1Erlass Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen über die Anwendung des Erlasses entsprechen den Bestimmungen des Erlasses über die "Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I"?Lösung
Dieser Erlass findet Anwendung ausschließlich in den Gemeinschaftsschulen. 
Dieser Erlass findet Anwendung in allen Jahrgangsstufen der allgemeinbildenden Schulen, in denen die Kontingentstundentafel zur Grundlage der Unterrichtsgestaltung gemacht worden ist.
Dieser Erlass findet ohne Einschränkung Anwendung in allen Jahrgangsstufen der Gymnasien und der Gemeinschaftsschulen. 
Auch in den Jahrgangsstufen, in denen die Kontingentstundentafel nicht zur Anwendung gelangt, ist dieser Erlass anzuwenden, wenn die Schulkonferenz das beschließt.
Auch in den Jahrgangsstufen, in denen die Kontingentstundentafel nicht zur Anwendung gelangt, findet dieser Erlass Anwendung, wenn die entsprechende Jahrgangskonferenz das beschließt. 
2Erlass Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen entsprechen den Bestimmungen des Erlasses über "Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I" vom 06.08.2010? Lösung
Die Schulkonferenz kann beschließen, dass der Erlass auch in den Jahrgangsstufen anzuwenden ist, in denen die Kontingentstundentafel nicht zur Anwendung gelangt.
Die Fachkonferenz kann beschließen, dass der Erlass auch in den Jahrgangsstufen anzuwenden ist, in denen die Kontingentstundentafel nicht zur Anwendung gelangt. 
Die entsprechende Klassen- oder Jahrgangskonferenz berät und beschließt, ob der Erlass auch in den Jahrgangsstufen anzuwenden ist, in denen die Kontingentstundentafel gilt. 
Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann beschließen, dass der Erlass auch in den Jahrgangsstufen anzuwenden ist, in denen die Kontingentstundentafel nicht zur Anwendung gelangt. 
Die Fachkonferenz berät und beschließt, welche lehrplangemäßen Unterrichtsbeiträge neben Klassenarbeiten als Leistungsnachweise herangezogen werden können.
3OAPVO vom 11.09.2014, geändert durch Änderungs-VO vom 18.6.2014, § 11
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zur schriftlichen Abiturprüfung in den Kernfächern und dem Profil gebenden Fach sind zutreffend? Lösung
Die Schulaufsichtbehörde stellt die Aufgaben für die schriftliche Prüfung in den Kernfächern zentral. In den anderen Fächern stellt die Fachlehrkraft des dritten Schulhalbjahres der Qualifikationsphase die Aufgaben.
Hat die Schulaufsichtsbehörde gegen die vorgeschlagenen Aufgaben Bedenken, fordert sie die Abiturprüfungskommission unter Darlegung der Gründe auf, neue Aufgaben einzureichen.
Die Prüfungszeit beträgt in den Kernfächern und dem Profil gebenden Fach 330 Minuten, in einem weiteren schriftlichen Prüfungsfach 270 Minuten.  
Unbeschadet einer Schwerpunktbildung dürfen nicht alle Aufgaben den Sachgebieten des zweiten und dritten Schulhalbjahres der Qualifikationsphase entnommen sein.  
Mit Genehmigung der Schulaufsichtbehörde dürfen die Prüfungszeiten um höchstens eine Zeitstunde verlängert werden, wenn es zur Durchführung von Schülerexperimenten oder für gestalterische Aufgaben erforderlich ist.
4SAVOGym
geändert 16.02.2017
Wie lauten die richtigen Bestimmungen der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym) für das Aufsteigen in die Klassenstufe 7?Lösung
Das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 7 erfolgt ohne Versetzungsbeschluss. Die Wiederholung der 6. Jahrgangsstufe ist jedoch auf Antrag der Eltern durch Entscheidung der Klassenkonferenz ohne weiteres möglich. 
Das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 7 erfolgt durch Versetzungsbeschluss der Klassenkonferenz am Schuljahresende.
Versetzt werden alle Schülerinnen und Schüler, deren Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind.
Die Versetzung ist grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers im Fach Deutsch ungenügend sind. 
Die Versetzung ist grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers in mindestens zwei Fächern aus der Gruppe A mangelhaft oder ungenügend sind. In diesen Fällen ist ein Ausgleich durch Leistungen in anderen Fächern nicht möglich. 
5SAVOGym
geändert 16.02.2017
Wie lauten die Vorschriften der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym 2014) für das Aufsteigen in die Klassenstufe 7 bis 9?Lösung
Das Aufsteigen in die Jahrgangsstufen 8 und 9 erfolgt ohne Versetzungsbeschluss, sofern nicht die Klassenkonferenz den Aufstieg mit einem Vorbehalt verbindet.
Die Versetzung ist grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers in demselben Fach zu zwei aufeinanderfolgenden Versetzungsterminen ungenügend sind. 
Eine Schülerin oder ein Schüler, die oder der trotz individueller Fördermaßnahmen gemäß § 7 Absatz 2 SAVOGym nicht in die 7. Jahrgangsstufe des Gymnasiums versetzt wird, ist in die 7. Jahrgangsstufe der Gemeinschaftsschule schrägversetzt.
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, bilden die Jahrgangsstufen 7 bis 10 die Mittelstufe. 
Sofern die Leistungen in mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind, kann die Klassenkonferenz die Versetzung von der 6. in die 7. Jahrgangsstufe beschließen, wenn sie zu der Auffassung gelangt, dass die Schülerin oder der Schüler im Gymnasium erfolgreich mitarbeiten kann.
6Erlass Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen entsprechen den Bestimmungen des Erlasses über "Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I" vom 06.08.2010?Lösung
Die Anzahl der pro Schuljahr und Fach erforderlichen Leistungsnachweise und die Mindestzahl der darin enthaltenen Klassenarbeiten ergeben sich aus der Anlage des Erlasses.
Im Anwendungsbereich dieses Erlasses ist der Beurteilungsbereich "Unterrichtsbeiträge" mit dem der "Leistungsnachweise" gleichzusetzen. 
Zusätzlich zu der in den Lehrplänen vorgesehenen Anzahl von Klassenarbeiten pro Schuljahr und Fach wird die Anzahl der Leistungsnachweise festgelegt. 
Die Fachkonferenz berät und beschließt, welche lehrplangemäßen Unterrichtsbeiträge neben den Klassenarbeiten als Leistungsnachweise herangezogen werden können.
Die Lehrkraft entscheidet unter Beachtung der Vorgaben des Erlasses über die Anzahl der Klassenarbeiten unter den insgesamt erforderlichen Leistungsnachweisen.
7SchulG § 44
geändert 19.06.2014
Wie lauten die Kernaussagen zur Zielsetzung sowie zur Schul- und Unterrichtsorganisation des Gymnasiums im schleswig-holsteinischen Schulgesetz? Lösung
Das Gymnasium vermittelt nach Begabung und Leistung geeigneten Schülerinnen und Schülern im Anschluss an die Grundschule eine allgemeine Bildung, die den Anforderungen für die Aufnahme eines Hochschulstudiums und einer vergleichbaren Berufsausbildung entspricht.
Gymnasien sollen in der Regel vier Züge haben. 
Gymnasien sollen eine Oberstufe haben.
Das Gymnasium vermittelt Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen eine anspruchsvolle Allgemeinbildung, die den Anforderungen für höhere Bildungsgänge und einer Berufsausbildung mit gesteigerten Anforderungen genügt. 
Das Gymnasium vergibt in Verbindung mit einer Prüfung den Mittleren Schulabschluss oder den Ersten allgemeinbildenden Abschluss für Schülerinnen und Schüler, die nach Jahrgangsstufe zehn die Schule verlassen. 
8SAVOGym, OAPVO
geändert 16.02.2017
Wie lauten die Bedingungen für das Überspringen einer Klassenstufe oder eines Schulhalbjahres in der Sekundarstufe I oder der Einführungszeit der Oberstufe nach SAVOGym (2014) bzw. OAPVO?Lösung
Auf Antrag der Eltern können besonders leistungsfähige Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I durch Entscheidung der Klassenkonferenz eine Klassenstufe überspringen, wenn die Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als gut sind.  
