Lehrerausbildung in Schleswig-Holstein

Schulrechtstest

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Gymnasium
1. In welchen Verordnungen oder Gesetzen findet man Aussagen über die Amtsverschwiegenheit?
Im Landesbeamtengesetz 
Beamtenstatusgesetz 
In den Lehrplänen 
In der Lehrerdienstordnung 
In der Zeugnisordnung 
2. Als Lehrkraft sind Sie verpflichtet, über die zu Ihrer Kenntnis gelangten Dienstangelegenheiten Verschwiegenheit zu bewahren. Sie treffen einen Freund, der nicht Lehrkraft an Ihrer Schule ist. Über welche Angelegenheiten dürfen Sie sprechen?
Über Ihren Unterrichtseinsatz in den Fächern 
Über die letzte Empfehlung der Lehrerkonferenz an die Schulkonferenz 
Über die Schwierigkeiten, die Sie mit einem Schüler haben, den der Freund nicht kennt und dessen Namen sie nicht nennen. 
Über den Termin des nächsten Schulfestes 
Über die von der Klassenkonferenz beschlossene Nichtversetzung eines dem Freund bekannten Schülers in die nächste Klasse 
3. Die Lehrerkonferenz beschließt im Rahmen der geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften …
… Grundsätze für die Aufstellung des Aufsichtsplanes. 
… Grundsätze für die Koordinierung von Unterrichtsinhalten und -methoden. 
… Grundsätze für ein abgestimmtes Vorgehen in pädagogischen Fragen. 
… Veranstaltungen der Schule. 
… das Schulprogramm. 
4. Die Schulkonferenz beschließt im Rahmen der geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften …
… Grundsätze für die Koordinierung von Unterrichtsinhalten und -methoden. 
… über eine neue Schulordnung. 
… Grundsätze eines Förderkonzepts. 
… die Festlegung der täglichen Unterrichtszeit. 
… Grundsätze der Anwendung einheitlicher Maßstäbe für die Versetzung innerhalb der Schule. 
5. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes an!
Als Lehrkraft dürfen Sie ohne Einschränkungen personenbezogene Daten auf Ihrem häuslichen Datenverarbeitungsgerät speichern und verarbeiten. 
Es dürfen nur personenbezogene Daten der Schülerinnen oder Schüler, nicht die von deren Eltern, von der Schule erhoben und verarbeitet werden. 
Persönliche Notizen der Lehrkräfte über Schülerinnen, Schüler und Eltern sind von dem Recht auf Einsichtsnahme und Auskunft ausgenommen. 
Personenbezogene Daten dürfen ohne Einwilligung der Betroffenen von der Schule an den Schulträger übermittelt werden, soweit dies zur jeweiligen Aufgabenerfüllung erforderlich ist. 
Die Übermittlung personenbezogener Daten an Einzelpersonen oder private Einrichtungen ist nur mit Einwilligung der oder des Betroffenen zulässig, sofern nicht ein rechtliches Interesse an der Kenntnis der zu übermittelnden Daten glaubhaft gemacht wird und kein Grund zu der Annahme besteht, dass schutzwürdige Belange der oder des Betroffenen überwiegen. 
6. Bei Durchführung von Ordnungsmaßnahmen müssen gemäß § 25 Schulgesetz Rechtsvorschriften eingehalten werden. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen an!
Die ausgesprochene Ordnungsmaßnahme muss in einem angemessenen Verhältnis zum Anlass stehen.  
Vor einer Ordnungsmaßnahme sind die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler und im Falle der Minderjährigkeit ihre oder seine Eltern zu hören.  
Alle Ordnungsmaßnahmen werden von der zuständigen Klassenkonferenz beschlossen.  
Die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler kann der Anhörung fernbleiben und sich durch ein Mitglied der Schülervertretung (SV) vertreten lassen.  
Über den Antrag auf Überweisung in eine andere Schule mit dem gleichen Bildungsabschluss entscheidet die Schulaufsichtsbehörde auf Antrag der Schule.  
