3§ 24 SchulG
geändert 19.06.2014
Zuständige Schule - Was trifft nach § 24 SchulG zu?Lösung
Eltern oder die volljährigen Schülerinnen und Schüler wählen im Rahmen der von der Schulaufsichtsbehörde nach Anhörung des Schulträgers festgelegten Aufnahmemöglichkeiten aus dem vorhandenen Angebot an Grundschulen, weiterführenden allgemein bildenden Schulen und Förderzentren aus.
Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden durch die Schulaufsicht grundsätzlich dem zuständigen Förderzentrum zugewiesen.  
Die Schulaufsichtsbehörde kann eine Schülerin oder einen Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf der Schule zuweisen, in der dem individuellen Förderbedarf am besten entsprochen werden kann.
Wird eine Schülerin oder ein Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im gemeinsamen Unterricht unterrichtet, wählt die unterrichtende Schule ein geeignetes Förderzentrum zur Kooperation aus.  
Wird eine Schülerin oder ein Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im gemeinsamen Unterricht unterrichtet, legt die Schulaufsichtsbehörde das zuständige Förderzentrum fest.
4§ 27 SchulG
geändert 19.06.2014
Untersuchungen - Was trifft nach § 27 SchulG zu?Lösung
Die Teilnahme am sonderpädagogischen Überprüfungsverfahren ist grundsätzlich nur möglich, wenn die Erziehungsberechtigten zustimmen.  
Zur Vorbereitung schulischer Maßnahmen und Entscheidungen haben sich im Rahmen der Rechtsvorschriften Schülerinnen und Schüler schulärztlich, schulpsychologisch und sonderpädagogisch untersuchen zu lassen.
Im Zuge der Untersuchung auf sonderpädagogischen Förderbedarf haben die Kinder auch Aussagen über persönliche Angelegenheiten der Eltern zu machen, soweit dies für den Untersuchungszweck relevant ist.  
Zu persönlichen Angelegenheiten der Eltern dürfen Schülerinnen und Schüler nicht befragt werden.
Daten über Entwicklungsauffälligkeiten und gesundheitliche Störungen dürfen ausnahmslos nur mit Einwilligung der Betroffenen übermittelt werden.  
5§ 23 SchulG
geändert 19.06.2014
Zur Berufsschulpflicht sagt das SchulG in § 23:Lösung
Schülerinnen und Schüler, die ein Förderzentrum nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht verlassen, unterliegen der Berufsschulpflicht, soweit die Behinderung oder Beeinträchtigung dies zulässt.  
Schülerinnen und Schüler, die ein Förderzentrum nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht verlassen, unterliegen grundsätzlich der Berufsschulpflicht.
Die Berufsschulpflicht endet mit dem Abbruch des Ausbildungsverhältnisses.  
Als Erfüllung der Berufsschulpflicht kann anerkannt werden, wenn die oder der Berufsschulpflichtige wegen einer Behinderung oder sonderpädagogischen Förderbedarfs in eine Einrichtung übertritt, sofern diese über ein entsprechendes Angebot verfügt.
Für Schülerinnen und Schüler liegt nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht an einem Förderzentrum eine Berufsschulpflicht nur dann vor, wenn sie sich in einer Ausbildung befinden.  
6Schulgesetz § 21
geändert 19.06.2014
Hinsichtlich der Erfüllung der Schulpflicht sagt § 21 des Schulgesetzes aus:Lösung
Die Vollzeitschulpflicht ist durch den Besuch eines Förderzentrums zu erfüllen, wenn ein Förderausschuss dies für erforderlich hält. 
Die Vollzeitschulpflicht ist durch den Besuch eines Förderzentrums zu erfüllen, wenn die untere Schulaufsichtsbehörde dies in Übereinstimmung mit den Eltern verfügt. 
Die Vollzeitschulpflicht ist durch den Besuch eines Förderzentrums zu erfüllen, wenn die oder der Schulpflichtige einer sonderpädagogischen Förderung bedarf und auch mit besonderen Hilfen dauernd oder vorübergehend in anderen Schularten nicht ausreichend gefördert werden kann.
Die Vollzeitschulpflicht ist durch den Besuch eines Förderzentrums zu erfüllen, wenn die behinderte Schülerin oder der behinderte Schüler die Lernsituation an der allgemein bildenden Schule aufgrund seines hohen Förderbedarfs nachhaltig und unzumutbar beeinträchtigt.  
Soweit eine Zuweisung zu einem geeigneten Förderzentrum erfolgt, entscheidet die Schulaufsichtsbehörde nach Anhörung und Beratung der Eltern.
7Schulgesetz § 45
geändert 19.06.2014
Förderzentren nach § 45 Schulgesetz ….Lösung
… nehmen Schülerinnen und Schüler auf, die in anderen Schularten auch mit besonderen Hilfen dauernd oder vorübergehend nicht ausreichend gefördert werden können.
… wirken an der Planung und Durchführung von Formen des gemeinsamen Unterrichts mit.
… sollen eine individuelle Förderung entsprechend dem sonderpädagogischen Förderbedarf erteilen, soweit möglich die Aufhebung des sonderpädagogischen Förderbedarfs anstreben und dabei eine allgemeine Bildung vermitteln.
… müssen Lehrkräfte anderer Schularten bei der Erstellung von Lernplänen fachlich unterstützen. 
… sollen auf die Eingliederung der Schülerinnen und Schüler in Schulen anderer Schularten hinwirken.
8Schulgesetz § 54
geändert 19.06.2014
Welche Aussagen zur Trägerschaft von Förderzentren treffen zu?Lösung
Träger der Förderschulen ist im Regelfall das Land Schleswig-Holstein, vertreten durch die oberste Schulaufsicht. 