Die Eltern können zum Schuljahresende jeder Jahrgangsstufe den Antrag stellen, dass die Schülerin oder der Schüler eine Jahrgangsstufe überspringt oder aufgrund der besonderen Umstände des Einzelfalles eine Jahrgangsstufe wiederholt. Über den Antrag ent­scheidet die Klassenkonferenz.
Besonders leistungsfähige Schülerinnen und Schüler, die in der Einführungsphase der Oberstufe im Rahmen eines mindestens halbjährigen, höchstens einjährigen Schulbesuchs im Ausland beurlaubt wurden, können nach Rückkehr einen Antrag auf Überspringen eines Schulhalbjahres der Einführungszeit oder der gesamten Einführungszeit stellen. Über den Antrag entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter.
Zu jedem Zeugnistermin prüft die Klassenkonferenz, ob einer Schülerin oder einem Schüler das Überspringen einer Jahrgangsstufe in der Sekundarstufe I empfohlen werden kann. Über die Annahme der Empfehlung entscheiden die Eltern.
Besonders leistungsfähige Schülerinnen und Schüler im zwölfjährigen gymnasialen Bildungsgang können auf Antrag eine Jahrgangsstufe in der Sekundarstufe I überspringen, wenn der Notendurchschnitt in den Fächern Deutsch, Mathematik und Erste Fremdsprache mindestens 2,0 ist und in den anderen Fächern mindestens mit Befriedigend abgeschlossen wurde. Über den Antrag entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter. 
9SAVOGym
geändert 16.02.2017
Wie lauten die Bestimmungen für das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 10 in der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym 2014)?Lösung
Im achtjährigen Bildungsgang werden alle Schülerinnen und Schüler in die Jahrgangsstufe 10 versetzt, deren Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind und kein Fach mit ungenügend benotet wurde. Wenn diese Bedingung nicht erfüllt ist, kann die Klassenkonferenz die Versetzung beschließen, wenn sie zu der Auffassung gelangt, dass die Schülerin oder der Schüler in der Oberstufe erfolgreich mitarbeiten kann.
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, gilt für das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 10: Wenn die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind, beschließt die Klassenkonferenz die Versetzung ohne Maßgabe eines zusätzlichen Lernerfolgsnachweises, wenn sie zu der Auffassung gelangt, dass die Schülerin oder der Schüler in der nächsten Jahrgangsstufe erfolgreich mitarbeiten kann.  
Für Schülerinnen und Schüler, die den neunjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, gilt: Die Wiederholung der Jahrgangsstufe 10 ist einmal möglich.
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, gilt: Die Schülerin oder der Schüler, die oder der die Wiederholung der Jahrgangsstufe 9 ohne Erfolg absolviert hat, ist in die nachfolgende Jahrgangsstufe einer Gemeinschaftsschule schrägversetzt. 
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, gilt: Das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 10 erfolgt durch Versetzungsbeschluss der Klassenkonferenz am Schuljahresende. Versetzt werden alle Schülerinnen und Schüler, deren Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind und kein Fach mit ungenügend benotet wurde.
10OAPVO vom 11.09.2014;§ 11,12
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zur Bewertung der schriftlichen Abiturprüfungsaufgaben sind zutreffend? Lösung
Bei abweichender Benotung einer Arbeit durch Erstgutachterin oder Erstgutachter und Zweitgutachterin oder Zweitgutachter legt die Abiturprüfungskommission Note und Punktzahl fest.
Die schriftlichen Abiturprüfungsarbeiten werden der Schulaufsichtsbehörde zur Genehmigung vorgelegt. Die Schulaufsichtsbehörde kann eine nicht ausreichend begründete Benotung aufheben und eine Neufestsetzung vornehmen.  
Die Aufgabenvorschläge dürfen keine inhaltliche Wiederholung von schriftlichen Leistungsnachweisen der Qualifikationsphase darstellen. Die fachlichen Anforderungen richten sich nach den Fachanforderungen der jeweiligen Fächer und den Lehrplänen für die Oberstufe.
In den überarbeiteten Einheitlichen Prüfungsanforderungen (EPAs) in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch werden fachspezifische Anforderungen für die Abiturprüfung in Schleswig-Holstein mustergültig vorgestellt.  
Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer kann vor der Bekanntgabe der Benotung an die Schülerinnen und Schüler in die Prüfungsarbeiten und die zugehörigen Gutachten Einsicht nehmen.
12OAPVO vom 11.09.2014; §§ 1 , 2 und 25
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zur Gliederung und zum Besuch der Oberstufe, zur Versetzung, zum Aufstieg und zum Rücktritt in der Oberstufe sind zutreffend? Lösung
Das Aufsteigen von der Einführungsphase in die Qualifikationsphase erfolgt wie in den Jahrgansstufen 8 und 9 ohne Versetzungsbeschluss. Alle diejenigen Schülerinnen und Schüler steigen auf, deren Leistungen eine erfolgreiche Mitarbeit in der Qualifikationsphase erwarten lassen.  
Schülerinnen und Schüler an den Gymnasien, die ohne mittleren Schulabschluss im neunjährigen Bildungsgang in die Einführungsphase versetzt wurden und nach dem ersten Schulhalbjahr in mehr als einem Fach schlechtere als ausreichende (5 Punkte) Leistungen erzielen, sind verpflichtet, an der Prüfung für den mittleren Schulabschluss teilzunehmen.  
Innerhalb der Qualifikationsphase erfolgt der Aufstieg, sofern erwartet werden kann, dass die Schülerin oder der Schüler die Voraussetzungen für die Teilnahme an der Abiturprüfung innerhalb der zulässigen Verweildauer erfüllen kann.
Die Schule überprüft ab dem ersten Schulhalbjahr der Qualifikationsphase regelmäßig die Leistungen daraufhin, ob eine Zulassung zur Abiturprüfung bei dem gegebenen Leistungsstand möglich ist. Ist dies nicht der Fall, ist die Schülerin oder der Schüler über den weiteren Bildungsgang zu beraten.
Die Lehrkräfte sind verpflichtet, die Schülerinnen und Schüler über Bewertung der Unterrichtsbeiträge und deren Kriterien zu informieren und ihnen rechtzeitig eine Verbesserung bis zum Abschluss des Schulhalbjahres zu ermöglichen.
13OAPVO vom 11.09.2014; §§ 1, 2, 7
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zur Versetzung, zum Aufstieg, zum Rücktritt und zur Leistungsbewertung in der Oberstufe sind zutreffend? Lösung
Zu jedem Zeugnistermin beurteilt die Klassenkonferenz die fachlichen Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers. Sie erfasst in ihrem Urteil die Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz.
Jede Schülerin oder jeder Schüler erhält in der Oberstufe nach jedem Schulhalbjahr ein Zeugnis, in dem die im Unterricht erbrachten Leistungen bewertet und erreichte Abschlüsse beurkundet werden.
Innerhalb der Qualifikationsphase erfolgt der Aufstieg, sofern erwartet werden kann, dass die Schülerin oder der Schüler die Voraussetzungen für die Teilnahme an der Abiturprüfung innerhalb der zulässigen Verweildauer erfüllen kann.
In jedem Schuljahr werden in jedem Fach mindestens zwei Klassenarbeiten angefertigt.  
Die Lehrkräfte sind verpflichtet, die Schülerinnen und Schüler über Bewertung der Unterrichtsbeiträge und deren Kriterien zu informieren und ihnen rechtzeitig eine Verbesserung bis zum Abschluss des Schulhalbjahres zu ermöglichen.
14OAPVO vom 11.09.2014; §§ 1, 2, 7
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zur Versetzung, zum Aufstieg, zum Rücktritt und zur Leistungsbewertung in der Oberstufe sind zutreffend? Lösung
Am Ende der Einführungsphase wie am Ende des zweiten Schulhalbjahres der Qualifikationsphase wird eine Ganzjahresnote erteilt.  
Jede Schülerin oder jeder Schüler erhält in der Oberstufe nach jedem Schulhalbjahr ein Zeugnis, in dem die im Unterricht erbrachten Leistungen bewertet und erreichte Abschlüsse beurkundet werden.
