Lehrerausbildung in Schleswig-Holstein

Schulrechtstest

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Realschule
1. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zu den Zeugnisarten gemäß Zeugnisverordnung an!
Ein Abschlusszeugnis wird erteilt, wenn die Schülerin oder der Schüler den Schul­besuch nicht fortsetzen kann oder will. 
Das Zeugnis am Ende des Schuljahres wird unter Berücksichtigung der Leistungen des letzten Schulhalb­jahres erteilt, soweit nicht in den Schulart- oder Prü­fungsverordnungen hierzu abweichende Regelungen getroffen werden. 
Ein Abgangszeugnis wird erteilt, wenn die Schü­lerin oder der Schüler den möglichen Abschluss des Bil­dungsgangs nicht erreicht hat.  
Ein Abschlusszeugnis wird erteilt, soweit die Schülerin oder der Schüler einen in der Sekundarstufe I und II möglichen Abschluss erlangt hat und den Schul­besuch nicht fortsetzen kann oder will. 
Das Zeugnis am Ende des Schuljahres wird unter Berücksichtigung der Leistungen des gesamten Schul­jahres erteilt, soweit nicht in den Schulart- oder Prü­fungsverordnungen hierzu abweichende Regelungen getroffen werden. 
2. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zu den Zeugnisformen gemäß Zeugnisverordnung an!
In Notenzeugnissen können entsprechend den Vorgaben in den jeweiligen Fachanforderungen und Lehrplänen auch Angaben zu Teilbereichen eines Faches, Kurses oder Projektes gemacht und Erläuterungen gegeben werden. 
In Berichtszeugnissen werden die fachlichen Leis­tungen der Schülerin oder des Schülers in freier oder tabellarischer Form und auf der Grundlage der durch die Schulkonferenz verbindlich festgelegten Kriterien beschrieben.  
In Berichtszeugnissen werden die fachlichen Leis­tungen der Schülerin oder des Schülers in freier oder tabellarischer Form und auf der Grundlage der durch die Fachkonferenzen verbindlich festgelegten Kriterien beschrieben.  
In Notenzeugnissen werden das allgemeine Lernverhalten und das Sozialverhalten mit einer Note bewertet. 
In Notenzeugnissen werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in den Fächern, Kursen und Pro­jekten und, soweit die Berufsbildenden Schulen betroffen sind, den Lernbereichen und Lernfeldern mit einer Note bewertet. 
3. Welche Nebentätigkeiten beamteter Lehrkräfte sind nach LBG nicht genehmigungspflichtig:
die Tätigkeit zur Wahrung von Berufsinteressen in Gewerkschaften und Berufsverbänden oder in Organen von Selbsthilfeeinrichtungen der Beamtinnen und Beamten. 
eine schriftstellerische, wissenschaftliche oder künstlerische Tätigkeit und eine Vortragstätigkeit der Beamtin oder des Beamten. 
eine Nebentätigkeit, zu deren Übernahme die Beamtin oder der Beamte verpflichtet ist. 
die Übernahme einer gewerblichen Tätigkeit, die Ausübung eines freien Berufes oder die Mitarbeit bei einer dieser Tätigkeiten. 
die Verwaltung eigenen oder der Nutznießung der Beamtin oder des Beamten unterliegenden Vermögens. 
4. Ein Schüler hat mehrmals tätliche Gewalt gegen Mitschüler ausgeübt und andere animiert, sich daran zu beteiligen. Welche Ordnungsmaßnahmen sind möglich?
Schriftliche Missbilligung verbunden mit einem pädagogischen Gespräch unter Einbeziehung der Eltern 
Ausschluss vom Unterricht bis zu zwei Wochen 
Überweisung in eine andere Schule gleichen Bildungsabschlusses 
Ausschließlich das pädagogische Gespräch, ggf. unter Einbeziehung der Eltern 
Ausschluss auf Zeit von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts 
5. Was kann nach SchulG § 4 durch die Eltern eingefordert werden?
Die Schülerinnen und Schüler haben das Recht auf religiöse Unterweisung entsprechend ihrer individuellen Konfession. 
Die Aufgabe der Schule ist es, die körperlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler durch spezifische Sportangebote zu fördern.  
Die Schule soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, Verantwortung im privaten, familiären und öffentlichen Leben zu übernehmen. 