Träger aller Förderzentren sind die Kreise sowie kreisfreien Städte. 
Förderzentren befinden sich grundsätzlich in freier Trägerschaft. 
Die Gemeinden sind Träger der Förderzentren mit dem Schwerpunkt Lernen. Die Trägerschaft kann auch andere Förderschwerpunkte umfassen.
Der Schulträger kann unter bestimmten Voraussetzungen die Wahrnehmung seiner Aufgaben durch öffentlich-rechtlichen Vertrag auf einen anderen, insbesondere auf Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege, übertragen. Der Vertrag bedarf der Genehmigung der Schulaufsichtsbehörde.
9SoFVO § 3, SchulG § 45
geändert 19.06.2014
Sonderpädagogische Förderung …Lösung
… erfolgt z.B. im Förderschwerpunkt Lernen.
… erfolgt nur in einem Förderschwerpunkt.  
… wird eingelöst z.B. im Förderschwerpunkt -personale und soziale Identität-. 
… ist in mehreren Förderschwerpunkten möglich.
… umfasst auch den Unterricht dauerhaft kranker Schülerinnen und Schüler.
10GemVO §1
geändert 02.10.2014
Welche Aufgaben erfüllen die Gemeinschaftsschulen?Lösung
Gemeinschaftsschulen sind der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler verpflichtet.
Die Gemeinschaftsschule führt alle Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem weitgehend gemeinsamen Bildungsgang zur Berechtigung des Übergangs in die Oberstufe.  
Gemeinschaftsschulen sind der kollektiven Förderung der Schülerinnen und Schüler verpflichtet. 
Die Gemeinschaftsschule führt Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem weitgehend gemeinsamen Bildungsgang bis zum Abitur.  
Die Gemeinschaftsschule führt Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem gemeinsamen Bildungsgang zu den Schulabschlüssen der Sekundarstufe I oder zur Berechtigung des Übergangs in die Oberstufe.
11Lernplanerlass
geändert 02.10.2014
Wozu dient ein Lernplan und für wen ist eine Erstellung erforderlich? Prüfen Sie folgende Aussagen!Lösung
Bei Absinken der Leistungen und bei drohender Nichtversetzung ist kein Lernplan zu erstellen. 
Für jede Schülerin oder jeden Schüler, bei der oder dem nicht auszuschließen ist, dass zukünftig sonderpädagogischer Förderbedarf bestehen wird, ist ein Lernplan zu erstellen.
Im Lernplan sind Aussagen über Lern- und Sozialverhalten möglich. Sie können sich auf schulisch wie außerschulisch bedeutsame Aspekte beziehen.
Der Lernplan dient der Korrektur von Elternentscheidungen bei der Wahl der Schulart am Ende der Orientierungsstufe. 
Der Lernplan enthält unverbindliche Absichtserklärungen zwischen allen am schulischen Werdegang einer Schülerin oder eines Schülers beteiligten Personen. 
12GrundSchulVO
geändert 02.10.2014
Prüfen Sie folgende Aussagen über den Schulartübergang. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen an.Lösung
Die Schulleiterin/der Schulleiter informiert die Eltern der 4. Klassen bis zum Ende des Schuljahres über die Aufgabe der Orientierungsstufe. 
Bei der aufnehmenden Schule muss die Schulartempfehlung der Grundschule im Zuge des Anmeldeverfahrens vorgelegt werden. 
In der Jahrgangsstufe 4 erhalten die Eltern mit dem Zeugnis zum Schulhalbjahr ein Informationsblatt zum Übergang auf die weiterführenden allgemein bildenden Schulen und einen verschlossenen Abdruck der Schulübergangsempfehlung. 
Die Eltern entscheiden im Rahmen der Schulwahl gemäß § 24 Absatz 1 SchulG darüber, welche Schule ihr Kind im Anschluss an die Grundschule besuchen soll.
Die weiterführenden allgemein bildenden Schulen informieren die Eltern in Versammlungen über ihre Ziele, Anforderungen und Arbeitsweisen. Sie ermöglichen zudem den Eltern auf Anfrage eine individuelle Beratung.
13SoFVO § 4 Das Förderzentrum erarbeitet nach § 4 SoFVO zur Vorbereitung der Koordinierungsgespräche Vorschläge in Bezug auf …Lösung
… die Art und Weise der zu ergreifenden Fördermaßnahmen.
… die von der Schülerin oder dem Schüler benötigten Lehr- und Hilfsmittel.
… die notwendigen baulichen Voraussetzungen.
… die förderschwerpunktspezifischen methodischen und didaktischen Zugriffsweisen. 
… die notwendige zusätzliche personelle Unterstützung.
14SoFVO § 4 Das Gutachten ist verfasst. Was sagt die SoFVO hinsichtlich des weiteren Umgangs mit Abschriften des Gutachtens?Lösung
Das Gutachten ist den Eltern der Schülerin oder des Schülers persönlich zu übergeben. Eine Erläuterung ist nicht vorgesehen. 
Das Gutachten ist den Eltern der Schülerin oder des Schülers zu übermitteln. Je nach zu erwartendem Grad des Verständnisses sind die Aussagen mit den Sachverhalt erläuternden schriftlichen Erklärungen zu versehen. 
Das Gutachten ist den Eltern der Schülerin oder des Schülers zu übermitteln und auf Wunsch zu erläutern.
Das Gutachten ist den Betroffenen persönlich zu übergeben, eine Erläuterung findet statt, soweit die Schulleitung der Förderschule dies anweist. 