7. Was trifft für Gemeinschaftsschulen zu?
Den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler wird durch Unterricht in binnendifferenzierender Form entsprochen.  
Ab der Jahrgangsstufe sieben können in einzelnen Fächern nach Leistungsfähigkeit und Neigung der Schülerinnen und Schüler differenzierte Lerngruppen gebildet werden. 
Die Gemeinschaftsschule vermittelt als differenzierte Schulart nur den Bildungsgang zum Erwerb des Mittleren Bildungsabschlusses. 
Eine Gemeinschaftsschule kann eine gymnasiale Oberstufe haben. 
In der Gemeinschaftsschule können Abschlüsse der Sekundarstufe I in einem gemeinsamen Bildungsgang ohne Zuordnung zu unterschiedlichen Schularten erreicht werden.  
8. Für welche sportlichen Aktivitäten gelten besondere Qualifikationsanforderungen für die Aufsichtskräfte?
Bergwandern 
Reiten 
Nordic Walking 
Skilanglauf 
Radfahren 
9. Welche Angaben sollte die Fahrtenplanung enthalten?
Gegebenenfalls weitere beauftragte Reiseunternehmen. 
Abschluss von Versicherungen. 
Möglichst genauen Kostenplan. 
Vorgesehene Veranstaltungen. 
Alter der Teilnehmer, Freizeitangebote, Ausrüstung und Proviant. 
10. Schülerinnen und Schüler haben sonderpädagogischen Förderbedarf, wenn …
… ihre Leistungen trotz ausreichenden Fleißes in zwei Fächern mit mangelhaft bewertet werden und diese Noten nicht ausgleichen können. 
… sie aufgrund ihrer Behinderung, Entwicklung oder chronischen Krankheit nur mit besonderer Hilfe am Unterricht einer Grundschule, einer weiterführenden allgemein bildenden Schule oder einer berufsbildenden Schule teilnehmen können und sonstige Förderung nicht ausreichend ist. 
… sie in der Grundschule eine Klassenstufe wiederholen müssen. 
… die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten dies auf Grund schlechter Zeugnisnoten wünschen. 
… sie aufgrund von Leistungsproblemen in mindestens zwei Fächern nicht am Unterricht einer Grundschule, einer weiterführenden allgemein bildenden Schule oder einer berufsbildenden Schule teilnehmen können. 
11. Daten von Eltern, die von öffentlichen Schulen gemäß § 30 Absatz 1 SchulG verarbeitet werden dürfen, sind:
Mitgliedschaft in Elternbeiräten 
Familienstand 
Krankenversicherung 
Konfession 
Adressdaten 
12. Was gilt gemäß Erlass zur politischen Bildung vom 6. Juli 2016 in der sogenannten ´heißen Wahlkampfphase´ (sechs Wochen vor dem Wahltermin), wenn wenn politische Mandatsträgerinnen oder Mandatsträger in den Unterricht oder zu einer sonstigen schulischen Veranstaltung eingeladen werden?
In dieser Phase dürfen keine politischen Mandatsträgerinnen oder Mandatsträger in den Unterricht oder zu einer sonstigen schulischen Veranstaltung eingeladen werden. 
Eine schulische Veranstaltung unter Einbeziehung von politisch verantwortlichen Personen in der sog. „heißen Wahlkampfphase“ ist von der Amtschefin oder dem Amtschef des Bildungsministeriums vorher zu genehmigen 
Es soll jeweils eine Vertreterin oder ein Vertreter der in der Vertretungskörperschaft aktuell regierenden Parteien sowie eine Vertreterin oder ein Vertreter der beiden Parteien, die in den Wahlumfragen aktuell auf den ersten beiden Plätzen liegen, Gelegenheit zur Teilnahme an der Podiumsdiskussion erhalten. 
Eine schulische Veranstaltung unter Einbeziehung von politisch verantwortlichen Personen in der sog. „heißen Wahlkampfphase“ ist der Amtschefin oder dem Amtschef des Bildungsministeriums rechtzeitig vorher anzuzeigen. 