Es gehört zum Auftrag der Schule, die jungen Menschen zur Teilnahme am Arbeitsleben und zur Aufnahme einer hierfür erforderlichen Berufsausbildung zu befähigen. 
Der Unterricht muss sich an der politischen Ausrichtung der Landesregierung orientieren. 
6. Für welche sportlichen Aktivitäten gelten besondere Qualifikationsanforderungen für die Aufsichtskräfte?
Nordic Walking 
Radfahren 
Skilanglauf 
Reiten 
Bergwandern 
7. Was ist bei den Beförderungsmitteln zu beachten?
Kanuwanderfahrten oder Fahrten mit dem Segelboot unterliegen besonderen Sicherheitsanforderungen. 
Die Benutzung von Fahrrädern ist grundsätzlich nicht zulässig. 
Die Benutzung von Flugzeugen ist grundsätzlich nicht zulässig. 
Schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes können natürlich auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad durchgeführt werden. 
Wenn die Benutzung von Beförderungsmitteln erforderlich ist, sollen für die Schulfahrt nach Möglichkeit regelmäßig verkehrende Verkehrsmittel eingesetzt werden. 
8. Schülerinnen und Schüler haben sonderpädagogischen Förderbedarf, wenn …
… sie aufgrund ihrer Behinderung, Entwicklung oder chronischen Krankheit nur mit besonderer Hilfe am Unterricht einer Grundschule, einer weiterführenden allgemein bildenden Schule oder einer berufsbildenden Schule teilnehmen können und sonstige Förderung nicht ausreichend ist. 
… sie aufgrund von Leistungsproblemen in mindestens zwei Fächern nicht am Unterricht einer Grundschule, einer weiterführenden allgemein bildenden Schule oder einer berufsbildenden Schule teilnehmen können. 
… die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten dies auf Grund schlechter Zeugnisnoten wünschen. 
… sie in der Grundschule eine Klassenstufe wiederholen müssen. 
… ihre Leistungen trotz ausreichenden Fleißes in zwei Fächern mit mangelhaft bewertet werden und diese Noten nicht ausgleichen können. 
9. Zu den Mitgliedern des Förderausschusses zählen …
… die untere Schulaufsichtsbehörde oder eine von ihr beauftragte Schulleitung. 
… ein Vertreter der Jugendbehörde als jugendrechtliche Fachaufsicht. 
… die Eltern oder die volljährige Schülerin oder der volljährige Schüler.  
… je eine Vertreterin oder ein Vertreter der in Betracht kommenden Kostenträger der geplanten Maßnahme. 
… die Schulleitung oder eine von ihr beauftragte Lehrkraft der abgebenden Schule. 
10. Was gilt für die Datenverarbeitung durch Elternvertretungen?
Die Mitwirkung an der Elternvertretung ist freiwillig; Eltern sind nicht verpflichtet, gegenüber Elternvertretungen personenbezogene Angaben zu machen. 
Die Elternvertretungen verarbeiten personenbezogene Daten eigenständig und eigenverantwortlich entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen. 
Den Klassenelternbeiräten dürfen keine personenbezogenen Daten übermittelt werden. 
Die Klassenelternbeiräte erhalten von den Schulen zur Durchführung ihrer Aufgaben die Adressdaten (einschließlich Telefonnummern und E-Mail-Adressen) der Eltern und der Lehrkräfte der jeweiligen Klasse, soweit die betroffenen Personen hierzu gegenüber der Schule eingewilligt haben. 
Eltern sind verpflichtet, gegenüber Elternvertretungen personenbezogene Angaben zu machen. 
11. Die Genehmigung zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Lehrkräfte mittels privateigener informationstechnischer Geräte darf nur erteilt werden, wenn die Lehrkraft schriftlich zugesichert hat ...
...einen Computerführerschein zu besitzen. 
...dass die für die Verarbeitung zu verwendenden informationstechnischen Geräte und Programme Gewähr dafür bieten, die Maßnahmen im Sinne von Artikel 32 Absatz 1 und 2 der Verordnung (EU) 2016/679 durchführen zu können, insbesondere das nach dem Stand der Technik und der Schutzbedürftigkeit der Daten erforderliche und angemessene Maß an Vertraulichkeit sicherzustellen. 
...dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz die Wahrnehmung der Kontrollaufgaben nach § 18 LDSG zu ermöglichen. 