Das Gutachten ist von den Betroffenen im Schulamt des Kreises einzusehen. 
15SAVOGym/Lernplanerlass
geändert 02.10.2014
Prüfen Sie folgende Aussagen über die Orientierungsstufe. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen an. Lösung
In jedem Schulhalbjahr der Orientierungsstufe steht die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer den Eltern zu einem Einzelgespräch zur Verfügung.
Wird ein Lernplan erstellt, verpflichten sich Eltern und Kind per Unterschrift, einen verabredeten Beitrag zur Umsetzung der verabredeten Förderziele zu leisten. Die Eltern erhalten eine Kopie des Lernplans.
In begründeten Ausnahmefällen ist das Wiederholen einer Jahrgangsstufe in der Orientierungsstufe durch Entscheidung der Klassenkonferenz einmalig möglich.
Aus der Bezeichnung Orientierungsstufe leitet sich ab, dass ein Wechsel der Schulart grundsätzlich zu jeder Zeit in der Orientierungsstufe möglich ist. 
An allen Klassenkonferenzen, die Empfehlungen zum Wechsel der Schulart oder Schrägversetzungen aussprechen können, nimmt eine Lehrkraft der aufnehmenden Schule mit vollem Stimmrecht teil. 
17SoFVO § 7 Aufgaben der Schulaufsichtsbehörde:Lösung
Die Schulaufsichtsbehörde legt den Förderschwerpunkt fest.
Die Schulaufsichtsbehörde entscheidet über Maßnahmen zur Förderung der Schülerin oder des Schülers.
Die Schulaufsichtsbehörde veranlasst entsprechend dem ganzheitlichen Ansatz in der Sonderpädagogik familienunterstützende Maßnahmen. 
Die Schulaufsichtsbehörde legt bei Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im gemeinsamen Unterricht das zuständige Förderzentrum fest.
Die Schulaufsichtsbehörde berücksichtigt im Falle des gemeinsamen Unterrichts, ob die maßnahmebedingten Kosten von den an den Koordinierungsgesprächen oder am Förderausschuss beteiligten Stellen getragen werden.
18SoFVO § 1
geändert 16.02.2017
Förderzentren mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung erfüllen die Aufgaben …Lösung
… der allgemein bildenden Schulen
… der Grundschule
… der Gemeinsschaftsschule (vorbehaltlich der Genehmigung durch die oberste Schulaufsichtsbehörde) 
… der Förderzentren mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung
… der Förderzentren mit dem Schwerpunkt Lernen
19SoFVO § 1 Das Förderzentrum mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung…Lösung
… unterrichtet und erzieht Schülerinnen und Schüler, die gemäß § 25 Abs. 3 Ziff. 6 SchulG von allen Schulen der Schulart des Landes verwiesen worden sind. 
… unterrichtet und erzieht Schülerinnen und Schüler, die wegen erheblicher Leistungsdefizite dem Unterricht der allgemein bildenden Schule nicht folgen konnten. 
… unterrichtet und erzieht Schülerinnen und Schüler, die ihren eigentlichen Aufenthalt in einer Justizvollzugsanstalt hätten, aber noch schulpflichtig sind. 
… unterrichtet und erzieht Schülerinnen und Schüler, die sich wegen erheblicher Erziehungsschwierigkeiten im Rahmen von Hilfe zur Erziehung in einem Heim oder einer sonstigen betreuten Wohnform befinden.
… unterrichtet und erzieht, begrenzt auf ein Jahr, Schülerinnen und Schüler, die Maßnahmen der Hilfe zur Erziehung in Anspruch nehmen, sofern dadurch eine Heimunterbringung vermieden werden kann und die Schulaufsichtsbehörde zugestimmt hat.
20SoFVO § 2
geändert 23.02.2017
Hinsichtlich der Klassenzusammensetzung an Förderzentren (mit Ausnahme der Förderzentren mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung) sagt die Landesverordnung über sonderpädagogische Förderung aus:Lösung
Förderzentren können jahrgangsstufenübergreifende Lerngruppen bilden, wenn es der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler dient.
Förderzentren können förderschwerpunktübergreifende Lerngruppen bilden, wenn es der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler dient.
Schülerinnen und Schüler identischen Förderschwerpunktes sind in Klassenverbänden zusammenzufassen. 
Förderzentren können schulartübergreifende Lerngruppen bilden, wenn es der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler dient.
Förderzentren mit einer zu geringer Anzahl von Schülerinnen und Schülern bilden eine Klasse mit der benachbarten Schule.  
21ZVO § 6
geändert 25.02.2017
Hinsichtlich des Nachteilsausgleichs bei Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf sagt die Zeugnisverordnung (ZVO) aus:Lösung
Im Förderschwerpunkt Lernen ist ein grundsätzlicher Nachteilsausgleich zu berücksichtigen. 
Im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung ist ein Nachteilsausgleich nur auf Antrag zu gewähren. 
Über Art und Umfang eines zu gewährenden Nachteilsausgleichs entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter.
In die Bewertung von Leistungen dürfen Hinweise auf einen gewährten Nachteilsausgleich nicht aufgenommen werden.
In der Bewertung von schriftlichen Arbeiten sollen Hinweise auf einen gewährten Nachteilsausgleich Auskunft geben über die einschränkenden Beurteilungsmerkmale. 
22ZVO §5
geändert 02.10.2014
Hinsichtlich der Zeugnisse für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf gilt:Lösung
Bei Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die nicht oder nicht in allen Fächern nach den lehrplanmäßigen Anforderungen einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schule unterrichtet werden, ist der Förderschwerpunkt im Zeugniskopf aufzuführen.
