1SchulG § 13
geändert 19.06.2014
Sie wollen in Ihrem Deutschunterricht Peter Härtlings Roman "Oma" behandeln und diese Lektüre durch die Eltern beschaffen lassen. Ein Elternpaar verweigert aus finanziellen Gründen die Bezahlung und verweist auf die im Schulgesetz garantierte Lernmittelfreiheit. Überprüfen Sie folgende Aussagen! Lösung
Die Weigerung ist aufgrund der im Schulgesetz festgeschriebenen Lernmittelfreiheit rechtens. 
Die Weigerung ist unzulässig; Bücher und Druckschriften, die zwar im Unterricht eingesetzt werden, daneben aber erhebliche Bedeutung für den persönlichen Gebrauch haben können, müssen nicht unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.
Die Kosten müssen im Rahmen eines Höchstbetrages liegen, der von der Schulkonferenz festzusetzen ist. 
Sie müssen auf Ihr Vorhaben verzichten, weil finanzielle Gründe nicht zur Benachteiligung von Schülerinnen und Schülern führen dürfen. 
Das für Bildung zuständige Ministerium kann durch Verordnung Höchstbeträge für Kostenbeiträge festsetzen.
2DO Sie werden als Klassenlehrerin bzw. als Klassenlehrer gebeten, eine Schülerin für eine Woche zu beurlauben. Die ältere Schwester besucht dieselbe Schule und soll ebenfalls beurlaubt werden. Überprüfen Sie folgende Aussagen! Lösung
Sie beurlauben Ihre Schülerin, müssen aber dafür Sorge tragen, dass die versäumten Lerninhalte nachgearbeitet werden. 
Sie beurlauben beide Kinder, da Sie diese nach der Dienstordnung bis zu sechs Tagen beurlauben können. 
Den Urlaubsantrag reichen Sie mit einer Stellungnahme an die Schulleiterin oder den Schulleiter weiter.
Bei Geschwistern entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter nach Anhörung der beteiligten Klassenleitungen.
Die Schulleiterin oder der Schulleiter beruft eine gemeinsame Klassenkonferenz der betroffenen Klassen ein, lässt den Fall beraten und eine Entscheidung herbeiführen. 
3DO Sie werden als Fachlehrerin oder als Fachlehrer gebeten, eine Schülerin für zwei Stunden aus Ihrem Unterricht zu beurlauben. Als Begründung geben die Eltern einen Arzttermin an. Welches Vorgehen ist richtig?Lösung
Sie beurlauben die Schülerin, bitten aber darum, dass die versäumten Lerninhalte zu Hause nachgearbeitet werden. 
Sie beurlauben die Schülerin, weil Sie diese bis zu sechs Tagen im Monat beurlauben können. 
Sie bitten die Eltern, sich zuständigkeitshalber an die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer zu wenden.
Den Urlaubsantrag reichen Sie mit einer Stellungnahme an die Schulleiterin bzw. den Schulleiter weiter. 
Sie lehnen eine Beurlaubung ab, weil ein Arztbesuch auch am Nachmittag möglich ist. 
4Lernpläne an allgemein bildenden Schulen Als eine Möglichkeit der individuellen Förderung gelten Lernpläne. Überprüfen Sie folgende Aussagen!Lösung
Bei der Diagnose der Lernausgangslage werden vorliegende Informationen und Beobachtungen von Seiten der Eltern einbezogen.
Die im Lernplan beschriebenen Ziele der Förderung können sich auf schulisch wie außerschulisch bedeutsame Aspekte beziehen.
Lernpläne geben Empfehlungen für die Schullaufbahn des Kindes. 
Der Lernplan enthält verbindliche Absprachen zwischen den am schulischen Werdegang einer Schülerin oder eines Schülers Beteiligten über zu treffende Maßnahmen und deren Unterstützung.
Die Klassenkonferenz beschließt, ob ein Lernplan für eine Schülerin oder einen Schüler erstellt wird.
5Lernpläne an allgemein bildenden Schulen Als eine Möglichkeit der individuellen Förderung gelten Lernpläne. Überprüfen Sie folgende Aussagen!Lösung
Lernpläne werden in der Regel halbjährlich fortgeschrieben.