Die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, sich bei den Lehrkräften über die Bewertung ihrer Unterrichtsbeiträge und deren Kriterien zu informieren und sich rechtzeitig um Unterrichtsbeiträge zu kümmern, die ihnen eine Verbesserung auf mindestens ausreichende (5 Punkte) Leistungen bis zum Abschluss des Schulhalbjahres ermöglichen.  
Zu jedem Zeugnistermin beurteilt die Klassenkonferenz die fachlichen Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers. Sie erfasst in ihrem Urteil die Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz.
Die Oberstufe gliedert sich in eine Einführungsphase und eine Qualifikationsphase. Die Einführungsphase umfasst zwei, die Qualifikationsphase vier Schulhalbjahre. Die Einführungsphase und das erste Schuljahr der Qualifikationsphase können jeweils einmal wiederholt werden.  
15OAPVO vom 11.09.2014; §§ 3, 4, 6
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zum verpflichtenden Unterricht, zu den Fächern, zum Umfang und zu den Anforderungsniveaus in der Oberstufe sind zutreffend? Lösung
Die Regelstundenzahl beträgt in jedem Schulhalbjahr der Oberstufe 30 Wochenstunden.  
Der Unterricht soll im Klassenverband stattfinden. Hiervon abweichend können aus pädagogischen oder organisatorischen Gründen für den Unterricht in bestimmten Fächern Lerngruppen gebildet werden; dabei ist sicherzustellen, dass der Unterricht in den das Profil bildenden Fächern jeweils in einer Lerngruppe derjenigen Schülerinnen und Schüler stattfindet, die dieses Profil gewählt haben.
Jede Schule richtet mindestens ein sprachliches, ein naturwissenschaftliches und ein gesellschaftswissenschaftliches Profil ein.  
Die Schulkonferenz legt die Profile fest.  
Die Kernfächer und das Profil gebende Fach werden in der Einführungsphase zur Hinführung auf das erhöhte Niveau dreistündig und in der Qualifikationsphase auf erhöhtem Niveau vierstündig unterrichtet. Dabei wird ein vertieftes Verständnis vermittelt, das in die wissenschaftliche Arbeitsweise einführt.
16OAPVO vom 11.09.2014; §§ 3, 4, 6; SchulG § 63
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zum verpflichtenden Unterricht, zu den Fächern, zum Umfang und zu den Anforderungsniveaus in der Oberstufe sind zutreffend? Lösung
Die Regelstundenzahl beträgt in jedem Schulhalbjahr der Oberstufe 32 Wochenstunden.  
Der Unterricht soll in den Kernfächern und im profilgebenden Fach im Klassenverband unterricht werden. In den Verstärkungsstunden und im Fach Sport (einschließlich Sporttheorie), das keinem der drei Aufgabenfelder zugeordnet ist, wird der Unterricht in Kursen erteilt.  
Jede Schule richtet grundsätzlich mindestens ein sprachliches und ein naturwissenschaftliches Profil ein. Ausnahmen bedürfen der Genehmigung der Schulaufsichtsbehörde.
Die Schulleiterin oder Schulleiter legt im Rahmen der von der Schulkonferenz nach § 63 Abs. 1 Nr. 2 und 3 SchulG beschlossenen Grundsätze die Profile fest.
Kernfächer sind die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch.  
17OAPVO vom 11.09.2014; §§ 3, 4, 6
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zum verpflichtenden Unterricht, zu den Fächern, zum Umfang und zu den Anforderungsniveaus in der Oberstufe sind zutreffend? Lösung
Kernfächer sind die Fächer Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache, in der die Schülerin oder der Schüler im zwölfjährigen Bildungsgang mindestens seit Jahrgangsstufe 8 und im dreizehnjährigen Bildungsgang seit Jahrgangsstufe 9 unterrichtet worden ist.
Der Unterricht in der Oberstufe umfasst insgesamt mindestens 97 Wochenstunden. Davon werden im zweiten Jahr der Qualifikationsphase mindestens 30 Stunden erteilt.
Jede Schule richtet grundsätzlich mindestens ein sprachliches, ein naturwissenschaftliches und ein gesellschaftswissenschaftliches Profil ein. Eine Unterschreitung der Zahl von drei Profilen auf nur zwei Profile bedarf einer Genehmigung durch die Schulaufsichtsbehörde.  
Ein Profil hat eine gemeinsame thematische Ausrichtung mit einer festgelegten Fächerkombination, bei der mindestens drei Profilfächer nach dem Prinzip des Teamteachings von drei eng kooperierenden Lehrkräften unterrichtet werden.  
Mit dem Eintritt in die Einführungsphase wählen die Schülerinnen und Schüler ein Profil aus dem Angebot der Schule. Ein Wechsel des Profils ist zum Beginn des zweiten Halbjahres der Einführungsphase möglich. Ein Anspruch auf ein bestimmtes Profil besteht nicht.
18OAPVO vom 11.09.2014; § 4, 6; SchulG § 63
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zu den Profilen der Oberstufe sind zutreffend? Lösung
Jede Schule richtet grundsätzlich mindestens ein sprachliches und ein naturwissenschaftliches Profil ein. Ausnahmen bedürfen der Genehmigung der Schulaufsichtsbehörde.
Ein Profil hat eine gemeinsame thematische Ausrichtung mit einer festgelegten Fächerkombination, bei der die Fächer verbindend unterrichtet werden. Zu einem Profil gehören mindestens drei Profilfächer.
Die gemeinsame thematische Ausrichtung und die Profil ergänzenden Fächer werden von der Schule im Rahmen der von der Schulkonferenz nach § 63 Abs. 1 Nr. 2 und 3 SchulG beschlossenen Grundsätze mindestens für drei Schuljahre festgelegt.  
Schülerinnen und Schüler, die in der Sekundarstufe I nicht in einer zweiten Fremdsprache mindestens seit Jahrgangsstufe 8 und im dreizehnjährigen Bildungsgang mindestens seit Jahrgangsstufe 9 unterrichtet worden sind, erhalten in der Einführungs- und Qualifikationsphase vierstündigen Unterricht in einer neuen Fremdsprache. Dabei darf kein Schulhalbjahr mit 0 Punkten abschließen.
Mit dem Eintritt in die Qualifikationsphase wählen die Schülerinnen und Schüler ihr persönliches Profil aus dem Angebot der Schule. Ein Wechsel des Profils ist bis 8 Wochen nach dem Beginn der Qualifikationsphase möglich. Ein Anspruch auf ein bestimmtes Profil besteht nicht.  
19OAPVO vom 11.09.2014; §§ 4, 5, 6, 7
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zu den Profilen, zu Verstärkungsstunden, Leistungsnachweisen und zum Versäumnis von Unterricht in der Oberstufe sind zutreffend? Lösung
Schülerinnen und Schüler können eine besondere individuelle Lernleistung, die im Rahmen oder Umfang von zwei aufeinander folgenden Schulhalbjahren erbracht wird, in das Abitur einbringen. Eine solche "besondere Lernleistung" ist schriftlich zu dokumentieren, ihre Ergebnisse stellt die Schülerin oder der Schüler in einem Kolloquium dar, erläutert sie und antwortet auf Fragen.
Im Rahmen des Profils kann zusätzlich ein Seminar aus den Verstärkungsstunden angeboten werden. Im Seminar stehen fachübergreifende und Fächer verbindende Themenstellungen sowie die Einübung verschiedener Methoden im Vordergrund. Das Seminar wird einem Aufgabenfeld zugeordnet.
Alle Schülerinnen und Schüler erhalten in der Einführungsphase Unterricht im Fach Profilinformatik, wenn sie nicht bereits in der Sekundarstufe I am Unterricht in Informatik teilgenommen haben.  
Entzieht sich eine Schülerin oder ein Schüler vorsätzlich der Leistungsfeststellung in einem Fach, indem sie oder er innerhalb von 30 aufeinander folgenden Kalendertagen insgesamt 12 Unterrichtsstunden versäumt, kann die Schülerin oder der Schüler auf Beschluss der Klassenkonferenz um eine Jahrgangsstufe in der Oberstufe zurückversetzt werden, wenn sie oder er zu Beginn eines Schuljahres auf diese Möglichkeit hingewiesen worden sind.  