Hinweise hinsichtlich der Orientierung am Lehrplan sonderpädagogische Förderung sind auf Grund des Diskriminierungsverbots nicht zulässig. 
Nehmen Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf am Unterricht der allgemein bildenden Schule teil, so wird ihnen ein Zeugnis der allgemeinbildenden Schule erteilt. Fußnoten weisen speziell die Fächer aus, in denen nach den Anforderungen des Lehrplans sonderpädagogische Förderung beurteilt wurde. Es folgt der Hinweis, dass in allen anderen Fächern nach dem besuchten Bildungsgang beurteilt wurde. 
Nehmen Schülerinnen und Schüler am Unterricht außerhalb eines Förderzentrums teil, sind die Fächer, in denen sie nach den Anforderungen der besuchten Schule unterrichtet und beurteilt wurden, mit einer Fußnote zu kennzeichnen. Die Fußnote ist wie folgt zu erläutern: "In den gekennzeichneten Fächern wurden dem Zeugnis die Anforderungen der Lehrpläne des besuchten Bildungsganges zu Grunde gelegt. In allen anderen Fächern wurde Unterricht entsprechend dem oben vermerkten Förderschwerpunkt erteilt".
Nehmen Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf am Unterricht der allgemeinbildenden Schule teil, so erhalten sie ein Zeugnis mit dem Zeugniskopf des für sie zuständigen Förderzentrums und dem Hinweis auf die Teilnahme am gemeinsamen Unterrricht. 
23SoFVO § 8
geändert 16.02.2017
Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen …Lösung
… verbleiben i.d.R. unabhängig von ihrem Leistungsstand in der besuchten Lerngruppe, sofern die in ihrem Förderplan festgelegten Maßnahmen dem nicht entgegenstehen.
… steigen ohne Versetzungsbeschluss auf, sofern die in ihrem Förderplan festgelegten Maßnahmen dem nicht entgegenstehen.
… können eine Jahrgangsstufe wiederholen, wenn auf Antrag der Eltern die Klassenkonferenz dies beschließt.
… können an Förderzentren aufgrund ihrer Leistungen nicht versetzt werden, im gemeinsamen Unterricht dagegen steigen sie mit der Lerngruppe auf. 
… werden im Hinblick auf Aufsteigen/Versetzung unabhängig vom Lernort gleich behandelt. 
24SoFVO § 9
geändert 25.02.2017
Bei Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung...Lösung
... dauert der Besuch der ersten drei Stufen im Förderzentrum Geistige Entwicklung (Unter-, Mittel- und Oberstufe) in der Regel jeweils drei Jahre (Vollzeitschulpflicht).
… richtet sich die Dauer der Teilnahme an der bis zu drei Jahre umfassenden Werkstufe nach den im Förderplan der Schülerin oder des Schülers festgelegten Maßgaben.
… kann eine berufliche Bildung oder eine Vorbereitung auf eine berufliche Tätigkeit in geeigneten Bildungsgängen an einer berufsbildenden Schule oder in der Werkstufe eines Förderzentrums mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung erfolgen.
… ist im Förderzentrum aufgrund ihrer ungenügenden Leistungen eine Versetzung nicht möglich, im Gemeinsamen Unterricht dagegen steigen sie mit der Lerngruppe auf. 
… erhalten abhängig von ihrem Förderort mit Erreichen der für sie in ihrem Förderplan festgelegten Ziele und nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht den Abschluss des Förderzentrums mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung bzw. den einer allgemein bildenden Schule.  
25SoFVO § 4 Eine Förderzentrumslehrkraft will ein von ihr erstelltes Gutachten den Betroffenen zur Kenntnisnahme schicken. Die Schulleitung besteht darauf, dass Gutachten grundsätzlich zu erläutern seien. Wie ist die Rechtslage? Welche Begründung trifft zu?Lösung
Die Schulleitung hat Recht, Eltern von Betroffenen können mit der Sprache solcher Gutachten überfordert sein. 
Die Schulleitung hat Recht, die Landesverordnung Sonderpädagogische Förderung schreibt die Erläuterung zwingend vor. 
Die Lehrkraft hat Recht, das Gutachten ist nur zu erläutern, wenn abzusehen ist, dass es zu Missverständnissen kommen könnte. 
Die Lehrkraft hat Recht, das Gutachten ist nur zu erläutern, wenn die Betroffenen dies wünschen.
Die Lehrkraft hat Recht, die Erläuterung des Gutachtens ist Aufgabe der entscheidenden Schulaufsichtsbehörde. 
26SoFVO § 4 Ein Schüler besucht die Klasse 3 der Grundschule. Es wird sonderpädagogischer Förderbedarf vermutet. Die Eltern sind über den Ablauf des Verfahrens sowie in Betracht kommende Formen der Beschulung zu informieren. Welche der Aussagen trifft zu?Lösung
Das in Betracht kommende Förderzentrum ist verpflichtet, die Eltern über den Ablauf des Verfahrens und die in Betracht kommenden Formen der Beschulung zu informieren. 
Die besuchte Schule informiert die Betroffenen über den Ablauf des Verfahrens und die in Betracht kommenden Formen der Beschulung.
Der schulpsychologische Dienst informiert die Betroffenen über den Ablauf des Verfahrens und die in Betracht kommenden Formen der Beschulung. 
Die zuständige Schulrätin oder der zuständige Schulrat des Schulamtes informiert die Betroffenen über den Ablauf des Verfahrens und die in Betracht kommenden Formen der Beschulung. 