Der Lernplan dient der zusätzlichen Unterstützung von Entscheidungen zum schulischen Werdegang eines Kindes.
Lernpläne sind mit den Zeugnissen zu verteilen. 
Der Lernplan enthält verbindliche Absprachen zwischen den am schulischen Werdegang einer Schülerin oder eines Schülers Beteiligten über zu treffende Maßnahmen und deren Unterstützung.
Lernpläne geben Empfehlungen für die Schullaufbahn des Kindes. 
6Vergleichsarbeiten Der Diagnose der Schülerleistungen dienen Vergleichsarbeiten. Welche Aussagen sind richtig?Lösung
Vergleichsarbeiten ersetzen eine Klassenarbeit.
Vergleichsarbeiten werden vor der Erteilung der Halbjahreszeugnisse geschrieben. 
Vergleichsarbeiten sind zu benoten.  
Die Aufgaben der Vergleichsarbeiten werden den Schulen zur Verfügung gestellt.
Der Bewertungsmaßstab für die Vergleichsarbeiten wird von der Schulkonferenz festgelegt. 
7GrundSchulVo §1 Über die Aufnahme in die Grundschule und die Zuweisung zu einer Lerngruppe...Lösung
...entscheidet das Schulamt. 
...entscheidet der Schulträger. 
...entscheidet die Schulleiterin/der Schulleiter.
...entscheidet die Schulkonferenz. 
...ist das Alter des Kindes entscheidend. 
8GrundSchulVO
geändert 02.10.2014
Die Landesverordnung über Grundschulen regelt in § 6 die Leistungsbewertung. Überprüfen Sie folgende Aussagen!Lösung
In der Jahrgangsstufe 4 werden Notenzeugnisse mit verbaler Ergänzung zur Entwicklung der Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz erteilt. 
Auf Beschluss der Schulkonferenz können in den Jahrgangsstufen 3 und 4 Notenzeugnisse mit verbaler Ergänzung zur Entwicklung der Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz teilt werden.
Zu jedem Zeugnistermin sind bei der Beurteilung der Lernentwicklung und des Leistungsstandes einer Schülerin oder eines Schülers die Sach-, Methoden, Sozial- und Selbstkompetenz zu erfassen.
Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 3 und 4, deren Eltern in ein anderes Bundesland umziehen, wird auf Antrag zusätzlich ein Notenzeugnis ausgestellt.
Defizite in der Lern- und Leistungsentwicklung werden in der Eingangsphase nicht in den zusammenfassenden Bericht aufgenommen, weil dieses dem Prinzip der individuellen Entwicklung widerspräche. 
9SchulG § 41
geändert 19.06.2014
Das Schulgesetz regelt in § 41 Grundsätze der inhaltlichen und organisatorischen Arbeit in der Grundschule. Welche Aussagen sind richtig?Lösung
Die Grundschule hat vier Jahrgangsstufen.
Durch Beobachtung und Förderung der schulischen und persönlichen Entwicklung ist die für die Schülerin oder den Schüler geeignete weiterführende allgemeinbildende Schulart zu ermitteln. 
Die unterschiedliche Lernentwicklung der Kinder ist Grundlage für eine individuelle Förderung.
Der Besuch der Eingangsphase kann entsprechend der Lernentwicklung der Schülerin oder des Schülers ein bis drei Schuljahre dauern.
Die Jahrgangsstufen eins und zwei bilden als Eingangsphase eine pädagogische Einheit.
10GrundSchulVO
geändert 02.10.2014
Die Landesverordnung über Grundschulen regelt in § 6 die Leistungsbewertung. Überprüfen Sie folgende Aussagen!Lösung
Der zusammenfassende Bericht über den Leistungs- und Entwicklungsstand unter Berücksichtigung der Leistungen in den einzelnen Fächern kann auch die Form einer tabellarischen Darstellung mit Möglichkeiten zum Ankreuzen haben.
Auf Beschluss der Lehrerkonferenz können in der Jahrgangsstufe 3 Notenzeugnisse mit verbaler Ergänzung zur Entwicklung der Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz erteilt werden. 