Alle Schülerinnen und Schüler nehmen im Rahmen des Unterrichts im Fach Wirtschaft/Politik an einem Wirtschaftspraktikum teil.
20OAPVO vom 11.09.2014; §§ 3, 4, 7
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zu den Profilen, zu Verstärkungsstunden, Leistungsnachweisen und zum Versäumnis von Unterricht in der Oberstufe sind zutreffend? Lösung
Zu einem Profil gehören neben dem Profil gebenden Fach, das auf erhöhtem Anforderungsniveau unterrrichtet wird, aber kein Kernfach sein darf, drei weitere, das Profil ergänzende Fächer auf grundlegendem Niveau aus den drei Aufgabenfeldern.  
Die Kernfächer und das Profil gebende Fach werden in der Einführungsphase zur Hinführung auf das erhöhte Niveau vierstündig und in der Qualifikationsphase fünfstündig unterrichtet. Dabei werden durch wissenschaftspropädeutische Arbeitsweisen Einsichten in die wichtigsten Methoden und Fragen des jeweiligen Fachs vermittelt. In allen anderen Fächern wird in der Einführungsphase zweistündiger und in der Qualifikationsphase dreistündiger Unterricht auf grundlegendem Niveau erteilt.  
Ein Profil hat eine gemeinsame thematische Ausrichtung mit einer festgelegten Fächerkombination, bei der die Fächer verbindend unterrichtet werden.
Die gemeinsame thematische Ausrichtung und die Profil ergänzenden Fächer werden im Rahmen der von der Schulkonferenz beschlossenen Grundsätze mindestens für ein Schuljahr festgelegt.  
"Besondere Lernleistungen" können sein: 1. eine Jahres- oder Seminararbeit, 2. die Ergebnisse eines umfassenden, auch fachübergreifenden Projektes oder Praktikums, 3. ein umfassender Beitrag aus einem von den Ländern geförderten Wettbewerbs in Bereichen, die schulischen Referenzfächern zugeordnet werden können. Eine solche "besondere Lernleistung" ist schriftlich zu dokumentieren, ihre Ergebnisse stellt die Schülerin oder der Schüler in einem Kolloqium dar, erläutert sie und antwortet auf Fragen.
21OAPVO vom 11.09.2014; Abschnitt II: Abiturprüfung §§ 8, 9 (Abs. 1 und 2)
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zu den Abiturprüfungsfächern und zur Abiturprüfungskommission sind zutreffend? Lösung
Die Abiturprüfung besteht aus vier oder fünf Prüfungen in unterschiedlichen Fächern. Es werden drei Prüfungen schriftlich auf erhöhtem Anforderungsniveau abgelegt. Die vierte Prüfung kann wahlweise als mündliche Prüfung oder als Präsentationsprüfung abgelegt werden. Die Schülerin oder der Schüler kann wählen, ob sie oder er zusätzlich eine fünfte Prüfung ablegt.
Für die Durchführung der Abiturprüfung wird an der Schule eine Abiturprüfungskommission gebildet. Den Vorsitz hat die Schulleiterin oder der Schuleiter oder die Oberstufenleiterin oder der Oberstufenleiter. Die oder der Vorsitzende der Abiturprüfungskommission beruft vier Lehrkräfte der Schule als weitere Mitglieder.  
Den Vorsitz in der Abiturprüfungskommission kann eine Vertreterin oder ein Vertreter der Schulaufsichtsbehörde übernehmen.
Erstes und zweites schriftliches Prüfungsfach sind zwei der drei Kernfächer (Deutsch, Fremdsprache oder Mathematik).
Zu Beginn des dritten Schulhalbjahres der Qualifikationsphase teilt die Schülerin oder der Schüler der Schule mit, in welchen Fächern die Abiturprüfung abgelegt werden soll. Sie oder er entscheidet über die Form der vierten Prüfung und darüber, ob und in welcher Form eine zusätzliche fünfte Prüfung abgelegt wird.
22OAPVO vom 11.09.2014; Abschnitt II: Abiturprüfung §§ 8 und 9 (Abs. 1u. 2)
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zu den Abiturprüfungsfächern und zur Abiturprüfungskommission treffen zu? Lösung
Die Abiturprüfung besteht aus fünf Prüfungen in unterschiedlichen Fächern. Es werden drei schriftliche und zwei mündliche Prüfungen abgelegt.  
Den Vorsitz der Abiturprüfungskommission kann eine Vertreterin oder ein Vertreter der Schulaufsichtsbehörde übernehmen. Insoweit gehört sie oder er der Abiturprüfungskommission zusätzlich an.
Für die Durchführung der Abiturprüfung wird an der Schule eine Abiturprüfungskommission gebildet. Den Vorsitz hat die Schulleiterin oder der Schulleiter.
Erstes schriftliches Prüfungsfach im Abitur ist das profilgebende Fach. Zweites und drittes schriftliches Abiturprüfungsfach sind zwei der drei Kernfächer (Deutsch, Fremdsprache oder Mathematik).  
Aus jedem Aufgabenfeld ist mindestens ein Fach als Abiturprüfungsfach zu wählen.
23OAPVO vom 11.09.2014; Abschnitt II: Abiturprüfung § 8
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zu den Abiturprüfungsfächern sind zutreffend? Lösung
Die ausgewählten Abiturprüfungsfächer wurden durchgängig seit der Qualifikationsphase belegt.  
Erstes und zweites schriftliches Abiturprüfungsfach sind zwei der drei Kernfächer (Deutsch, Fremdsprache, Mathematik).
Drittes schriftliches Abiturprüfungsfach ist das Profil gebende Fach
Aus jedem Aufgabenfeld ist mindestens ein Fach als Abiturprüfungsfach zu wählen.
Zum Ende des dritten Schulhalbjahres der Qualifikationsphase teilt die Schülerin oder der Schüler der Schule mit, in welchen fünf Fächern die Abiturprüfung abgelegt werden soll.  
24Erlass Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen entsprechen den Bestimmungen des Erlasses über "Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I " vom 06.08.2010?Lösung
Die Schulkonferenz beschließt grundsätzlich über die Anzahl der Unterrichtsbeiträge, die als Leistungsnachweise pro Jahrgangsstufe herangezogen werden können 
Die Fachkonferenz berät und beschließt, welche Kriterien der Lehrpläne und Bildungsstandards zur Beurteilung der Leistungsnachweise maßgebend sind.
Die Lehrkraft legt nach Maßgabe der Fachkonferenzbeschlüsse fest, welche Unterrichtsbeiträge als Leistungsnachweise neben den Klassenarbeiten von den Schülerinnen und Schülern erbracht werden müssen.
Die Fachkonferenz entscheidet unter Beachtung der Vorgaben des Erlasses über die Anzahl der Klassenarbeiten unter den insgesamt erforderlichen Leistungsnachweisen. 
Die Lehrkraft hat die für die jeweilige Schulart und Jahrgangsstufe in der Erlassanlage ersichtliche Mindestzahl der Klassenarbeiten zu beachten.
25SAVOGym
geändert 16.02.2017
Wie lauten die Bestimmungen für das Aufsteigen in den Klassenstufen 7 bis 10 in der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym) von 2014?Lösung
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, kann die Klassenkonferenz auf Antrag der Eltern beschließen, dass eine Schülerin oder ein Schüler, deren oder dessen Leistungen in mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind, in den Klassenstufen 7 bis 9 in die nächstfolgende Klassenstufe aufsteigt. Dazu hat die Schülerin oder der Schüler zu Beginn des nachfolgenden Schuljahres in einem Fach, in dem keine ausreichenden Leistungen erbracht wurden, einen Nachweis über mindestens ausreichende Leistungen durch Nachprüfung zu erbringen. 
Die Versetzung ist nur mit Ausgleich möglich, wenn die Leistungen in mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind. 