Die Vorsitzende oder der Vorsitzende der Koordinierungsgespräche informiert die Betroffenen über den Ablauf des Verfahrens und die in Betracht kommenden Formen der Beschulung. 
27§ 45 SchulG
geändert 19.06.2014
Förderzentrum: Welches ist kein ausgewiesener Förderschwerpunkt im Sinne des § 45 SchulG?Lösung
Berufliche Eingliederung benachteiligter Jugendlicher
Dauerhaft kranke Schülerinnen und Schüler  
Emotionale und soziale Entwicklung  
Integration von Kindern in Armutslagen
Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
29SoFVO § 4 Wenn das Förderzentrum das Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs leitet, trägt die Leitung die Verantwortung für ...Lösung
... das Einholen weiterer Stellungnahmen und Gutachten.
... die Erstellung des sonderpädagogischen Gutachtens.
... die Durchführung der Koordinierungsgespräche.
... die Einleitung der schulärztlichen Untersuchung. 
... die Information der Betroffenen über die in Betracht kommenden Formen der Beschulung. 
30SoFVO § 9
geändert 16.02.2017
Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ...Lösung
…können ihre berufliche Bildung oder eine Vorbereitung auf eine berufliche Tätigkeit in geeigneten Bildungsgängen an einer berufsbildenden Schule oder in einer Werkstufe eines Förderzentrums mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung absolvieren.
… nehmen an einer an ihren Möglichkeiten orientierten schulinternen Abschlussprüfung an der allgemein bildenden Schule teil und erwerben bei erfolgreicher Bearbeitung den Abschluss des Förderzentrums mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung.  
... erhalten unabhängig von ihrem Förderort mit Erreichen der für sie in ihrem Förderplan festgelegten Ziele und nach der Erfüllung der Vollzeitschulpflicht den Abschluss des Förderzentrums mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung.
... erhalten im Gemeinsamen Unterricht mit Erreichen der für sie in ihrem Förderplan festgelegten Ziele und nach der Erfüllung der Vollzeitschulpflicht den Abschluss der besuchten Schule mit dem Hinweis auf die Orientierung am Lehrplan Sonderpädagogische Förderung. 
... werden im Hinblick auf das Erlangen des Schulabschlusses unabhängig vom Lernort gleich behandelt. 
31SchulG § 46a
geändert 19.06.2014
Besondere Unterrichtseinrichtungen - Was trifft zu?Lösung
Schulpflichtige, die in Heimen untergebracht sind, können in Schulen oder Klassen in den Räumen des Heimes unterrichtet werden.
Für Schulpflichtige, die in Heimen untergebracht sind, gilt, dass sie die örtlich zuständige Schule zu besuchen haben. Ist dies nicht möglich, ruht die Schulpflicht.  
Einrichtungen haben durch das Stellen einer Schulbegleitperson zu gewährleisten, dass der Besuch der örtlich zuständigen Schule möglich ist.  
Schulpflichtige, die sich in Justizvollzugsanstalten befinden, können in den Räumen der Anstalt unterrichtet werden.
Bei einer Unterbringung eines Schulpflichtigen in einer Justizvollzugsanstalt ruht generell die bestehende Schulpflicht.  
32§ 45 SchulG
geändert 19.06.2014
Was sagt § 45 SchulG zur Zusammenarbeit?Lösung
Förderzentren beteiligen sich zusammen mit Kindertageseinrichtungen und sonstigen Einrichtungen der Jugendhilfe an der Förderung von Kindern, Jugendlichen und Schülerinnen und Schülern zur Vermeidung sonderpädagogischen Förderbedarfs.
Förderzentren können sich auf Anfrage an Maßnahmen der Jugendhilfe zur Vermeidung sonderpädagogischen Förderbedarfs beteiligen, soweit Sachmittel und Personalressourcen dies zulassen.  
Förderzentren konzentrieren sich auf ihren Bildungsauftrag für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf.  
Förderzentren sollen sich an Maßnahmen der Jugendhilfe zur Vermeidung sonderpädagogischen Förderbedarfs beteiligen, soweit sie als offene Ganztagsschulen geführt werden.  
Wo immer es sich einrichten lässt, sollen Förderzentren und Einrichtungen der Jugendhilfe sowie Kindertagesstätten als organisatorische Einheit zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf geführt werden.  
33GemVO § 3
geändert 02.10.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zur Organisation von Gemeinschaftsschulen an!Lösung
Der Unterricht in den Jahrgangsstufen 5 und 6 findet grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam statt. 
Der Unterricht in den Jahrgangsstufen 5 und 6 findet grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler leistungsdifferenziert statt. 
Der Unterricht findet grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam statt, wobei den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler vor allem durch Unterricht in binnendifferenzierender Form entsprochen wird.
Über eine Differenzierung nach den Jahrgangsstufen 5 und 6 gemäß der KMK-Vereinbarung über die Schularten und Bildungsgänge im Sekundarbereich I, einsehbar unter www.kmk.org, entscheidet die Schule im Rahmen von § 43 Absatz 1 SchulG auf der Grundlage ihres pädagogischen Konzeptes.
Über eine Differenzierung bezüglich Schularten und Bildungsgängen entscheidet die untere Schulaufsicht unter Berücksichtigung des regionalen Bedarfs. 
34GemVO § 3
geändert 02.10.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zur Organisation von Gemeinschaftsschulen an!Lösung
Über eine Differenzierung in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 entscheiden die jeweiligen Klassenkonferenzen.  
Über eine Differenzierung nach den Jahrgangsstufen 5 und 6 gemäß der KMK-Vereinbarung über die Schularten und Bildungsgänge im Sekundarbereich I, einsehbar unter www.kmk.org, entscheidet die Schule im Rahmen von § 43 Absatz 1 SchulG auf der Grundlage ihres pädagogischen Konzeptes.