...personenbezogene Daten im Sinne dieser Verordnung nur dienstlich und persönlich zu verarbeiten und sie keinem Dritten offen zu legen. 
...der Schulleiterin oder dem Schulleiter die Wahrnehmung der Kontrollaufgaben nach Artikel 32 Absatz 4 der Verordnung (EU) 2016/679 zu ermöglichen. 
12. Was gilt gemäß Erlass zur politischen Bildung vom 6. Juli 2016 in der sogenannten ´heißen Wahlkampfphase´ (sechs Wochen vor dem Wahltermin) in Bezug auf Presse und sonstige publizistische Begleitung, wenn politische Mandatsträgerinnen oder Mandatsträger in den Unterricht oder zu einer sonstigen schulischen Veranstaltung eingeladen werden?
Bei schulischen Veranstaltungen innerhalb der sog. „heißen Wahlkampfphase“ haben die Mandatsträgerinnen und -träger sowie Vertreterinnen und Vertreter politischer Parteien Veröffentlichungen gegenüber Presse und Rundfunk oder eine sonstige publizistische Begleitung zu unterlassen. 
Im Nachgang zu der Veranstaltung kann die jeweilige Schule selbst Pressearbeit in der auch sonst bei besonderen schulischen Veranstaltungen üblichen Art und Weise machen. Eine publizistische Begleitung insbesondere durch die Anwesenheit von Medienvertreter/-innen während der Veranstaltung ist ausgeschlossen. 
Bei schulischen Veranstaltungen innerhalb der sog. „heißen Wahlkampfphase“ haben alle beteiligten Mandatsträgerinnen und -träger das Recht, Presseberichte und Rundfunkbeiträge zu authorisieren, bevor diese veröffentlich werden. 
Bei schulischen Veranstaltungen innerhalb der sog. „heißen Wahlkampfphase“ müssen Presse- und Rundfunkvertreter von verschiedenen Presseorganen vertreten sein, die entsprechend der politischen Ausrichtung ihres Mediums die Vielfalt der an der Veranstaltung beteiligten Parteien widerspiegeln. 
Bei schulischen Veranstaltungen innerhalb der sog. „heißen Wahlkampfphase“ dürfen anwesenden Pressevertreter nur mit Angehörigen der Schule sprechen; keinesfalls aber mit einem Mandatsträgerinnen und -träger sowie Vertreterinnen und Vertreter politischer Parteien. 
13. Sie sind Klassenleiterin oder Klassenleiter einer 7. Klasse. Folgende Angaben müssen in das Halbjahreszeugnis aufgenommen werden:
Unter dem Titel Unterrichtsbesuch sind die versäumten Tage und der Vermerk des Aufsteigens/der Nichtversetzung/ Schrägversetzung /Wiederholung aufzunehmen. 
Die erfolgreiche Teilnahme und Platzierung bei Wettbewerben im örtlichen Verein und auf Landesebene. 
Erläuterungen zu Leistungen, die wegen zu geringer Deutschkenntnisse nicht bewertet werden können. 
Beschlüsse über einen gewährten Notenschutz bei besonderen und andauernden Schwierigkeiten im Lesen oder Rechtschreiben 
Die Teilnahme an einer oder mehreren Arbeitsgemeinschaften. 
14. Mündliche Prüfungen sind Bestandteil der Abschlussprüfungen. Prüfen Sie folgende Aussagen auf ihre Richtigkeit!
Die Dauer der mündlichen Prüfung richtet sich nach der Größe der Prüfgruppe. Pro Teilnehmerin oder Teilnehmer sind 10 Minuten vorzusehen. 
Bis zu drei Mitglieder des Klassenelternbeirats, der Lehrkräfte der Schule sowie Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 können bei den mündlichen Prüfungen zuhören. 
Nach der mündlichen Prüfung setzt der Vorsitzende des Unterausschusses die Note für die mündlichen Prüfungsleistungen fest. 
Die Aufgaben sind aus dem Unterricht der 9. und 10. Jahrgangsstufe zu wählen. 
Ein ausschließliches Abfragen von Wissensstoff ist nicht zulässig. 
15. Welche Aussagen treffen den Inhalt des Schulverhältnisses? Überprüfen Sie folgende Aussagen auf ihre Richtigkeit.
Die Schülerin oder der Schüler hat im Unterricht mitzuarbeiten und die erforderlichen Arbeiten anzufertigen. 