In der Eingangsphase kann aus pädagogischen Erwägungen auf die Beurteilung des fachlichen Leistungsstandes verzichtet werden.  
Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 3 und 4, deren Eltern in ein anderes Bundesland umziehen, wird auf Antrag zusätzlich ein Notenzeugnis ausgestellt.
In der Jahrgangsstufe 4 müssen Notenzeugnisse mit verbaler Ergänzung zur Entwicklung der Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz erteilt. 
11GrundSchulVO
geändert 02.10.2014
§ 4 der Landesverordnung über Grundschulen regelt das Aufsteigen nach Klassenstufen. Überprüfen Sie folgende Aussagen!Lösung
Die Schülerinnen und Schüler steigen am Ende der Jahrgangsstufen 1 bis 4 ohne Versetzungsbeschluss in die jeweils nächste Jahrgangsstufe auf.
Über den Antrag auf Wiederholen der Klassenstufe 3 oder 4 entscheidet die Klassenkonferenz.
Die Entscheidung über den Antrag auf Wiederholen der Jahrgangsstufe 3 oder 4 setzt voraus, dass die im Lernplan vorgesehenen Fördermaßnahmen erfolglos geblieben sind und es ausgeschlossen erscheint, dass die Schülerin oder der Schüler in der nächsten Jahrgangsstufe erfolgreich mitarbeiten kann. 
Ist zu erwarten, dass eine Schülerin oder ein Schüler für ein erfolgreiches Durchlaufen der Eingangsphase drei Schuljahre benötigt, sind die Eltern spätestens am Ende der Jahrgangsstufe 1 darüber zu informieren. 
Eine Wiederholung der Jahrgangsstufe 3 oder 4 wird auf die Höchstdauer der Schulbesuchszeit nach § 18 Abs. 2 SchulG angerechnet.
12ZVO
geändert 02.10.2014
Überprüfen Sie folgende Aussagen zur Erteilung von Notenzeugnissen! Lösung
Die Noten werden von der Lehrkraft erteilt, die die Schülerin oder den Schüler zuletzt unterrichtet hat.
In Grundschulzeugnissen sind die Noten in den Fächern zu erläutern. 
Unterbleibt in Halbjahreszeugnissen der Hinweis auf die Gefährdung der Versetzung in die nächste Jahrgangsstufe, ist die Schülerin oder der Schüler unabhängig von ihren oder seinen Leistungen zu versetzen. 
Die Noten für die Fächer, die nur während des ersten Schulhalbjahres erteilt worden sind, werden in das Zeugnis am Schuljahresende übernommen.
Auf außerhalb der Schule erworbene Zertifikate oder andere Leistungsnachweise können auf Beschluss der Klassenkonferenz mit Zustimmung der Schülerin oder des Schülers hingewiesen werden.
13GrundSchulVO § 7
geändert 06.10.2017
Am Ende der Jahrgangsstufe 4 wechseln die Schülerinnen und Schüler an eine weiterführende Schule. Überprüfen Sie folgende Aussagen auf ihre Richtigkeit!Lösung
Die Schule unterrichtet zum Ende des ersten Schulhalbjahres der Jahrgangsstufe 4 die Eltern über den Ablauf des Informations- und Anmeldeverfahrens in den weiterführenden allgemein bildenden Schulen.
Die Eltern melden ihr Kind unter Vorlage des Halbjahreszeugnisses und gegebenenfalls des Lernplans bei einer weiterführenden allgemeinbildenden Schule an. 
Zum Ende des Schulhalbjahres der Klassenstufe 4 erhalten die Schülerinnen und Schüler einen an Kompetenzen orientierten Entwicklungsbericht in tabellarischer Form.
Die Eltern entscheiden im Rahmen der Schulwahl gemäß § 24 Absatz 1 SchulG darüber, welche Schule ihr Kind im Anschluss an die Grundschule besuchen soll.
Die Anmeldung an einem Gymnasium ist für ein Kind, das in der Grundschule unterdurchschnittliche Leistungen gezeigt hat, nicht möglich.  