Der Unterricht findet grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam statt, wobei den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler vor allem durch Unterricht in binnendifferenzierender Form entsprochen wird.
Findet der Unterricht in leistungsdifferenzierten Lerngruppen statt, erfolgt die Zuweisung der Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage der Lernpläne. 
Findet der Unterricht in leistungsdifferenzierten Lerngruppen statt, erfolgt die Zuweisung der Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage von Vergleichsarbeiten durch Beschluss der Lehrerkonferenz. 
35GemVO § 3
geändert 02.10.2014
Was gilt gemäß Gemeinschaftsschulverordnung für das Wahlpflichtfach? Lösung
Durch die Wahl eines Wahlpflichtfaches wird den Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 5 eine individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht.  
Durch die Wahl eines Wahlpflichtfaches wird den Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 7 eine individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht.
Durch die Wahl eines Wahlpflichtfaches wird den Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 8 eine individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht.  
Ein weiteres zweistündiges Wahlpflichtfach oder ein zweistündiger Projektkurs kann ab Jahrgangsstufe 9 entsprechend dem Angebot der Schule hinzutreten.
Ein weiteres vierstündiges Wahlpflichtfach oder ein vierstündiger Projektkurs kann ab Jahrgangsstufe 8 entsprechend dem Angebot der Schule hinzutreten. 
36GemVO § 3
geändert 02.10.2014
Was gilt gemäß Gemeinschaftsschulverordnung für die Lehrkräfte? Lösung
Die Lehrkräfte sollen unabhängig von ihrer jeweiligen Befähigung für ein Lehramt in allen Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I eingesetzt werden.
Die Lehrkräfte sollen nur in ihren studierten Fächern in allen Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I und II eingesetzt werden.  
Die Lehrkräfte sollen entsprechend ihrer Laufbahn in den leistungsdifferenzierten Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I eingesetzt werden.  
Die Lehrkräfte sollen entsprechend ihrer Laufbahn in den leistungsdifferenzierten Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I und II eingesetzt werden.  
Die Lehrkräfte sollen entsprechend ihrer Laufbahn in der Orientierungsstufe eingesetzt werden.  
37GemVO § 6
geändert 02.10.2014
Was trifft gemäß Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen zu?Lösung
Die Schülerinnen und Schüler steigen ohne Versetzungsbeschluss in die nächste Jahrgangsstufe auf, sofern nicht die Klassenkonferenz den Aufstieg mit einem Vorbehalt verbindet. 
Mit Ausnahme des Aufstiegs nach Klassenstufe 10 steigen die Schülerinnen und Schüler ohne Versetzungsbeschluss in die nächste Jahrgangsstufe auf.
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einer mündlichen Prüfung in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einer mündlichen Prüfung und einem Versetzungsbeschluss in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einer schriftlichen und mündlichen Prüfung in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
38GemVO § 6
geändert 02.10.2014
Was ist nach § 6 GemVO bei einem Aufsteigen nach Jahrgangsstufen zu beachten?Lösung
Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei innerhalb ihrer Lerngruppe verbleiben.
Die Schülerinnen und Schüler sollen ein Unterrichtsangebot erhalten, das ihrem Leistungsvermögen und Lernstand entspricht.
Die Schülerinnen und Schüler müssen einer neuen Lerngruppe zugeteilt werden. 
Die Schülerinnen und Schüler können sich eine neue Lerngruppe auswählen. 
Die Schülerinnen und Schüler sollen ein Unterrichtsangebot erhalten, das ihrer beruflichen Orientierung entspricht.  
39GemVO § 7
geändert 02.10.2014
Was trifft für die Leistungsbewertung nach § 7 GemVO zu?Lösung
Die Klassenkonferenz erfasst in ihrem Urteil die kognitiven, affektiven und ästhetischen Fähigkeiten der Schülerin oder des Schülers. 
Die Klassenkonferenz dokumentiert den Leistungsstand unter Berücksichtigung der Leistungen in den einzelnen Fächer in einem schriftlichen Zeugnis.
Die Klassenkonferenz erfasst in ihrem Urteil die Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz der Schülerin oder des Schülers.
Zu jedem Zeugnistermin beurteilt nur die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer die fachlichen Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers. 
Zu jedem Zeugnistermin beurteilt die Klassenkonferenz die fachlichen Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers.
40GemVO § 7
geändert 02.10.2014
Was trifft für die Leistungsbewertung nach § 7 GemVO zu?Lösung
In den Zeugnissen ist mindestens bei Fächern mit äußerer Fachleistungsdifferenzierung kenntlich zu machen, auf welcher Anforderungsebene die Leistungen von den Schülerinnen und Schülern erbracht worden sind.
In den Zeugnissen ist in allen Fächern kenntlich zu machen, auf welcher Anforderungsebene die Leistungen von den Schülerinnen und Schülern erbracht worden sind.  
Spätestens am Ende der Jahrgangsstufe 8 erhält die Schülerin oder der Schüler ein Notenzeugnis.
Spätestens am Ende der Jahrgangsstufe 7 erhält die Schülerin oder der Schüler ein Notenzeugnis.  
Spätestens nach der Orientierungsstufe erhält die Schülerin oder der Schüler ein Notenzeugnis.  
41GemVO § 7
geändert 02.10.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund der Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen an!Lösung
Schülerinnen und Schüler können auf Antrag den Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss in der Jahrgangsstufe 9 durch Teilnahme an der entsprechenden Prüfung erwerben.