In den Jahrgangsstufen 8 und 9 kann die Klassenkonferenz am Ende eines Schuljahres die Empfehlung aussprechen, dass eine Schülerin oder ein Schüler die Jahrgangsstufe wiederholt, wenn sie zu der Auffassung gelangt, dass er oder sie in der folgenden Jahrgangs­stufe nicht erfolgreich mitarbeiten kann. Die Eltern ent­scheiden, ob der Empfehlung gefolgt werden soll.
Die Versetzung ist grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers in mindestens zwei Fächern mangelhaft sind. 
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, gilt: Das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 10 erfolgt durch Versetzungsbeschluss der Klassenkonferenz am Schuljahresende. Versetzt werden alle Schülerinnen und Schüler, deren Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind und kein Fach mit ungenügend benotet wurde.
26OAPVO vom 11.09.2014, §§ 14-16
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zur mündlichen Prüfung sind zutreffend? Lösung
Im Ausnahmefall können dem Prüfling auf Vorschlag des Fachausschusses und mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden der Abiturprüfungskommission oder auf deren oder dessen Vorschlag neue Aufgaben gestellt werden.
Die Aufgaben für die mündliche Prüfung stellt die Prüferin oder der Prüfer im Einvernehmen mit der oder dem Vorsitzenden des Fachausschusses. Die oder der Vorsitzende des Fachausschusses kann eine Änderung der Aufgabenstellung verlangen.
Die Aufgaben, die unterrichtlichen Voraussetzungen und die sich daraus ergebenden fachlichen Anforderungen der Aufgaben werden den Mitgliedern des Fachausschusses mindestens einen Unterrichtstag vor der mündlichen Prüfung ausgehändigt.  
Nach jeder mündlichen Prüfung berät der Fachausschuss über Note und Punktwert. Die oder der Vorsitzende des Fachausschusses schlägt zunächst eine Note vor, die protokolliert wird.  
Die Vertreterinnen oder Vertreter des Schulelternbeirats, des Schulträgers und die Lehrkräfte können auch in den Beratungen über die Pürfungen anwesend sein.
27OAPVO vom 11.09.2014, §§ 14-16
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zur mündlichen Prüfung sind zutreffend? Lösung
In den schriftlich geprüften Fächern finden mündliche Prüfungen nur auf Antrag des Prüflings statt. Der Prüfling hat den Antrag innerhalb der ersten beiden Unterrichtstage nach Mitteilung des Ergebnisses der schriftlichen Prüfung zu stellen. Die Entscheidung des Prüflings ist verbindlich.
Der Prüfling behandelt die ihm gestellten Aufgaben in selbst gewählter Reihenfolge zunächst in freiem Vortrag, bei dem er seine während der Vorbreitungszeit angefertigten Aufzeichnungen benutzen kann.
Die Aufgaben, die unterrichtlichen Voraussetzungen und die sich daraus ergebenden fachlichen Anforderungen der Aufgaben werden den Mitgliedern des Fachausschusses fünf Unterrichtstage vor der mündlichen Prüfung ausgehändigt.  
Fachkundige Lehrkräfte, die bei der mündlichen Prüfung anwesend sind, können von der oder dem Vorsitzenden des Fachausschusses über ihre Beurteilung der mündlichen Leistung befragt werden.
Bei der mündlichen Prüfung können bis zu je zwei Vertreterinnen und Vertreter des Schulelternbeirats und des Schulträgers sowie bis zu zwei Schülerinnen sowie bis zu zwei Schüler des zweiten Schulhalbjahres der Qualifikationsphase anwesend sein, wenn der Prüfling eine schriftliche Einverständniserklärung gegeben hat.  
28OAPV0 vom 11.09.2014, Abschnitt II: § 8;
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zu den Abiturprüfungsfächern sind zutreffend? Lösung
Die Schülerin oder der Schüler kann wählen, ob sie oder er zusätzlich eine fünfte Prüfung ablegt. Die fünfte Prüfung kann wahlweise als mündliche Prüfung in einem weiteren Fach auf grundlegendem Niveau oder als ,,besondere Lernleistung“ erfolgen.
Zu Beginn des vierten Schulhalbjahres der Qualifikationsphase entscheidet die Schülerin oder der Schüler über die Prüfungsform der fünften Prüfung.  
Abiturprüfungsfächer können grundsätzlich alle Fächer sein, für die Abiturprüfungsanforderungen in Schleswig-Holstein bestehen.
Drittes schriftliches Abiturprüfungsfach ist das Profil gebende Fach.
Zu Beginn des vierten Schulhalbjahres der Qualifikationsphase teilt die Schülerin oder der Schüler der Schule mit, in welchen fünf Fächern die Abiturprüfung abgelegt werden soll.  
29OAPVO vom 11.09.2014, § 11,
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen zur schriftlichen Abiturprüfung in den Kernfächern und dem Profil gebenden Fach sind zutreffend?. Lösung
Die Schulaufsichtsbehörde stellt die Aufgaben für die schriftliche Prüfung in den Kernfächern und im Profil gebenden Fach zentral.  
Hat die Schulaufsichtbehörde gegen die vorgeschlagenen Aufgaben Bedenken, fordert sie die Fachlehrkraft unter Darlegung der Gründe auf, unverzüglich neue Aufgaben einzureichen.  
Die Aufgaben müssen so gestellt sein, dass ihre Lösungen auf der Grundlage sicherer Kenntnisse vor allem die Fähigkeit zu selbständiger geistiger Arbeit erfordern.
Die fachlichen Anforderungen richten sich nach den Fachanforderungen der jeweiligen Fächer und den Lehrplänen für die gymnasiale Oberstufe.
Bei Experimenten, die von Lehrkräften durchgeführt werden, beginnt die Arbeitszeit nach Abschluss des Experiments.
30GemVO §3
geändert 11.09.2014
Wie ist eine Gemeinschaftsschule aufgebaut?Lösung
Die Gemeinschaftsschule umfasst die vier Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I. 
Die Gemeinschaftsschule umfasst die sechs Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I.
Sie kann eine Oberstufe führen.
Sie kann mit einer Grundschule organisatorisch verbunden sein.
Sie kann ein Regionales Berufsbildungszentrum führen.  
31GemVO § 3
geändert 11.09.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zur Organisation von Gemeinschaftsschulen an!Lösung
Den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler wird vor allem durch Unterricht in binnendifferenzierender Form entsprochen werden.
Der Unterricht findet grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler abschlussbezogen leistungsdifferenziert statt. 
Den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler wird vor allem durch Formen interkulturellen Lernens entsprochen. 
Der Unterricht findet grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler in A-, B- und C-Kursen statt. 
Den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler soll in den Jahrgangsstufen 5 und 6 durch Unterricht in nach Leistungsfähigkeit und Neigung der Schülerinnen und Schüler differenzierten Lerngruppen in einzelnen Fächern entsprochen werden. 
32GemVO § 3
geändert 11.09.2014
Was gilt gemäß Gemeinschaftsschulverordnung an Gemeinschaftsschulen? Lösung
Die Berufsorientierung ist integrativer Bestandteil im Unterricht aller Fächer und Jahrgangsstufen.
Ein Anspruch auf die Einrichtung eines bestimmten Wahlpflichtfaches besteht nicht.
Das Methodentraining ist integrativer Bestandteil im Unterricht aller Fächer und Jahrgangsstufen.  
Die Berufsorientierung ist in das Fach Weltkunde zu integrieren.  
Ein Anspruch auf die Einrichtung eines bestimmten Wahlpflichtfaches besteht bei mindestens 25 Anmeldungen.  
33GemVO § 7
geändert 11.09.2014
Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit eine Schülerin aufgrund einer erfolgreichen Prüfung zum Erreichen der Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses in die Jahrgangsstufe 10 der Gemeinschaftsschule aufsteigt?Lösung
Die Leistungen sind in nicht mehr als einem Fach schlechter als befriedigend und kein Fach wurde mit mangelhaft oder ungenügend benotet.
Der gesamte Notendurchschnitt ist mindestens 2,4. 
Außer in Deutsch, Mathematik und Englisch ein Notendurchschnitt von mindestens 3,0. 
Der Notendurchschnitt des Hauptschulabschlusses in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch ist mindestens 2,4. 
Kein Fach wurde mit Mangelhaft abgeschlossen. 