14GrundSchulVo §7 Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zur Wahl der weiterführenden allgemein bildenden Schulen an!Lösung
Die Schule unterrichtet zum Ende des ersten Schulhalbjahres der Jahrgangsstufe 4 die Eltern über den Ablauf des Informations- und Anmeldeverfahrens in den weiterführenden Schulen.
Lehrkräfte beraten die Eltern über die weitere schulische Laufbahn ihres Kindes in einem individuellen Gespräch.
Die Lehrkräfte der Grundschule informieren auf einer Elternversammlung über Ziele, Anforderungen und Arbeitsweisen der weiterführenden Schulen. 
Der Entwicklungsbericht enthält eine Schulartempfehlung. 
Die weiterführenden allgemein bildenden Schulen sind nicht verpflichtet, den Eltern eine individuelle Beratung zu ermöglichen. 
15GemVO §2 Wie ist eine Gemeinschaftsschule aufgebaut? Lösung
Die Gemeinschaftsschule umfasst die vier Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I.  
Die Gemeinschaftsschule umfasst die sechs Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I.
Sie kann eine Oberstufe führen.
Sie kann mit einer Grundschule organisatorisch verbunden sein.
Sie kann ein Regionales Berufsbildungszentrum führen. 
16GemVO §1 Welche Aufgaben erfüllen die Gemeinschaftsschulen? Lösung
Gemeinschaftsschulen sind der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler verpflichtet.
Die Gemeinschaftsschule führt alle Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem weitgehend gemeinsamen Bildungsgang zur Berechtigung des Übergangs in die Oberstufe.  
Gemeinschaftsschulen sind der kollektiven Förderung der Schülerinnen und Schüler verpflichtet.  
Die Gemeinschaftsschule führt Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem weitgehend gemeinsamen Bildungsgang bis zum Abitur.  
Die Gemeinschaftsschule führt Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem gemeinsamen Bildungsgang zu den Schulabschlüssen der Sekundarstufe I oder zur Berechtigung des Übergangs in die Oberstufe.
17GrundschulVo §4 Überprüfen Sie folgende Aussagen! Lösung
Das Wiederholen der Jahrgangsstufe 3 oder 4 ist auf Antrag der Eltern in Ausnahmefällen möglich.
Die Schülerinnen und Schüler steigen zum Ende des Schuljahres innerhalb der Eingangsphase sowie sodann in die Jahrgangsstufen 3 und 4 ohne Versetzungsbeschluss auf.
Ist zu erwarten, dass eine Schülerin oder ein Schüler für ein erfolgreiches Durchlaufen der Eingangsphase nur ein Schuljahr benötigt, sind die Eltern spätestens im 2. Halbjahr der Jahrgangsstufe 1 darüber zu informieren. 
Die Klassenkonferenz entscheidet über die Verweildauer der Schülerinnen und Schüler in der Eingangsphase.
Die Entscheidung über den Antrag auf Wiederholen der Jahrgangsstufe 3 oder 4 setzt voraus, dass die im Lernplan vorgesehenen Fördermaßnahmen erfolglos geblieben sind und es ausgeschlossen erscheint, dass die Schülerin oder der Schüler in der nächsten Jahrgangsstufe erfolgreich mitarbeiten kann.  
18Schulgesetz § 45
geändert 06.10.2017
Förderzentren nach § 45 Lösung
...nehmen Schülerinnen und Schüler auf, die in anderen Schularten auch mit besonderen Hilfen dauernd oder vorübergehend nicht ausreichend gefördert werden können.
… wirken an der Planung und Durchführung von Formen des gemeinsamen Unterrichts mit.
… sollen eine individuelle Förderung entsprechend dem sonderpädagogischen Förderbedarf erteilen, soweit möglich die Aufhebung des sonderpädagogischen Förderbedarfs anstreben und dabei eine allgemeine Bildung vermitteln.
… müssen Lehrkräfte anderer Schularten bei der Erstellung von Lernplänen fachlich unterstützen.  
… sollen auf die Eingliederung der Schülerinnen und Schüler in Schulen anderer Schularten hinwirken.