Alle Schülerinnen und Schüler nehmen in der Jahrgangsstufe 9 an der Prüfung zum Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss teil. 
Eine Schülerin oder ein Schüler kann zur Teilnahme an der Prüfung zum Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss verpflichtet werden, wenn die Erlangung des Mittleren Schulabschlusses auf Grund des erreichten Leistungsstandes am Ende des ersten Halbjahres der Jahrgangsstufe 9 gefährdet erscheint.  
Eine Schülerin oder ein Schüler kann zur Teilnahme an der Prüfung zum Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss verpflichtet werden, wenn die Erlangung des Mittleren Schulabschlusses auf Grund des erreichten Leistungsstandes am Ende der 8. Jahrgangsstufe gefährdet erscheint.  
Eine Schülerin oder ein Schüler kann durch einen Beschluss der Klassenkonferenz nicht zur Teilnahme an der Prüfung zum Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss verpflichtet werden. 
42GemVO
geändert 02.10.2014
Welche Aufgaben erfüllen die Gemeinschaftsschulen?Lösung
Gemeinschaftsschulen sind der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler verpflichtet.
Die Gemeinschaftsschule führt alle Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem weitgehend gemeinsamen Bildungsgang zur Berechtigung des Übergangs in die Oberstufe.  
Gemeinschaftsschulen sind der kollektiven Förderung der Schülerinnen und Schüler verpflichtet. 
Die Gemeinschaftsschule führt Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem weitgehend gemeinsamen Bildungsgang bis zum Abitur.  
Die Gemeinschaftsschule führt Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem weitgehend gemeinsamen Bildungsgang zu den Schulabschlüssen der Sekundarstufe I oder zur Berechtigung des Übergangs in die Oberstufe.
43GemVO
geändert 02.10.2014
Wie ist eine Gemeinschaftsschule aufgebaut?Lösung
Die Gemeinschaftsschule umfasst die vier Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I. 
Die Gemeinschaftsschule umfasst die sechs Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I.
Sie kann eine Oberstufe führen.
Sie kann mit einer Grundschule organisatorisch verbunden sein.
Sie kann ein Regionales Berufsbildungszentrum führen. 
44GemVO §3
geändert 02.10.2014
Was gilt gemäß Gemeinschaftsschulverordnung an Gemeinschaftsschulen? Lösung
Die Berufsorientierung ist integrativer Bestandteil im Unterricht aller Fächer und Jahrgangsstufen.
Ein Anspruch auf die Einrichtung eines bestimmten Wahlpflichtfaches besteht nicht.
Das Methodentraining ist integrativer Bestandteil im Unterricht aller Fächer und Jahrgangsstufen.  
Die Berufsorientierung ist in das Fach Weltkunde zu integrieren.  
Ein Anspruch auf die Einrichtung eines bestimmten Wahlpflichtfaches besteht bei mindestens 25 Anmeldungen.  
45GemVO
geändert 02.10.2014
Eine Schülerin oder ein Schüler wird aus der Gemeinschaftsschule entlassen, wenn ...Lösung
...sie oder er zweimal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Ersten Allgemeinbildenden Schulabschlusses teilgenommen hat.
...sie oder er einmal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Ersten Allgemeinbildenden Schulabschlusses und einmal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses teilgenommen hat. 
...die im Schulgesetz festgelegten Zeiten überschritten werden.
...sie oder er zweimal erfolglos an der Aufnahmeprüfung zur Oberstufe teilgenommen hat. 
...sie oder er zweimal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses teilgenommen hat.
46ZVO
geändert 02.10.2014
Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf mit dem Schwerpunkt Lernen erhalten unabhängig von der besuchten Schulart ein Abschlusszeugnis, wenn … Lösung
...sie den Anforderungen des Bildungsganges der besuchten Schule in mehr als der Hälfte der Fächer mindestens ausreichend gerecht geworden sind. 
...sie die zentralen Abschlussarbeiten mit einem Gesamtdurchschnitt von mindestens befriedigend bewältigen konnten. 
...sie nach Erfüllung ihrer Schulpflicht die Ziele ihres Förderplans erreicht und die von der obersten Schulaufsicht empfohlenen Kriterien erfüllt haben.
...sie gemäß dem Konferenzbeschluss der entsprechenden Abschlussklassen den schulinternen Kriterien zur Erlangung des Abschlusses genügen konnten. Zu Grunde liegt die Beurteilung des letzten Leistungsjahres. 
...sie nach Erfüllung ihrer Schulpflicht die Ziele ihres Förderplans erreicht und die Mindestanforderungen des schulinternen Curriculums, bezogen auf ihren Förderschwerpunkt, erfüllt haben. 
47SchulG § 26
geändert 23.02.2017
Wozu sind Eltern nach dem Schulgesetz verpflichtet?Lösung
Eltern haben dafür zu sorgen, dass sich die Schülerin oder der Schüler in ihrem oder seinem Sozialverhalten dahingehend entwickelt, dass sie oder er zu einer Teilnahme am Schulleben befähigt wird.
Eltern haben dafür zu sorgen, dass die Schülerin oder der Schüler am Unterricht und an sonstigen Schulveranstaltungen teilnimmt.
Eltern haben die Schülerin oder den Schüler für die Teilnahme an Schulveranstaltungen zweckentsprechend auszustatten und die von der Schule verlangten Lernmittel zu beschaffen.
Eltern haben bei Schulunfällen die notwendigen Angaben zu machen.
Eltern haben die Pflicht, sich regelmäßig über den Leistungsstand ihrer Kinder zu informieren. 
