlaubt oder nach § 25 Abs. 3 Nrn. 2 und 3 SchulG ausgeschlossen ist. 
Nur für Lehrkräfte im Beamtenverhältnis zählt die Leitung von Schulfahrten zu den pädagogischen Aufgaben und den dienstlichen Pflichten. 
10. Was muss bei Fahrten ins Ausland beachtet werden?
Es ist darauf zu achten, dass niemand aus wirtschaftlichen Gründen von der Teilnahme des Schulausfluges ausgeschlossen wird. 
Bei Fahrten in Staaten mit nicht-deutscher Sprache sollte mindestens eine der aufsichtsführenden Begleitpersonen über ausreichende Englischkenntnisse verfügen. 
Schülerinnen und Schüler, die nicht Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaates sind, dürfen den EU-Raum nicht verlassen. 
Bei Fahrten in Staaten mit nicht-deutscher Sprache sollte mindestens eine der aufsichtsführenden Begleitpersonen über ausreichende Sprachkenntnisse des Reiselandes verfügen. 
Die Kosten der Fahrt sollen sich in einem finanziell tragbaren Rahmen halten. 
11. Was muss beim Einsatz privater informationstechnischer Geräte bei der personenbezogenen Datenverarbeitung durch Lehrkräfte beachtet werden?
Eine Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn die informationstechnischen Geräte in das Landesnetz eingebunden sind. 
Personenbezogene Daten der Schülerinnen und Schüler dürfen mit privaten informationstechnischen Geräten von Lehrkräften nur mit Genehmigung der Eltern verarbeitet werden.  
Eine Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn die informationstechnischen Geräte untereinander vernetzt sind. 
In Ausübung ihres Dienstes dürften Lehrkräfte abweichend von § 30 Absatz 2 SchulG ihre privaten informationstechnischen Geräte zur automatisierten Verarbeitung von personenbezogenen Daten der Betroffenen einsetzen, soweit ihnen hierfür zuvor eine schriftliche Genehmigung der Schulleiterin oder des Schulleiters erteilt worden ist. 
Eine Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn die Lehrkraft schriftlich die für die Verarbeitung zu verwendenden informationstechnischen Geräte und Programme genau bezeichnet und sich verpflichtet, alle zukünftigen Änderungen hieran unverzüglich mitzuteilen, sowie die Einhaltung der Vorgaben nach §18 Abs. 2 zusichert. 
12. Daten von Eltern, die von öffentlichen Schulen gemäß § 30 Absatz 1 SchulG verarbeitet werden dürfen, sind:
Konfession 
Name, Vorname 
Mitgliedschaft in Elternbeiräten 
Familienstand 
Krankenversicherung 
13. Sie sind Klassenleiterin oder Klassenleiter einer 7. Klasse. Folgende Angaben müssen in das Halbjahreszeugnis aufgenommen werden:
Beschlüsse über einen gewährten Notenschutz bei besonderen und andauernden Schwierigkeiten im Lesen oder Rechtschreiben 
Die erfolgreiche Teilnahme und Platzierung bei Wettbewerben im örtlichen Verein und auf Landesebene. 
Unter dem Titel Unterrichtsbesuch sind die versäumten Tage und der Vermerk des Aufsteigens/der Nichtversetzung/ Schrägversetzung /Wiederholung aufzunehmen. 
Die Teilnahme an einer oder mehreren Arbeitsgemeinschaften. 
Erläuterungen zu Leistungen, die wegen zu geringer Deutschkenntnisse nicht bewertet werden können. 
14. Sie sind Klassenlehrerin einer 8. Klasse und lassen sich von den Schülerinnen und Schülern die E-Mail-Adressen der Eltern geben, um leichter mit ihnen kommunizieren zu können. Prüfen Sie folgende Aussagen!
Dies ist zulässig, da die Adressen ohnehin bei den entsprechenden Providern hinterlegt sind. 
Auch wenn Sie die Adressen nur dienstlich verwenden, ist dies nicht zulässig. In jedem Einzelfall müssen Sie die schriftliche Genehmigung einholen. 
Dies ist selbst dann nicht zulässig, wenn von Ihnen ein 128-Bit-Verschlüsselungsprogramm oder höher verwendet wird. 
Da Sie die Adressen nur für dienstliche Zwecke verwenden und Sie zur Verschwiegenheit verpflichtet sind, ist dies zulässig. 
Dies ist zulässig, weil es heutzutage üblich ist, per E-Mail zu kommunizieren, da dies einer der sichersten Wege der Informationsübermittlung ist. 
15. Die Durchführung der Prüfung, die Festlegung der Endnoten und die Zuerkennung des Abschlusses ist Aufgabe des Prüfungsausschusses. Prüfen Sie folgende Aussagen!
Für die Präsentation der Projektarbeiten werden weitere Unterausschüsse gebildet. Den Vorsitz hat stets die Projektbetreuerin oder der Projektbetreuer. 
Zur Durchführung der mündlichen Prüfung bildet der Prüfungsausschuss Unterausschüsse. Diese Unterausschüsse bestehen aus drei Lehrkräften. 
Bei Abstimmungen werden Entscheidungen mit einfacher Mehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der oder des Vorsitzenden. 
Zur Durchführung der mündlichen Prüfungen bildet der Prüfungsausschuss Unterausschüsse, die wiederum eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden haben. 
Die Vorsitzenden der Elternbeiräte der Eingangsklassen werden zur Teilnahme an den Sitzungen des Prüfungsausschusses eingeladen. 
16. Schriftliche und mündliche Prüfungen sind Bestandteil der Abschlussprüfungen zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses. Prüfen Sie folgende Aussagen!
Die Erarbeitung und Präsentation der Projektarbeit findet im Laufe der Jahrgangsstufen 9 oder 10 statt. 
Die Termine für die mündlichen Prüfungen und die Präsentation der Projektarbeit bestimmt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. 
Zur Durchführung der mündlichen Prüfungen bildet der Prüfungsausschuss Unterausschüsse. 
Zur Durchführung der mündlichen Prüfungen wird die oder der Vorsitzende des Schulelternbeirats als Mitglied eingeladen. 
Die Termine der schriftlichen Prüfungen und der Zeitraum der mündlichen Prüfungen werden der Schulaufsicht durch die Schulleiterin oder den Schulleiter mitgeteilt. 
17. Die Schulkonferenz ist im Rahmen ihrer Aufgaben das oberste Beschlussgremium der Schule. Welche Aussagen treffen zu?
Die Gleichstellungsbeauftragte und die Verbindungslehrerin oder der Verbindungslehrer haben in der Schulkonferenz ein Rede- und Antragsrecht. 
Je eine Vertreterin oder ein Vertreter des sozialpädagogischen, des technischen Personals sowie der Verwaltungskräfte sind Mitglieder der Schulkonferenz mit beratender Stimme. 
Die Schulkonferenz einer Gemeinschaftsschule setzt sich aus einer jeweils gleichen Zahl von Vertreterinnen und Vertretern der Lehrkräfte und der Eltern zusammen. 
Eine Vertreterin oder ein Vertreter des Schulträgers nimmt an den Sitzungen mit vollem Stimmrecht teil, deshalb ist der Schulträger jeweils vorab über die Sitzungen zu informieren. 
Eine Lehrkraft, die an mehreren Schulen tätig ist, kann nur Mitglied in einer Schulkonferenz sein. 
18. Welche Aufgaben erfüllen die Gemeinschaftsschulen?
Die Gemeinschaftsschule führt Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem gemeinsamen Bildungsgang zu den Schulabschlüssen der Sekundarstufe I oder zur Berechtigung des Übergangs in die gymnasiale Oberstufe. 
Gemeinschaftsschulen sind der kollektiven Förderung der Schülerinnen und Schüler verpflichtet. 
Die Gemeinschaftsschule führt alle Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem weitgehend gemeinsamen Bildungsgang zur Berechtigung des Übergangs in die gymnasiale Oberstufe.  
Gemeinschaftsschulen sind der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler verpflichtet. 
Die Gemeinschaftsschule führt Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem weitgehend gemeinsamen Bildungsgang bis zum Abitur.  
19. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zur Organisation von Gemeinschaftsschulen an!
Den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler wird vor allem durch Unterricht in binnendifferenzierender Form entsprochen. Über eine Differenzierung nach den Jahrgangsstufen 5 und 6 gemäß der KMK-Vereinbarung im Sekundarbereich entscheidet die Schule im Rahmen von § 43 Absatz 1 SchulG auf der Grundlage ihres pädagogischen Konzeptes. 
Der Unterricht findet grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler leistungsdifferenziert statt. 
Den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler wird vor allem durch Formen interkulturellen Lernens entsprochen. 
Der Unterricht findet grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler in A-, B- und C-Kursen statt. 
Der Unterricht findet grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam statt. 
20. Zu welchen Schulabschlüssen führt die Gemeinschaftsschule?
Ausschließlich zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses. 
Ausschließlich zum Erwerb des Grundschulabschlusses. 
Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem gemeinsamen Bildungsgang zu den Schulabschlüssen der Sekundarstufe 1 oder zur Berechtigung des Übergangs in die Oberstufe. 
Ausschließlich zum Erwerb der Hochschulreife. 
Ausschließlich zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses. 
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