Es soll jeweils eine Vertreterin oder ein Vertreter der in der Vertretungskörperschaft repräsentierten Parteien sowie bei Landtags- und Bundestagswahlen jeweils auch eine Vertreterin oder ein Vertreter der Parteien, die sehr wahrscheinlich neu in das Parlament gewählt werden (Wahlkandidaten/-innen), Gelegenheit zur Teilnahme an der Podiumsdiskussion erhalten. 
13. Welche Aussagen entsprechen den Bestimmungen des Erlasses über ´Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I´ vom 06.08.2010?
Die Lehrkraft entscheidet unter Beachtung der Vorgaben des Erlasses über die Anzahl der Klassenarbeiten unter den insgesamt erforderlichen Leistungsnachweisen. 
Im Anwendungsbereich dieses Erlasses ist der Beurteilungsbereich ´Unterrichtsbeiträge´ mit dem der ´Leistungsnachweise´ gleichzusetzen. 
Zusätzlich zu der in den Lehrplänen vorgesehenen Anzahl von Klassenarbeiten pro Schuljahr und Fach wird die Anzahl der Leistungsnachweise festgelegt. 
Die Fachkonferenz berät und beschließt, welche lehrplangemäßen Unterrichtsbeiträge neben den Klassenarbeiten als Leistungsnachweise herangezogen werden können. 
Die Anzahl der pro Schuljahr und Fach erforderlichen Leistungsnachweise und die Mindestzahl der darin enthaltenen Klassenarbeiten ergeben sich aus der Anlage des Erlasses. 
14. Eine Schülerin oder ein Schüler wird aus der Gemeinschaftsschule entlassen, wenn ...
...die im Schulgesetz festgelegten Zeiten überschritten werden. 
...sie oder er zweimal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses teilgenommen hat. 
...sie oder er einmal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Ersten allgemeinbildenen Schulabschlusses und einmal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses teilgenommen hat. 
...sie oder er zweimal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses teilgenommen hat. 
...sie oder er zweimal erfolglos an der Aufnahmeprüfung zur Oberstufe teilgenommen hat. 
15. Welches sind die Aufgaben der Klassenlehrkräfte in der Orientierungsstufe?
Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer hat sich in Abstimmung mit den anderen Lehrkräften in regelmäßigen Abständen einen Überblick über den Leistungs- und Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler zu verschaffen. 
Wird ein Lernplan geführt, so sollte die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer diesen mit Kind und Eltern besprechen und von dem Kind als Absichtserklärung abzeichnen lassen. Auf Wunsch kann den Eltern eine Kopie des Lernplanes ausgehändigt werden. 
Angelegenheiten der Erziehung und des Unterrichts erörtert die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer mit den Eltern der Schülerinnen und Schüler auf der Elternversammlung. Zu Einzelgesprächen steht sie oder er nach Bedarf, mindestens aber einmal in jedem Schuljahr der Orientierungsstufe, zur Verfügung.  
Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer hat für die Schülerinnen und Schüler bei Bedarf individuelle Fördermaßnahmen unter Mitwirkung des Kindes und der Eltern einzuleiten.  
In jedem Schulhalbjahr der Orientierungsstufe steht die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer den Eltern zu einem Einzelgespräch zur Verfügung. 
16. Regeln für das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 7
Das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 7 erfolgt durch Versetzungsbeschluss der Klassenkonferenz am Schuljahresende. Versetzt werden alle Schülerinnen und Schüler, deren Leistungen in A-Fächern mindestens ausreichend sind und in nicht mehr als einem B-Fach schlechter als ausreichend sind. 
Auch wenn die Leistungen in mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind, kann die Klassenkonferenz die Versetzung beschließen, wenn sie zu der Auffassung gelangt, dass die Schülerin oder der Schüler in der Jahrgangsstufe 7 erfolgreich mitarbeiten kann. 
Eine Schrägversetzung zur Gemeinschaftsschule ist schriftlich zu begründen. Die Begründung ist den Eltern zusammen mit dem Zeugnis zu übermitteln. 
Versetzt werden alle Schülerinnen und Schüler, deren Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend und in keinem Fach ungenügend sind. 
Die Versetzung ist grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers im Fach Deutsch mangelhaft sind. 
17. Wie lauten die richtigen Bestimmungen, die das Aufsteigen nach Jahrgangsstufen, die Wiederholung einer Jahrgangsstufe und die Schrägversetzung regeln?
Ein Wechsel der Schulart soll zum Schuljahreswechsel erfolgen. 
Schülerinnen und Schüler steigen durch Versetzungsbeschluss der Klassenkonferenz am Schuljahresende der Jahrgangsstufe 5 in die Jahrgangsstufe 6 auf.  
In begründeten Ausnahmefällen ist das Wiederholen einer Jahrgangsstufe in der Orientierungsstufe durch Entscheidung der Klassenkonferenz einmalig möglich. 
Auf Antrag der Eltern kann eine Schülerin oder ein Schüler in der Orientierungsstufe des Gymnasiums an einer Gemeinschaftsschule aufgenommen werden.  
Schülerinnen und Schüler steigen ohne Versetzungsbeschluss von der Jahrgangsstufe 5 in die Jahrgangsstufe 6 auf.  
18. Wie lauten die Bestimmungen für den Besuch der Sekundarstufe I und das Aufsteigen in die Oberstufe in der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym)?
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, gilt für das Aufsteigen in die Oberstufe: Eine Schülerin oder ein Schüler ist versetzt, wenn die Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind und kein Fach mit ungenügend benotet wurde. 
Für das Aufsteigen in die Oberstufe gilt im neunjährigen gymnasialen Bildungsgang: Eine Schülerin oder ein Schüler ist versetzt, wenn die Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind und kein Fach mit ungenügend benotet wurde. 
Für Schülerinnen und Schüler, die den neunjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, ist die Wiederholung der Jahrgangsstufe 10 nicht möglich. 
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, gilt: Die Wiederholung der Jahrgangsstufe 9 ist einmal möglich. 
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, bildet die Jahrgangsstufe 10 gleichzeitig den Abschluss der Sekundarstufe I und die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe (Sekundarstufe II). 
19. Was gilt gemäß Gemeinschaftsschulverordnung für die Lehrkräfte?
Zur Sicherstellung gemeinsamen Lernens sollen die Lehrkräfte nur in ihren studierten Fächern in allen Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I und II eingesetzt werden.  
Zur Sicherstellung gemeinsamen Lernens sollen die Lehrkräfte entsprechend ihrer Laufbahn in den leistungsdifferenzierten Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I und II eingesetzt werden.  
Zur Sicherstellung gemeinsamen Lernens sollen die Lehrkräfte entsprechend ihrer Laufbahn in der Orientierungsstufe eingesetzt werden.  
Zur Sicherstellung gemeinsamen Lernens sollen die Lehrkräfte entsprechend ihrer Laufbahn in den leistungsdifferenzierten Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I eingesetzt werden.  
Zur Sicherstellung gemeinsamen Lernens sollen die Lehrkräfte unabhängig von ihrer Laufbahn in allen Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I eingesetzt werden.  
20. Was trifft für die Leistungsbewertung nach § 7 GemVO zu?
Die Klassenkonferenz dokumentiert den Leistungsstand unter Berücksichtigung der Leistungen in den einzelnen Fächern in einem schriftlichen Zeugnis.  
Zu jedem Zeugnistermin beurteilt die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer die fachlichen Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers. 
Die Klassenkonferenz erfasst in ihrem Urteil die kognitiven, affektiven und ästhetischen Fähigkeiten der Schülerin oder des Schülers. 
Die Klassenkonferenz erfasst in ihrem Urteil die Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz der Schülerin oder des Schülers. 
Zu jedem Zeugnistermin beurteilt die Klassenkonferenz die fachlichen Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers. 
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