34GemVO § 8
geändert 11.09.2014
Eine Schülerin oder ein Schüler wird aus der Gemeinschaftsschule entlassen, wenn ...Lösung
...sie oder er zweimal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses teilgenommen hat.
...sie oder er einmal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Ersten allgemeinbildenen Schulabschlusses und einmal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses teilgenommen hat. 
...die im Schulgesetz festgelegten Zeiten überschritten werden.
...sie oder er zweimal erfolglos an der Aufnahmeprüfung zur Oberstufe teilgenommen hat. 
...sie oder er zweimal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses teilgenommen hat.
35GemVO § 6
geändert 11.09.2014
Was trifft gemäß Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen zu?Lösung
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einem Versetzungsbeschluss in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einer mündlichen Prüfung in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einer schriftlichen und mündlichen Prüfung in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
Mit Ausnahme des Aufsteigens nach Jahrgangsstufe 10 steigen die Schülerinnen und Schüler ohne Versetzungsbeschluss in die nächste Jahrgangsstufe auf.
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einer mündlichen Prüfung und einem Versetzungsbeschluss in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
36SAVOGym
geändert 16.02.2017
Funktion und Struktur der Orientierungsstufe nach SAVOGym und SchulGLösung
In der Orientierungsstufe soll durch Beobachtung und Förderung der schulischen und persönlichen Entwicklung ermittelt werden, ob die Schülerin oder der Schüler voraussichtlich erfolgreich am Gymnasium mitarbeiten kann. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Eltern.
Unter Berücksichtigung des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schularten sollen Stundentafeln und Lehrpläne sowie Unterrichtsmittel und -methoden in der Orientierungsstufe aufeinander bezogen sein, um sachgerechte Übergänge unter den Schularten zu ermöglichen. 
In der Orientierungsstufe soll durch Beobachtung und Förderung der schulischen und persönlichen Entwicklung die für die Schülerin oder den Schüler geeignete Schulart ermittelt werden. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. 
Zur Förderung der schulischen und persönlichen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler ist durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der Orientierungsstufe eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den jeweils letzten Grundschullehrkräften der Schülerinnen und Schüler zu pflegen. 
An den Gemeinschaftsschulen und Gymnasien bilden jeweils die ersten beiden Jahrgangsstufen als Phase der Orientierung eine pädagogische Einheit.  
37SAVOGym
geändert 16.02.2017
Welches sind die Aufgaben der Klassenlehrkräfte in der Orientierungsstufe?Lösung
In jedem Schulhalbjahr der Orientierungsstufe steht die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer den Eltern zu einem Einzelgespräch zur Verfügung.
Angelegenheiten der Erziehung und des Unterrichts erörtert die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer mit den Eltern der Schülerinnen und Schüler auf der Elternversammlung. Zu Einzelgesprächen steht sie oder er nach Bedarf, mindestens aber einmal in jedem Schuljahr der Orientierungsstufe, zur Verfügung.  
Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer hat für die Schülerinnen und Schüler bei Bedarf individuelle Fördermaßnahmen unter Mitwirkung des Kindes und der Eltern einzuleiten.
Wird ein Lernplan geführt, so sollte die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer diesen mit Kind und Eltern besprechen und von dem Kind als Absichtserklärung abzeichnen lassen. Auf Wunsch kann den Eltern eine Kopie des Lernplanes ausgehändigt werden. 
Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer hat sich in Abstimmung mit den anderen Lehrkräften in regelmäßigen Abständen einen Überblick über den Leistungs- und Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler zu verschaffen.
38SAVOGym
geändert 11.09.2014
Welche Aussagen gelten bezüglich Zeugnis und Wiederholung in der Orientierungsstufe?Lösung
Am Ende der Jahrgangsstufe 5 und 6 ist den Schülerinnen und Schülern ein Notenzeugnis auszustellen. 
Am Ende der Jahrgangsstufe 5 können Schülerinnen und Schüler ein Zeugnis in Form eines Berichtszeugnisses erhalten; am Ende der Klassenstufe 6 ist ihnen ein Notenzeugnis auszustellen.
Nach erfolgter Wiederholung einer Jahrgangsstufe in der Orientierungsstufe ist den Schülerinnen und Schüler ein Zeugnis in Form eines Berichtzeugnisses auszustellen. 
Eine Wiederholung einer Jahrgangsstufe in der Orientierungsstufe ist nur auf der Grundlage einer ausdrücklichen Begründung durch den Lernplan möglich. Sie ist durch die Schulaufsichtsbehörde zu genehmigen. 
Wird eine Schülerin oder ein Schüler des Gymnasiums in die Gemeinschaftsschule schrägversetzt, ist ein Berichtszeugnis zu erteilen. 
39SAVOGym
geändert 11.09.2014
Regeln für das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 7 Lösung
Das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 7 erfolgt durch Versetzungsbeschluss der Klassenkonferenz am Schuljahresende. Versetzt werden alle Schülerinnen und Schüler, deren Leistungen in A-Fächern mindestens ausreichend sind und in nicht mehr als einem B-Fach schlechter als ausreichend sind. 
Versetzt werden alle Schülerinnen und Schüler, deren Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend und in keinem Fach ungenügend sind.
Die Versetzung ist grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers im Fach Deutsch mangelhaft sind. 
Eine Schrägversetzung zur Gemeinschaftsschule ist schriftlich zu begründen. Die Begründung ist den Eltern zusammen mit dem Zeugnis zu übermitteln.
Auch wenn die Leistungen in mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind, kann die Klassenkonferenz die Versetzung beschließen, wenn sie zu der Auffassung gelangt, dass die Schülerin oder der Schüler in der Jahrgangsstufe 7 erfolgreich mitarbeiten kann.
40Erlass Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I
geändert 16.02.2017
Welche Aussagen entsprechen den Bestimmungen des Erlasses über "Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I" vom 06.08.2008 (geändert am 06.08.2010)?Lösung
Abweichend von den Vorgaben der Lehrpläne ist im Anwendungsbereich dieses Erlasses der Beurteilungsbereich "Klassenarbeiten" durch den Beurteilungsbereich "Leistungsnachweise" zu ersetzen.
Der Beurteilungsbereich "Unterrichtsbeiträge" bleibt von diesem Erlass unberührt.
Die Lehrkraft soll den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, eigenverantwortlich alternative Leistungen auszuwählen, die sie als Leistungsnachweise einbringen wollen. 
Die Fachkonferenz legt für jede Jahrgangsstufe fest, welche Unterrichtsbeiträge als Leistungsnachweis neben den Klassenarbeiten von den Schülerinnen und Schülern erbracht werden müssen. 
Der Erlass "Durchführung von Parallelarbeiten" trat am 1.September 2008 außer Kraft.
41SAVOGym
geändert 16.02.2017
Wie lauten die richtigen Bestimmungen der Landesverordnung über die Sekundarstufe I der Gymnasien?Lösung
In der Orientierungsstufe soll durch Beobachtung und Förderung der schulischen und persönlichen Entwicklung ermittelt werden, ob die Schülerin oder der Schüler voraussichtlich erfolgreich am Gymnasium mitarbeiten kann. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Eltern.
An den Gemeinschaftsschulen bilden die Jahrgangsstufen 5 und 6 als Phase der Orientierung eine pädagogische Einheit (Orientierungsstufe). Durch Beobachtung und Förderung der schulischen und persönlichen Entwicklung ist die für die Schülerin oder den Schüler geeignete Schulart zu ermitteln. 
An den Gymnasien bilden die Jahrgangsstufen 5 und 6 als Phase der Orientierung eine pädagogische Einheit (Orientierungsstufe). Durch Beobachtung und Förderung der schulischen und persönlichen Entwicklung ist die für die Schülerin oder den Schüler geeignete Schulart zu ermitteln. 
An den Gemeinschaftsschulen und Gymnasien bilden die Jahrgangsstufen 5 und 6 eine pädagogische Einheit (Eingangsstufe). Durch Beobachtung und Förderung der schulischen und pädagogischen Entwicklung im Verlaufe der zweijährigen Eingangsstufe ist die für die Schülerin oder den Schüler geeignete Schulart nach der Klassenstufe 6 zu ermitteln. 