19SoFVO § 3, SchulG § 45
geändert 06.10.2017
Sonderpädagogische Förderung … geändert 02.10.2014 Welche Aufgaben erfüllen die Gemeinschaftsschulen? Lösung
… erfolgt z.B. im Förderschwerpunkt Lernen.
… erfolgt nur in einem Förderschwerpunkt.  
… wird eingelöst z.B. im Förderschwerpunkt -personale und soziale Identität-.  
… ist in mehreren Förderschwerpunkten möglich.
… umfasst auch den Unterricht dauerhaft kranker Schülerinnen und Schüler.
20ZVO § 6
geändert 06.10.2017
Hinsichtlich des Nachteilsausgleichs bei Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf sagt die Zeugnisverordnung (ZVO) aus: Lösung
Im Förderschwerpunkt Lernen ist ein grundsätzlicher Nachteilsausgleich zu berücksichtigen.  
Im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung ist ein Nachteilsausgleich nur auf Antrag zu gewähren.  
Über Art und Umfang eines zu gewährenden Nachteilsausgleichs entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter.
In die Bewertung von Leistungen dürfen Hinweise auf einen gewährten Nachteilsausgleich nicht aufgenommen werden.
In der Bewertung von schriftlichen Arbeiten sollen Hinweise auf einen gewährten Nachteilsausgleich Auskunft geben über die einschränkenden Beurteilungsmerkmale.  
21Erlass Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I
geändert 06.10.2017
Welche Aussagen über die Anwendung des Erlasses entsprechen den Bestimmungen des Erlasses über die "Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I"? Lösung
Dieser Erlass findet Anwendung ausschließlich in den Gemeinschaftsschulen.  
Dieser Erlass findet Anwendung in allen Jahrgangsstufen der allgemeinbildenden Schulen, in denen die Kontingentstundentafel zur Grundlage der Unterrichtsgestaltung gemacht worden ist.
Dieser Erlass findet ohne Einschränkung Anwendung in allen Jahrgangsstufen Grundschule 
Auch in den Jahrgangsstufen, in denen die Kontingentstundentafel nicht zur Anwendung gelangt, ist dieser Erlass anzuwenden, wenn die Schulkonferenz das beschließt.
Auch in den Jahrgangsstufen, in denen die Kontingentstundentafel nicht zur Anwendung gelangt, findet dieser Erlass Anwendung, wenn die entsprechende Jahrgangskonferenz das beschließt.  
22Anzahl und Art der Leistungsnachweise.
geändert 06.10.2017
Welche Aussagen treffen zu?Lösung
Die Fachkonferenz berät und beschließt, welche nach den jeweiligen Lehrplänen möglichen Unterrichtsbeiträge neben Klassenarbeiten als Leistungsnachweise herangezogen werden können.
Die Lehrkraft entscheidet über die Anzahl der Klassenarbeiten unter den insgesamt erforderlichen Leistungsnachweisen.
Welche Unterrichtsbeiträge als Leistungsnachweise gelten können, bedarf der Zustimmung der Schulleitung. 
Maßstäbe und Kriterien zur Bewertung der Unterrichtsbeiträge legt die Lehrkraft vor dem Hintergrund der Lerngruppe fest. 
Der Erlass gilt in der Primarstufe für die Fächer Deutsch und Mathematik nur in den Jahrgangsstufen 3 und 4. 
23SchulG § 44
geändert 06.10.2017
Wie lauten die Kernaussagen zur Zielsetzung sowie zur Schul- und Unterrichtsorganisation des Gymnasiums im schleswig-holsteinischen Schulgesetz? Lösung
Das Gymnasium vermittelt nach Begabung und Leistung geeigneten Schülerinnen und Schülern im Anschluss an die Grundschule eine allgemeine Bildung, die den Anforderungen für die Aufnahme eines Hochschulstudiums und einer vergleichbaren Berufsausbildung entspricht.
Gymnasien sollen in der Regel vier Züge haben.  
Gymnasien sollen eine Oberstufe haben.
Das Gymnasium vermittelt Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen eine anspruchsvolle Allgemeinbildung, die den Anforderungen für höhere Bildungsgänge und einer Berufsausbildung mit gesteigerten Anforderungen genügt.  
Das Gymnasium vergibt in Verbindung mit einer Prüfung den Mittleren Schulabschluss oder den Ersten allgemeinbildenden Abschluss für Schülerinnen und Schüler, die nach Jahrgangsstufe zehn die Schule verlassen.  
24Vergleichsarbeiten
geändert 06.10.2017
Welche Aussagen zu Vergleichsarbeiten (VERA 3) sind zutreffend?Lösung
Der Bewertungsmaßstab wird von den Fachlehrkräften im Rahmen einer Fachkonferenz festgelegt. 
Vergleichsarbeiten werden nicht benotet.
Vergleichsarbeiten ersetzen keinen der verbindlich für die Jahrgangsstufe 3 vorgeschriebenen Leistungsnachweise. 
Die Kriterien zur Erstellung der Vergleichsarbeiten werden den Schulen zur Verfügung gestellt. 
Den Eltern der an Vergleichsarbeiten teilnehmenden Schülerinnen und Schüler werden die Ergebnisse ihres Kindes mitgeteilt.
25GrundSchulVO § 4
geändert 06.10.2017
Überprüfen Sie folgende Aussagen! Lösung
Das Wiederholen der Jahrgangsstufe 1 - 4 ist auf Antrag der Eltern in Ausnahmefällen möglich. 
Die Schülerinnen und Schüler steigen zum Ende des Schuljahres innerhalb der Eingangsphase sowie sodann in die Jahrgangsstufen 3 und 4 ohne Versetzungsbeschluss auf.
Ist zu erwarten, dass eine Schülerin oder ein Schüler für ein erfolgreiches Durchlaufen der Eingangsphase drei Schuljahre benötigt, sind die Eltern frühestens nach einem halben Schulbesuchsjahr und spätestens nach eineinhalb Schulbesuchsjahren darüber zu informieren.
Die Schulleitung entscheidet über die Verweildauer der Schülerinnen und Schüler in der Eingangsphase.  
Die Entscheidung über den Antrag auf Wiederholen der Jahrgangsstufe 3 oder 4 setzt voraus, dass in mindestens zwei Fächern die Leistungen nicht den Anforderungen genügen. 
26GrundSchulVO §7
geändert 06.10.2017
Welche Aufgaben ergeben sich für die Grundschule bezüglich des Übergangs der Schülerinnen und Schüler an eine weiterführende Schule?Lösung
Auf einem Elternabend beraten die Lehrkräfte die Erziehungsberechtigten über die weiteren schulischen Laufbahnen der Kinder.  
Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres der Jahrgangsstufe 4 soll ein verpflichtende Beratungsgespräch stattfinden.
Zum Ende des Schulhalbjahres der Klassenstufe 4 erhalten die Schülerinnen und Schüler einen an Kompetenzen orientierten Entwicklungsbericht in tabellarischer Form
Die Eltern entscheiden im Rahmen der Schulwahl gemäß § 24 Absatz 1 SchulG darüber, welche Schule ihr Kind im Anschluss an die Grundschule besuchen soll.
Die Lehrkräfte weisen die Eltern darauf hin, dass die Anmeldung an einem Gymnasium nur bei überdurchschnittlichen Leistungen möglich ist.  
27GrundSchulVO § 5
geändert 06.10.2017
Bei der Förderung und Lernentwicklung Lösung
... orientiert sich die Schul- und Unterrichtsgestaltung ausschließlich am Lehrplan und an den Bildungsstandards. 
... orientiert sich die Schul- und Unterrichtsgestaltung an den Lernvoraussetzungen und Lernprozessen der Schülerinnen und Schüler.
... beraten die Förderzentren die Lehrkräfte der Grundschulen.
... unterstützen die Förderzentren die Lehrkräfte der Grundschulen insbesondere in der Eingangsphase im Rahmen präventiver Maßnahmen.
werden Schülerinnen und Schüler, die dem Unterricht sprachlich nicht folgen können, mit dem Ziel gefördert, in einer Lerngruppe mitzuarbeiten, die sowohl dem Alter als auch den Fähigkeiten entspricht.