47SchulG § 45, LBG
geändert 23.02.2017
Welche Regelungen gelten bezüglich des Förderschwerpunkts Hören? Lösung
An den Förderzentren mit dem Schwerpunkt Hören wird der Unterricht für gehörlose Schülerinnen und Schüler neben der Laut- und Schriftsprache in deutscher Gebärdensprache und lautsprachbegleitenden Gebärden erteilt
Hinsichtlich des Einsatzes der deutschen Gebärdensprache und lautsprachbegleitender Gebärden gibt es hinsichtlich des Unterrichts für gehörlose Schülerinnen und Schüler keine verbindliche Regelung.  
Im gemeinsamen Unterricht hörender und hörgeschädigter Schülerinnen und Schüler soll der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Hören in deutscher Gebärdensprache erteilt werden. Die notwendigen Aufwendungen sind vom Träger der öffentlichen Verwaltung zu tragen. 
Im gemeinsamen Unterricht hörender und hörgeschädigter Schülerinnen und Schüler kann kein Unterricht für die Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Hören in deutscher Gebärdensprache erteilt werden. 
Werden hörende und hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler gemeinsam in einer Klasse unterrichtet, kann der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler mit Hörschädigung im Rahmen der personellen Möglichkeiten auch in deutscher Gebärdensprache oder lautsprachbegleitenden Gebärden erteilt werden.
49ZVO
geändert 02.10.2014
Als Form des Nachteilsausgleichs können gelten:Lösung
Verlängerte Arbeitszeiten bei Klassenarbeiten
Bereitstellen oder Zulassen spezieller Stifte
Differenzierte Aufgabenstellung und -gestaltung
Reduktion des fachlichen Anspruchniveaus hinsichtlich der Problemstellung 
Größere Exaktheitstoleranz in zeichnerischen Aufgabenstellungen
50ZVO
geändert 02.10.2014
Form der Zeugnisse für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf bei zieldifferenter BeschulungLösung
Die Form des zu erteilenden Zeugnisses – ob Ziffernzeugnis oder Berichtszeugnis – richtet sich nach der in der besuchten Schule üblichen Vorgehensweise. Dabei sind Förderzentren gehalten, Berichtszeugnisse zu erteilen. 
Unabhängig von der besuchten Schulart erhalten Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf grundsätzlich ein Berichtszeugnis. 
Unabhängig von der besuchten Schulart erhalten Schülerinnen uns Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf ein Berichtszeugnis. Abweichend davon kann die Schulkonferenz in Abstimmung mit dem zuständigen Förderzentrum eigene Formen beschließen. 
Unabhängig von der besuchten Schulart erhalten Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf ein Berichtszeugnis. Abweichend davon kann die Schulkonferenz in Abstimmung mit dem zuständigen Förderzentrum ab Jahrgangsstufe 3 die Erteilung von Notenzeugnissen beschließen. 
Unabhängig von der besuchten Schulart erhalten Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf ein Berichtszeugnis. Abweichend davon kann die Schulkonferenz im Einvernehmen mit dem zuständigen Förderzentrum ab Jahrgangsstufe 3 die Erteilung von Notenzeugnissen beschließen, wobei die Benotung durch eine frei formulierte oder tabellarische Ergänzung erläutert wird.
51ZVO
geändert 02.10.2014
Form der Zeugnisse für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf bei zieldifferenter BeschulungLösung
Besucht eine Schülerin oder ein Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf ein Förderzentrum, so kann das Berichtszeugnis durch einen Förderplan ersetzt werden, wenn die Eltern dies wünschen und die Klassenkonferenz dem zustimmt. 
Im gemeinsamen Unterricht kann der Förderplan ein Halbjahreszeugnis nur ersetzen, wenn zusätzlich ein Ziffernzeugnis Auskunft gibt über die erbrachten Schulleistungen im letzten Schulhalbjahr. 
Werden in allgemein bildenden Schulen Berichtszeugnisse für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf erteilt, kann die Schulkonferenz beschließen, dass anstelle des Halbjahreszeugnisses der Förderplan zusammen mit dem Förderzentrum unter Einbeziehung der Eltern und der Schülerinnen und Schüler fortgeschrieben wird.
Werden in allgemein bildenden Schulen Zeugnisse für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf erteilt, kann die Schulkonferenz beschließen, dass anstelle des Berichtszeugnisses die schulüblichen Ziffernzeugnisse erteilt werden, wobei in der Fußnote zu vermerken ist, dass bei der Schülerin oder dem Schüler sonderpädagogischer Förderbedarf vorliegt.  
Werden in der Sekundarstufe 1 Notenzeugnisse erteilt, so sind diese durch eine frei formulierte oder tabellarische Ergänzung zu erläutern.
52ZVO NachteilsausgleichLösung
Ist ein Nachteilsausgleich berücksichtigt worden, so ist dies in der Bewertung einer Leistung eindeutig zu vermerken, damit Vergleichbarkeit gewährleistet bleibt. 
In die Bewertung von Leistungen dürfen Hinweise auf einen gewährten Nachteilsausgleich nicht aufgenommen werden.
Über Art und Umfang eines zu gewährenden Nachteilsausgleichs entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter.
Bei vorliegendem sonderpädagogischen Förderbedarf hat die Schulleiterin oder der Schulleiter bei ihrer oder seiner Entscheidung eine Stellungnahme des zuständigen Förderzentrums zu berücksichtigen.
Einer gemäß den Anforderungen der gesetzlichen Vorgaben anerkannten Beeinträchtigung hat die Schule angemessen Rechnung zu tragen. Der Nachteilsausgleich darf sich nicht auf die fachlichen Anforderungen auswirken.