An den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen bilden die Jahrgangsstufen 5 und 6 eine pädagogische Einheit (Eingangsstufe). Ziel der Beobachtung der schulischen und persönlichen Entwicklung der Schülerin oder des Schülers ist ihre bzw. seine optimale Lernbegleitung durch das Förderprogramm der jeweiligen Schule. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. 
42SAVOGym
geändert 16.02.2017
Wie lauten die richtigen Bestimmungen, die das Aufsteigen nach Jahrgangsstufen, die Wiederholung einer Jahrgangsstufe und die Schrägversetzung regeln?Lösung
Schülerinnen und Schüler steigen durch Versetzungsbeschluss der Klassenkonferenz am Schuljahresende der Jahrgangsstufe 5 in die Jahrgangsstufe 6 auf.  
Schülerinnen und Schüler steigen ohne Versetzungsbeschluss von der Jahrgangsstufe 5 in die Jahrgangsstufe 6 auf.
Auf Antrag der Eltern kann eine Schülerin oder ein Schüler in der Orientierungsstufe des Gymnasiums an einer Gemeinschaftsschule aufgenommen werden.
Ein Wechsel der Schulart soll zum Schuljahreswechsel erfolgen.
In begründeten Ausnahmefällen ist das Wiederholen einer Jahrgangsstufe in der Orientierungsstufe durch Entscheidung der Klassenkonferenz einmalig möglich.
43SAVOGym
geändert 16.02.2017
Wie lauten die richtigen Bestimmungen der Landesverordnung über die Sekundarstufe I der Gymnasien, die die Arbeit in den Jahrgangsstufen 5 und 6 des Gymnasiums regeln?Lösung
An allen Klassenkonferenzen, die Empfehlungen zum Wechsel der Schulart oder Schrägversetzungen aussprechen können, nimmt eine Lehrkraft der Schule, die die Schülerin oder den Schüler aufnehmen soll, mit beratender Stimme teil.  
An allen Klassenkonferenzen, die über einen Wechsel der Schulart oder Schrägversetzungen entscheiden, muss eine Lehrkraft der Schule, die die Schülerin oder den Schüler aufnehmen soll, an der Beschlussfassung mitbestimmen können. 
Unter Berücksichtigung des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schularten sollen Stundentafeln und Lehrpläne sowie Unterrichtsmittel und -methoden in der Orientierungsstufe aufeinander bezogen sein, um sachgerechte Übergänge unter den Schularten zu ermöglichen. 
Die Klassenkonferenz soll zum Ende von Jahrgangsstufe 5 eine Schülerin oder einen Schüler des Gymnasiums an die Gemeinschaftschule überweisen, wenn die Leistungen den Anforderungen des Gymnasiums nicht genügen und der Lernplan dies begründet. 
Ein Wechsel der Schulart soll zum Schuljahreswechsel erfolgen.
44SchulG § 43, §44
geändert 19.06.2014
Wie lauten die richtigen Bestimmungen zu Gymnasium und Gemeinschaftsschule?Lösung
Das Gymnasium vermittelt im Anschluss an die Grundschule eine allgemeine und berufsorientierende Bildung und schafft die Voraussetzungen für eine gesteigerte Berufsausbildung und für die Aufnahme eines Hochschulstudiums. 
Das Gymnasium umfasst laut § 44 SchulG acht Schulleistungsjahre in fünf Jahrgangsstufen und einer anschließenden dreijährigen Oberstufe.
Das Gymnasium kann in Verbindung mit einer Prüfung den Mittleren Schulabschluss oder den Ersten allgemeinbildenden Abschluss für Schülerinnen vergeben, die nach Jahrgangsstufe zehn die Schule verlassen. 
Im Rahmen der Profiloberstufe wird vertiefte Allgemeinbildung vermittelt und die Schülerinnen und Schüler setzen nach ihrer Neigung durch Auswahl eines Profils Schwerpunkte in ihrer schulischen Bildung.
Die Gemeinschaftsschule kann eine Oberstufe haben.
45SchulG § 43, §44
geändert 19.06.2014
Wie lauten die richtigen Bestimmungen zum Gymnasium und zu den Gemeinschaftsschulen?Lösung
Das Gymnasium vermittelt nach Begabung und Leistung geeigneten Schülerinnen und Schülern im Anschluss an die Grundschule eine allgemeine Bildung, die den Anforderungen für die Aufnahme eines Hochschulstudiums und einer vergleichbaren Berufsausbildung entspricht.
Da Gemeinschaftsschulen keine eigenen Oberstufen vorhalten können, müssen geeignete Schülerinnen und Schüler nach Abschluss der Sekundarstufe I in der Gemeinschaftsschule in die Jahrgangsstufe 10 der Oberstufe eines Gymnasiums eintreten und werden dort nach den Maßgaben der Profiloberstufe unterrichtet.  
Das Gymnasium kann in Verbindung mit einer Prüfung den Mittleren Schulabschluss oder den Ersten allgemeinbildenden Abschluss für Schülerinnen und Schüler vergeben, die nach Jahrgangsstufe zehn die Schule verlassen.  
Gymnasien sollen eine Oberstufe haben.
Im Rahmen einer Profiloberstufe wird vertiefte Allgemeinbildung vermittelt und die Schülerinnen und Schüler setzen nach ihrer Neigung durch Auswahl eines Profils Schwerpunkte in ihrer schulischen Bildung.
46SAVOGym
geändert 16.02.2017
Wie lauten die richtigen Bestimmungen in der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym)?Lösung
Das Gymnasium umfasst für Schülerinnen und Schüler, die nicht den neunjährigen Bildungsgang durchlaufen, acht Schulleistungsjahre.
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, bilden die Jahrgangsstufen 7 bis 10 die Mittelstufe. 
Hat eine Entscheidung der Klassenkonferenz die Folge, dass eine Schülerin oder ein Schüler vom neunjährigen in den achtjährigen Bildungsgang wechselt, beschließt die Klassenkonferenz, in welcher Jahrgangsstufe die Schullaufbahn fortgesetzt wird.
Für Schülerinnen und Schüler, die den neunjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, bilden die Jahrgangsstufen 11 bis 13 die Oberstufe.
Im neunjährigen gymnasialen Bildungsgang ist die Wiederholung der Jahrgangsstufe 10 einmal möglich.
47GemVO §3
geändert 11.09.2014
Was gilt gemäß Gemeinschaftsschulverordnung für das Wahlpflichtfach?Lösung
Durch die Wahl eines Wahlpflichtfaches wird den Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 5 eine individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht. 
Durch die Wahl eines Wahlpflichtfaches wird den Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 7 eine individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht.
Ein weiteres zweistündiges Wahlpflichtfach oder ein zweistündiger Projektkurs kann ab Jahrgangsstufe 9 entsprechend dem Angebot der Schule hinzutreten.
Durch die Wahl eines Wahlpflichtfaches wird den Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 8 eine individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht. 
Ein weiteres vierstündiges Wahlpflichtfach oder ein vierstündiger Projektkurs kann ab Jahrgangsstufe 8 entsprechend dem Angebot der Schule hinzutreten. 
48SAVOGym
geändert 16.02.2017
Wie lauten die Bestimmungen für den Besuch der Sekundarstufe I und das Aufsteigen in die Oberstufe in der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym)?Lösung
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, gilt: Die Wiederholung der Jahrgangsstufe 9 ist einmal möglich.
Für das Aufsteigen in die Oberstufe gilt im neunjährigen gymnasialen Bildungsgang: Eine Schülerin oder ein Schüler ist versetzt, wenn die Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind und kein Fach mit ungenügend benotet wurde.
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, bildet die Jahrgangsstufe 10 gleichzeitig den Abschluss der Sekundarstufe I und die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe (Sekundarstufe II).
Für Schülerinnen und Schüler, die den neunjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, ist die Wiederholung der Jahrgangsstufe 10 nicht möglich. 
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, gilt für das Aufsteigen in die Oberstufe: Eine Schülerin oder ein Schüler ist versetzt, wenn die Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind und kein Fach mit ungenügend benotet wurde.