Auf Grund des Schulverhältnisses ist die Schülerin oder der Schüler berechtigt und verpflichtet, am Unterricht teilzunehmen. 
Die Erziehungsberechtigten sind in ihrem Bereich von der Unterstützung der pädagogischen Maßnahmen der Schule befreit. 
Die Eltern müssen auf Verlangen der Schule den Unterricht ihres Kindes besuchen, um Förderkonzepte für die Schule zu entwickeln. 
Die Erziehungsberechtigten sind berechtigt, sich unabhängig von den Zeugnissen über die schulische Entwicklung ihres Kindes unterrichten zu lassen.  
16. Wie ist eine Gemeinschaftsschule aufgebaut?
Sie kann eine gymnasiale Oberstufe führen. 
Sie kann mit einer Grundschule organisatorisch verbunden sein. 
Die Gemeinschaftsschule umfasst die sechs Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I. 
Sie kann ein Regionales Berufsbildungszentrum führen 
Die Gemeinschaftsschule umfasst die vier Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I. 
17. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund der Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen an!
Alle Schülerinnen und Schüler nehmen in der Jahrgangsstufe 9 an der Prüfung zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses teil. 
Eine Schülerin oder ein Schüler kann zur Teilnahme an der Prüfung zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses verpflichtet werden, wenn die Erlangung des Mittleren Schulabschlusses auf Grund des erreichten Leistungsstandes am Ende des ersten Halbjahres der Jahrgangsstufe 9 gefährdet erscheint.  
Eine Schülerin oder ein Schüler kann zur Teilnahme an der Prüfung zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses verpflichtet werden, wenn die Erlangung des Mittleren Schulabschlusses auf Grund des erreichten Leistungsstandes am Ende der 8. Jahrgangsstufe gefährdet erscheint.  
Eine Schülerin oder ein Schüler kann durch Beschluss der Klassenkonferenz zur Teilnahme an der Prüfung zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses verpflichtet werden, wenn die Versetzung in die Jahrgangsstufe 10 nach § 6 Absatz 3 aufgrund des erreichten Leistungsstandes am Ende des ersten Halbjahres der Jahrgangsstufe 9 gefährdet erscheint. 
Schülerinnen und Schüler können auf Antrag den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss in der Jahrgangsstufe 9 durch Teilnahme an der entsprechenden Prüfung erwerben. 
18. Über Sitzungen des Prüfungsausschusses und den Verlauf der schriftlichen und mündlichen Prüfungen sind Niederschriften anzufertigen. Prüfen Sie folgende Aussagen!
Die Niederschriften der mündlichen Prüfungen sind von den Aufsicht führenden Lehrkräften zu unterschreiben. 
Die Niederschriften des Prüfungsausschusses sind von der oder dem Vorsitzenden zu unterschreiben. 
Die Niederschriften der schriftlichen Prüfungen sind von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterschreiben. 
Die Niederschriften der mündlichen Prüfungen sind von allen Mitgliedern des Unterausschusses zu unterschreiben. 
Die Niederschriften der mündlichen Prüfungen sind nur von der oder dem Vorsitzenden des Unterausschusses zu unterschreiben. 
19. Zu welchen Schulabschlüssen führt die Gemeinschaftsschule?
Ausschließlich zum Erwerb der Hochschulreife. 
Ausschließlich zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses. 
Ausschließlich zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses. 
Ausschließlich zum Erwerb des Grundschulabschlusses. 
Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem gemeinsamen Bildungsgang zu den Schulabschlüssen der Sekundarstufe 1 oder zur Berechtigung des Übergangs in die Oberstufe. 
20. Prüfen Sie folgende Aussagen über Aufbau und Organisation einer Gemeinschaftsschule gemäß GemVO. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen an.
Durch die Wahl eines Wahlpflichtfaches wird den Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 8 eine individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht. 
Das erste Wahlpflichtfach wird vierstündig ab Jahrgangsstufe 7 erteilt. 
Ein Anspruch auf Einrichtung eines bestimmten Wahlpflichtfaches besteht nicht.  
Durch die Wahl eines Wahlpflichtfaches wird den Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 7 eine individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht. 
Ein weiteres vierstündiges Wahlpflichtfach oder ein vierstündiger Projektkurs kann ab Jahrgangsstufe 9 entsprechend dem Angebot der Schule hinzutreten. 
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