49SAVOGym
geändert 16.02.2017
Wie lauten die richtigen Bestimmungen in der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym)?Lösung
Das Gymnasium umfasst neun Schulleistungsjahre. 
Das Aufsteigen einer Schülerin oder ein Schüler in die Oberstufe erfolgt durch Versetzungsbeschluss der Klassenkonferenz am Schuljahresende, wenn der Notendurchschnitt der Schülerin oder des Schülers in den Fächern Deutsch, Mathematik und Erste Fremdsprache mindestens 3,4 und in den übrigen Fächern mindestens 4,0 ist sowie kein Fach mit Ungenügend abgeschlossen wurde.  
Am Ende der Jahrgangsstufe 9 erhält die Schülerin oder der Schüler auf der Grundlage ihres oder seines Leistungsstandes in dem Zeugnis einen Hinweis auf den zu erwartenden Abschluss in der Sekundarstufe I. 
Die Berufsorientierung ist integratives Element aller Fächer, verpflichtend in den Jahrgangstufen 9 und 10. 
Für Schülerinnen und Schüler, die den neunjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, bilden die Jahrgangsstufen 7 bis 10 die Mittelstufe.
50SAVOGym
geändert 11.09.2014
Wie lauten die richtigen Bestimmungen in der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym) v. 18.6.2014?Lösung
Eine Schülerin oder ein Schüler ist in die Orientierungsstufe eines Gymnasiums aufzunehmen, sofern die Grundschule den Besuch eines Gymnasiums empfiehlt. Ist dies nicht der Fall, ist die Schülerin oder der Schüler in die Orientierungsstufe einer Gemeinschaftsschule aufzunehmen. 
Eine Schülerin oder ein Schüler ist auf Antrag der Eltern in die Mittelstufe des Gymnasiums aufzunehmen, wenn die zuvor besuchte Schule den Wechsel zum Gymnasium empfiehlt. 
Im achtjährigen Bildungsgang am Gymnasium erhält die Schülerin oder der Schüler am Ende jeder Jahrgangsstufe auf der Grundlage ihres oder seines Leistungsstandes in dem Zeugnis einen Hinweis auf den zu erwartenden Abschluss in der Sekundarstufe I. 
Die Berufsorientierung ist integratives Element aller Fächer und Jahrgangstufen.
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, kann die Klassenkonferenz auf Antrag der Eltern beschließen, dass eine Schülerin oder ein Schüler, deren oder dessen Leistungen in mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind, in den Klassenstufen 7 bis 9 in die nächstfolgende Klassenstufe aufsteigt. Dazu hat die Schülerin oder der Schüler zu Beginn des nachfolgenden Schuljahres in einem Fach, in dem keine ausreichenden Leistungen erbracht wurden, einen Nachweis über mindestens ausreichende Leistungen durch Nachprüfung zu erbringen. 
51SAVOGym
geändert 11.09.2014
Wie lauten die richtigen Bestimmungen in der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym) v. 18.6.2014?Lösung
Die Schul- und Unterrichtsgestaltung orientiert sich an den Lernvoraussetzungen und Lernprozessen der Schülerinnen und Schüler und fördert sie in ihrer individuellen Lernentwicklung.
Eine Schülerin oder ein Schüler kann auf Grund des erreichten Leistungsstandes im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 10 durch Beschluss der Klassenkonferenz zur Teilnahme an der Prüfung für den mittleren Schulabschluss verpflichtet werden, wenn das Bestehen des Abiturs gefährdet erscheint, dies ist insbesondere dann anzunehmen, wenn die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers nicht in allen Fächern mindestens ausreichend (5 Punkte/4,0) sind. 
Einer Schülerin oder einem Schüler kann auf Grund des erreichten Leistungsstandes im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 10 durch Beschluss der Klassenkonferenz die Teilnahme an der Prüfung für den mittleren Schulabschluss empfohlen werden, wenn das Bestehen des Abiturs gefährdet erscheint. Sind die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers in mehr als einem Fach geringer als ausreichend (5 Punkte/4,0), muss die Schülerin oder der Schüler zur Teilnahme an dieser Prüfung verpflichtet werden. 
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, bilden die Jahrgangsstufen 7 bis 9 die Mittelstufe.
Zu jedem Zeugnistermin prüft die Klassenkonferenz, ob einer Schülerin oder einem Schüler das Überspringen einer Jahrgangsstufe empfohlen werden kann.
52GemVO §5A5
geändert 11.09.2014
Wann kann eine Schülerin/ein Schüler in die Oberstufe versetzt werden?Lösung
Eine Schülerin oder ein Schüler ist in die Oberstufe versetzt, wenn die Leistungen im Abschluss, bezogen auf die Anforderungsebene zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses, in nicht mehr als einem Fach schlechter als befriedigend sind und kein Fach mit mangelhaft oder ungenügend benotet wurde, oder wenn die Leistungen im Ganzjahreszeugnis der Jahrgangsstufe 10, bezogen auf die Anforderungsebene zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife, in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind und kein Fach mit ungenügend benotet wurde.
Die Leistungen bezogen auf die Anforderungsebene Gymnasium müssen in allen Fächern mindestens befriedigend sein. 
Die Leistungen bezogen auf die Anforderungsebene Gymnasium müssen in allen Fächern mindestens ausreichend sein. 
Der Notendurchschnitt bezogen auf die Anforderungsebene Gymnasium muss in den Fächern Deutsch, Mathematik und Erste Fremdsprache mindestens 3,0 sein. 
Der Notendurchschnitt auf der Mittleren Anforderungsebene in den Fächern Deutsch, Mathematik und Erste Fremdsprache muss mindestens 2,4 sein, in den übrigen Fächern mindestens 3,0 und es darf kein Fach mit ungenügend bewertet sein.. 
53GemVO Was gilt gemäß Gemeinschaftsschulverordnung für die Lehrkräfte? Lösung
Zur Sicherstellung gemeinsamen Lernens sollen die Lehrkräfte entsprechend ihrer Laufbahn in der Orientierungsstufe eingesetzt werden.  
Zur Sicherstellung gemeinsamen Lernens sollen die Lehrkräfte unabhängig von ihrer Laufbahn in allen Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I eingesetzt werden.
Zur Sicherstellung gemeinsamen Lernens sollen die Lehrkräfte entsprechend ihrer Laufbahn in den leistungsdifferenzierten Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I eingesetzt werden.  
Zur Sicherstellung gemeinsamen Lernens sollen die Lehrkräfte entsprechend ihrer Laufbahn in den leistungsdifferenzierten Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I und II eingesetzt werden.  
Zur Sicherstellung gemeinsamen Lernens sollen die Lehrkräfte nur in ihren studierten Fächern in allen Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I und II eingesetzt werden.  
54GemVO § 6
geändert 11.09.2014
Was ist nach § 6 GemVO bei einem Aufsteigen nach Jahrgangsstufen zu beachten?Lösung
Die Schülerinnen und Schüler sollen ein Unterrichtsangebot erhalten, das ihrer beruflichen Orientierung entspricht.  
Die Schülerinnen und Schüler sollen ein Unterrichtsangebot erhalten, das ihrem Leistungsvermögen und Lernstand entspricht.
Die Schülerinnen und Schüler müssen einer neuen Lerngruppe zugeteilt werden. 
Die Schülerinnen und Schüler können sich eine neue Lerngruppe auswählen. 
Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei innerhalb ihrer Lerngruppe verbleiben.
55GemVO
geändert 11.09.2014
Was trifft für die Leistungsbewertung nach § 7 GemVO zu?Lösung
Die Klassenkonferenz erfasst in ihrem Urteil die kognitiven, affektiven und ästhetischen Fähigkeiten der Schülerin oder des Schülers. 
Die Klassenkonferenz dokumentiert den Leistungsstand unter Berücksichtigung der Leistungen in den einzelnen Fächern in einem schriftlichen Zeugnis.
Die Klassenkonferenz erfasst in ihrem Urteil die Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz der Schülerin oder des Schülers.
Zu jedem Zeugnistermin beurteilt die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer die fachlichen Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers. 
Zu jedem Zeugnistermin beurteilt die Klassenkonferenz die fachlichen Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers.