1DO § 2
geändert 28.11.2013
Wer ist gemäß Lehrerdienstordnung Vorgesetzte oder Vorgesetzter einer Lehrkraft?Lösung
Schulleiterin oder Schulleiter
zuständige Schulaufsichtsbeamtinnen und Schulaufsichtsbeamte
Staatssekretärin oder Staatssekretär
Ministerin oder Minister für Bildung und Wissenschaft
Ministerpräsident(in) 
2DO § 2, LBG § 67
geändert 28.11.2013
Wer kann Ihnen dienstliche Weisungen erteilen?Lösung
Leiterin oder Leiter der Fachkonferenz 
Schulleiterin oder Schulleiter
Vertreterin oder Vertreter des Schulträgers 
Hauptpersonalrat 
Ministerin oder Minister für Bildung und Wissenschaft
3DO § 3 Welche Aufgaben hat die Schulleiterin oder der Schulleiter nach § 3 DO?Lösung
Sie oder er leitet die Schulkonferenz. 
Sie oder er leitet die gesamte pädagogische Arbeit der Schule.
Sie oder er hat vor allem durch das Beispiel ihrer oder seiner eigenen Arbeit zu wirken.
Sie oder er hat vor allem durch das Beispiel ihrer oder seiner persönlichen Autorität zu wirken. 
Sie oder er hat vor allem durch das Beispiel ihrer oder seiner pädagogischen Fähigkeiten zu wirken. 
4DO § 3 Welche Aufgaben hat die Schulleiterin oder der Schulleiter nach § 3 DO?Lösung
Sie oder er trägt die Verantwortung für die gesamte Arbeit und die Verwaltung der Schule.
Sie oder er oder eine Vertreterin oder ein Vertreter muss während der ganzen Unterrichtszeit in der Schule anwesend sein.
Sie oder er erteilt Dienstbefreiung für die Teilnahme an politischen Demonstrationsveranstaltungen. 
Sie oder er fördert alle Maßnahmen, welche geeignet sind, die freie pädagogische Initiative der Lehrkräfte zu entwickeln.
Sie oder er übernimmt oder veranlasst die pädagogische Beratung der jüngeren Lehrkräfte.
5DO § 3 Welche Aufgaben hat die Schulleiterin oder der Schulleiter nach § 3 DO?Lösung
Sie oder er fördert alle Maßnahmen, welche geeignet sind, die Freiarbeit der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln. 
Sie oder er fördert alle Maßnahmen, welche geeignet sind, allen Lehrkräften einen Einblick in die Gesamtarbeit der Schule zu vermitteln.
Sie oder er kontrolliert die Arbeit der jüngeren Lehrkräfte durch regelmäßige Unterrichtsbesuche. 
Sie oder er hat sich über den Stand der Arbeit in den einzelnen Klassen auf dem Laufenden zu halten.
Sie oder er regelt die Vertretung für fehlende Lehrkräfte unter Beachtung der entsprechenden Durchführungserlasse.
6DO § 3 Welche Rechte und Pflichten hat die Schulleiterin oder der Schulleiter nach § 3 DO?Lösung
Sie oder er übt das der Schulverwaltung zustehende Hausrecht auf dem Schulgrundstück aus.
Sie oder er übt das der Schulverwaltung zustehende Hausrecht ausschließlich in den Schulgebäuden aus.  
Sie oder er ist verpflichtet, über alle wichtigen Vorkommnisse dem Personalrat unverzüglich zu berichten. 
Sie oder er ist verpflichtet, über alle wichtigen Vorkommnisse der Schulkonferenz unverzüglich zu berichten. 
Sie oder er ist verpflichtet, über alle wichtigen Vorkommnisse der Schulaufsichtsbehörde unverzüglich zu berichten.
7DO § 4 Allgemeine Rechte und Pflichten der Lehrerinnen und Lehrer nach Dienstordnung. Was trifft zu?Lösung
Die persönliche Verantwortung einer jeden Lehrkraft für die Durchführung ihrer Aufgaben wird durch die Gesamtverantwortung der Schulleiterin oder des Schulleiters weder aufgehoben noch gemindert.
Die persönliche Verantwortung einer jeden Lehrkraft für die Durchführung ihrer Aufgaben wird durch die Gesamtverantwortung der Schulleiterin oder des Schulleiters aufgehoben oder zumindest gemindert. 
Die Lehrkräfte sind bei aller Freiheit der Methode dafür verantwortlich, dass die für die einzelnen Klassen festgesetzten Lehrziele erreicht werden.
Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer ist bei aller Freiheit der Methode dafür verantwortlich, dass die für die einzelnen Klassen festgesetzten Lehrziele erreicht werden. 
Die Fachkonferenz ist bei aller Freiheit der Methode dafür verantwortlich, dass die für die einzelnen Klassen festgesetzten Fachziele erreicht werden. 
8DO § 4 Allgemeine Rechte und Pflichten der Lehrerinnen und Lehrer nach Lehrerdienstordnung. Was trifft zu?Lösung
Die Lehrkräfte stehen während des gesamten Vormittags zur Verfügung der Schule. 
Die Lehrkräfte stehen während der ganzen Schul- und Aufsichtszeit zur Verfügung der Schule.
Die Lehrkräfte stehen nur im Rahmen ihrer Pflichtstundenvereinbarung zur Verfügung der Schule. 
Die Lehrkräfte können über die Pflichtstunden hinaus nicht zu Vertretungen herangezogen werden. 
Die Lehrkräfte können über die Pflichtstunden hinaus zu Vertretungen oder für andere Aufgaben herangezogen werden.
9DO § 4 Allgemeine Rechte und Pflichten der Lehrerinnen und Lehrer nach Lehrerdienstordnung. Was trifft zu?Lösung
Keine Lehrkraft hat ein Recht darauf, dass ihr der Unterricht in bestimmten Klassen übertragen wird.
Keine Lehrkraft hat ein Recht darauf, dass ihr der Unterricht in bestimmten Fächern übertragen wird.
Keine Lehrkraft hat ein Recht darauf, dass ihr die Führung einer Klasse übertragen wird.
Jede Lehrkraft kann auch ohne ihre Einwilligung für längere Zeit in Fächern eingesetzt werden, in denen sie keine Lehrbefähigung besitzt. 
Jede Lehrkraft hat das Recht, in allen Klassenstufen eingesetzt zu werden. 
10DO § 4 Allgemeine Rechte und Pflichten der Lehrerinnen und Lehrer nach Lehrerdienstordnung. Was trifft zu?Lösung
Zum Unterricht in Fächern, in denen die Lehrkraft keine Lehrbefähigung besitzt, kann sie auch für längere Zeit durch die Schulaufsicht herangezogen werden. 
Zum Unterricht in Fächern, in denen die Lehrkraft keine Lehrbefähigung besitzt, kann sie für längere Zeit nur mit ihrer Einwilligung herangezogen werden.
Zum Unterricht in Fächern, in denen die Lehrkraft keine Lehrbefähigung besitzt, kann sie für längere Zeit nur in der Klasse eingesetzt werden, in der sie auch Klassenlehrer ist. 
Zum Unterricht in Fächern, in denen die Lehrkraft keine Lehrbefähigung besitzt, kann sie maximal für ein Jahr ohne Einwilligung herangezogen werden. 
Zum Unterricht in Fächern, in denen die Lehrkraft keine Lehrbefähigung besitzt, kann sie erst dann eingesetzt werden, wenn sie über ausreichende Unterrichtserfahrung verfügt. 
11DO § 4 Allgemeine Rechte und Pflichten der Lehrerinnen und Lehrer nach Lehrerdienstordnung. Was trifft zu?Lösung
Die Lehrkräfte haben allen Anordnungen der Schulleiterin oder des Schulleiters, die sich auf den Unterricht, die Schulzucht und die sonstige Amtsführung beziehen, Folge zu leisten.
Die Lehrkräfte haben allen Anordnungen der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers, die sich auf den Unterricht, die Schulzucht und die sonstige Amtsführung beziehen, Folge zu leisten. 
Sollte eine Lehrkraft glauben, einer Anordnung einer Schulleiterin oder eines Schulleiters nicht nachkommen zu können, so muss sie diese nicht befolgen und kann die Angelegenheit der Schulaufsichtsbehörde zur Entscheidung vorzulegen. 
Sollte eine Lehrkraft glauben, einer Anordnung einer Schulleiterin oder eines Schulleiters nicht nachkommen zu können, so muss sie diese zunächst befolgen, jedoch steht es ihr frei, die Angelegenheit der Schulaufsichtsbehörde zur Entscheidung vorzulegen.
Sollte eine Lehrkraft glauben, einer Anordnung einer Schulleiterin oder eines Schulleiters nicht nachkommen zu können, so muss sie diese zunächst befolgen, jedoch steht es ihr frei, die Angelegenheit der Schulkonferenz zur Entscheidung vorzulegen. 
12DO § 4 Allgemeine Rechte und Pflichten der Lehrerinnen und Lehrer nach Lehrerdienstordnung. Was trifft zu?Lösung
Ist eine Lehrkraft wegen Krankheit oder aus anderen Gründen verhindert, so hat sie diese der Schulleiterin oder dem Schulleiter spätestens nach 3 Tagen unter Angabe des Grundes anzuzeigen. 
Ist eine Lehrkraft wegen Krankheit oder aus anderen Gründen verhindert, so hat sie diese der Schulleiterin oder dem Schulleiter spätestens am nächsten Tag unter Angabe des Grundes anzuzeigen. 
Ist eine Lehrkraft wegen Krankheit oder aus anderen Gründen verhindert, so hat sie diese der Schulleiterin oder dem Schulleiter unter Angabe des Grundes sofort anzuzeigen.
Bei Versäumnis wegen Krankheit hat die Lehrkraft unverzüglich ein ärztliches Zeugnis beizubringen, spätestens nach 10 Tagen muss sie den Amtsarzt aufsuchen.  
Bei Versäumnis wegen Krankheit hat die Lehrkraft auf Verlangen ein ärztliches Zeugnis beizubringen. Sobald die Krankheit länger als 3 Tage dauert, hat sie unaufgefordert ein ärztliches Zeugnis einzureichen.
13DO § 4 Allgemeine Rechte und Pflichten der Lehrerinnen und Lehrer nach Lehrerdienstordnung. Was trifft zu?Lösung
Von allen Vorkommnissen in einer Klasse sind die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer und die Schulleiterin oder der Schulleiter in Kenntnis zu setzen. 
Von allen Vorkommnissen in einer Klasse sind die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer, die Schulleiterin oder der Schulleiter und die Eltern in Kenntnis zu setzen. 
Die Lehrkräfte haben von allen besonderen Vorkommnissen in den von ihnen unterrichteten Klassen die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer, von wichtigeren auch die Schulleiterin oder den Schulleiter in Kenntnis zu setzen.
Die Lehrkräfte haben von allen besonderen Vorkommnissen in den von ihnen unterrichteten Klassen die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer und den Elternbeirat, von wichtigeren auch die Schulleiterin oder den Schulleiter in Kenntnis zu setzen. 
Die Lehrkräfte haben von allen besonderen Vorkommnissen in den von ihnen unterrichteten Klassen die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer, von wichtigeren auch die Schulaufsichtsbehörde in Kenntnis zu setzen. 
14§ 4, § 49 SchulG; Erlass
geändert 21.06.2016
Was ist beim Rauchen und beim Alkohol zu beachten?Lösung
Der Schulträger kann durch Benutzungsordnung bei nichtschulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgebäudes Ausnahmen vom Rauch- und Alkoholverbot festlegen.
Der Schulträger kann durch Benutzungsordnung bei nichtschulischen Veranstaltungen innerhalb des Schulgebäudes Ausnahmen vom Rauch- und Alkoholverbot festlegen.  
Der Schulträger kann durch Benutzungsordnung bei nichtschulischen Veranstaltungen innerhalb des Schulgebäudes Ausnahmen vom Rauchverbot festlegen.  
Der Schulträger kann durch Benutzungsordnung bei nichtschulischen Veranstaltungen innerhalb des Schulgebäudes Ausnahmen vom Alkoholverbot festlegen.
Der Schulträger kann durch Benutzungsordnung bei schulischen Veranstaltungen innerhalb des Schulgeländes Ausnahmen vom Rauch- und Alkoholverbot festlegen.  
15DO § 5 Allgemeine Rechte und Pflichten der Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer nach Lehrerdienstordnung. Was trifft zu?Lösung
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer müssen sich über die Leistungen und Fähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler in allen Fächern unterrichtet halten.
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer müssen sich über die Leistungen und Fähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler nur in den A-Fächern unterrichtet halten. 
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer müssen sich über die mündlichen Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler nur in den B-Fächern unterrichtet halten. 
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer sind für die Einhaltung der Lehrpläne verantwortlich. 
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer haben für die Aufrechterhaltung der Schulordnung und für einen regelmäßigen Schulbesuch zu sorgen.
16DO § 5 Allgemeine Rechte und Pflichten der Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer nach Lehrerdienstordnung. Was trifft zu?Lösung
Verletzung der Schulpflicht und ein Nachlassen der Leistungen sind der Schulleiterin oder dem Schulleiter zu melden.  
Verletzung der Schulpflicht und gröbere Verstöße gegen die Schulordnung sind der Schulleiterin oder dem Schulleiter zu melden.
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer haben dafür zu sorgen, dass die in ihrer Klasse tätigen Lehrkräfte sich über die arbeitsmäßige Belastung der Schülerinnen oder Schüler verständigen.
Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer haben dafür zu sorgen, dass die in ihrer Klasse tätigen Lehrkräfte sich über die Anzahl der Klassenarbeiten verständigen. 
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer können den Schülerinnen oder Schülern ihrer Klasse Urlaub bis zu sechs aufeinander folgenden Tagen im Monat erteilen.
17DO § 5 Allgemeinen Rechte und Pflichten der Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer nach Lehrerdienstordnung. Was trifft zu?Lösung
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer können den Schülerinnen oder Schülern ihrer Klasse Urlaub bis zu sechs aufeinanderfolgenden Tagen im Monat erteilen.
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer können den Schülerinnen oder Schülern ihrer Klasse Urlaub bis zu vierzehn aufeinanderfolgenden Tagen im Monat erteilen. 
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer können den Schülerinnen oder Schülern ihrer Klasse Urlaub bis zu vierzehn aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr erteilen. 
Über gleichzeitigen Urlaub für Geschwister, die verschiedene Klassen derselben Schule besuchen, entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter nach Anhörung der beteiligten Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer.
Über gleichzeitigen Urlaub für Geschwister, die verschiedene Klassen an verschiedenen Schulen besuchen, entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter nach Anhörung der beteiligten Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer. 
18DO § 6 Was muss bei der Zusammenarbeit mit den Eltern nach Lehrerdienstordnung beachtet werden?Lösung
Die Pflege der Verbindung mit den Eltern müssen sich alle Lehrkräfte besonders angelegen sein lassen.
Jede Lehrkraft ist verpflichtet, den Eltern ihrer minderjährigen Schülerinnen oder Schüler auf ihre Bitte Auskunft zu geben und sie zu beraten.
Die Schulleiterin oder der Schulleiter und die Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer müssen in regelmäßigen Sprechstunden den Eltern der minderjährigen Schülerinnen oder Schüler zur Verfügung stehen.
Jede Lehrkraft ist verpflichtet, in regelmäßigen Sprechstunden den Eltern der minderjährigen Schülerinnen oder Schüler zur Verfügung zu stehen. 
Jede Lehrkraft ist verpflichtet, mindestens einmal im Schulhalbjahr ein Gespräch mit den Eltern ihrer minderjährigen Schülerinnen oder Schüler durchzuführen. 
19DO § 6 Was muss bei der Zusammenarbeit mit den Eltern nach Lehrerdienstordnung beachtet werden?Lösung
Jede Lehrkraft ist verpflichtet, den Behörden seiner Gemeinde Auskunft über ihre Schülerinnen oder Schüler zu geben. 
Jede Lehrkraft ist verpflichtet, den Eltern ihrer minderjährigen Schülerinnen oder Schüler auf ihre Bitte Auskunft zu geben und sie zu beraten.
Jede Lehrkraft ist verpflichtet, sich einmal im Schulhalbjahr anhand von Hausbesuchen einen Eindruck von den häuslichen Verhältnissen ihrer Schülerinnen oder Schüler zu verschaffen. 
Die Eltern müssen, wenn es die Erziehungsaufgabe der Schule erfordert, auch ohne ihre Aufforderung unterrichtet und beraten werden.
Die Schulleiterin oder der Schulleiter soll die an ihn herantretenden Eltern in der Regel zunächst an die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer verweisen, sofern dies nicht unangebracht erscheint.
20DO § 3, § 4, SchulG § 33, § 34
geändert 19.06.2014
Überprüfen Sie die folgenden Aussagen zu Rechten und Pflichten von Lehrkräften gemäß Lehrerdienstordnung und Schulgesetz auf ihre Richtigkeit!Lösung
Weisungen der Schulleiterin oder des Schulleiters müssen von Lehrkräften nur dann befolgt werden, wenn sie schriftlich gegeben werden. 
Die Schulleiterin oder der Schulleiter ist verpflichtet und berechtigt, bei Lehrkräften Unterrichtsbesuche vorzunehmen.
Lehrkräfte können es ablehnen, Religionsunterricht zu erteilen, wenn sie keine Lehrbefähigung im Fach haben.
Auf Verlangen ihrer Schulleiterin oder ihres Schulleiters müssen Lehrkräfte regelmäßig ihre Klassenarbeiten vorlegen.
Lehrkräfte können es prinzipiell ablehnen, fachfremd Englischunterricht zu erteilen. 
21DO § 6 Was muss bei der Zusammenarbeit mit den Eltern nach Lehrerdienstordnung beachtet werden?Lösung
Eine Versammlung der Klassenelternschaft kann nur die Vorsitzende oder der Vorsitzende der Klassenelternschaft einberufen. 
Neben der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer sollen die übrigen Lehrkräfte der Klasse nach Möglichkeit an einer Elternversammlung teilnehmen.
Neben der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer müssen die übrigen Lehrkräfte der Klasse an einer Elternversammlung teilnehmen, wenn ihren Unterricht betreffende Fragen besprochen werden.
Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer muss mindestens einmal im Schuljahr mit den Eltern der Schülerinnen und Schüler ihrer oder seiner Klasse eine gemeinsame Besprechung durchführen. 
Eine Versammlung der Klassenelternschaft kann jede Lehrkraft von sich aus einberufen, wenn ein Einvernehmen mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer nicht zu erzielen ist. 
22DO § 7 Was muss eine Lehrkraft bei den Erziehungsmitteln nach Lehrerdienstordnung beachten?Lösung
Die Schule dient der Erziehung des Kindes zum verantwortlich handelnden freiheits- und ehrliebenden Menschen.
Die Schule dient der Entwicklung des Kindes zu einer Persönlichkeit, die den politischen Zielen der jeweiligen Landesregierung entspricht. 
Die körperliche Züchtigung ist an allen öffentlichen und privaten Schulen des Landes auch in Notwehr und im Notstand verboten. 
Die körperliche Züchtigung ist an allen öffentlichen Schulen unzulässig. Das Recht der Notwehr und des Notstandes bleibt unberührt.
Eine wirksame Erziehung zu einem freiheits- und ehrliebenden Menschen wird in keinem Augenblick die Achtung vor der zu erziehenden Persönlichkeit vergessen.
23DO § 7 Was muss eine Lehrkraft nach § 7 der Lehrerdienstordnung bei den Erziehungsmitteln beachten?Lösung
Zu einer wirksamen Erziehung gehört, dass Schülerinnen oder Schüler durch Missachtung bestraft werden. 
Zur Achtung vor der zu erziehenden Persönlichkeit gehört, dass Schimpfworte in der Schule keinen Raum haben.
Ein Tadel, welcher ausgesprochen werden muss, darf niemals die Form einer Beschimpfung haben.
Ein Tadel darf nur dann ausgesprochen werden, wenn alle anderen Erziehungsmittel versagt haben. 
Eine Schülerin oder ein Schüler darf nicht vor der gesamten Klasse für ein Fehlverhalten gerügt und getadelt werden. 
24DO § 7 Was muss eine Lehrkraft nach § 7 der Lehrerdienstordnung bei den Erziehungsmitteln beachten?Lösung
Es ist nicht Aufgabe der Lehrkräfte, Unarten und Vergehen ihrer Schülerinnen oder Schüler, welche außerhalb vorkommen, auf Anforderung des Elternhauses oder einer Behörde durch eine Schulstrafe zu ahnden.
Es ist auch Aufgabe der Schule, Unarten und Vergehen ihrer Schülerinnen und Schüler, welche außerhalb vorkommen, auf Anforderung der Staatsanwaltschaft durch eine Schulstrafe zu ahnden.  
Es ist auch Aufgabe der Schule, Unarten und Vergehen ihrer Schülerinnen oder Schüler, welche außerhalb vorkommen, auf Anforderung des Elternhauses durch eine Schulstrafe zu ahnden.  
Die Anwendung von Erziehungsmitteln und die Verhängung einer Schulstrafe für ein Verhalten außerhalb der Schule sind nur dann zulässig, wenn sie im Interesse der Erziehungsaufgabe der Schule erforderlich sind.
Die Anwendung von Erziehungsmitteln und die Verhängung einer Schulstrafe für ein Verhalten außerhalb der Schule sind unzulässig, da dieses die alleinige Erziehungsaufgabe des Elternhauses ist. 
25DO § 8 Was muss eine Lehrkraft beim Schriftverkehr mit Behörden nach Lehrerdienstordnung beachten?Lösung
Wünsche und Beschwerden der Lehrkräfte in dienstlichen Angelegenheiten sind, soweit sie nicht von der Schulleiterin oder dem Schulleiter unmittelbar erledigt werden, nur auf dem Dienstweg an die Schulaufsichtsbehörde zu leiten.
Wünsche und Beschwerden der Lehrkräfte in dienstlichen Angelegenheiten sind direkt an die entsprechende Sachbearbeiterin oder den Sachbearbeiter der Schulaufsichtsbehörde zu leiten. 
Der dienstliche Schriftverkehr der Lehrerin oder des Lehrers hat durch die Hand der Schulleiterin oder des Schulleiters zu gehen.
Beschwerden über die Schulleiterin oder den Schulleiter sind direkt an den Minister oder den Staatssekretär zu richten. 
Beschwerden über die Schulleiterin oder den Schulleiter oder über eine Schulaufsichtsbeamtin oder einen Schulaufsichtsbeamten sind an deren oder dessen unmittelbare Vorgesetzte oder unmittelbaren Vorgesetzten zu richten.
26DO § 9 Was muss bei der Amtsverschwiegenheit nach Lehrerdienstordnung beachtet werden?Lösung
Auskunft über dienstliche Angelegenheiten dürfen Lehrkräfte nur gegenüber Behörden erteilen. 
Lehrkräfte sind verpflichtet über die zu ihrer Kenntnis gelangten Dienstangelegenheiten Verschwiegenheit zu bewahren.
Zu den Dienstangelegenheiten gehören auch Angelegenheiten, die Lehrkräften über die Eltern der Schülerinnen oder Schüler bekannt geworden sind.
Lehrkräfte dürfen Stellen außerhalb der Schulverwaltung über amtliche Angelegenheiten keine Auskunft erteilen.
Dienstangelegenheiten, die Lehrkräfte über Dritte erfahren haben, unterliegen nicht mehr der Amtsverschwiegenheit. 
27BeamtStG § 33
geändert 26.05.2011
Welche allgemeinen Pflichten hat die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG?Lösung
Die Beamtin oder der Beamte soll sich durch ihr oder sein Verhalten zur sozialen Marktwirtschaft und zu der besonderen Verantwortung und Verpflichtung Deutschlands in einem gemeinsamen Europa bekennen. 
Beamtinnen und Beamte dienen dem ganzen Volk, nicht einer Partei. Sie haben ihre Aufgaben unparteiisch und gerecht zu erfüllen und ihr Amt zum Wohl der Allgemeinheit zu führen.
Beamtinnen und Beamte müssen sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für deren Erhaltung eintreten.
Beamtinnen und Beamte haben bei politischer Betätigung diejenige Mäßigung und Zurückhaltung zu wahren, die sich aus ihrer Stellung gegenüber der Allgemeinheit und aus der Rücksicht auf die Pflichten ihres Amtes ergibt.
Die Beamtin oder der Beamte darf sich nicht politisch betätigen, hat die Gesetze seines Landes zu beachten und soll bei ihrer oder seiner Amtsführung auf das Wohl der Mitbürgerinnen oder Mitbürger Rücksicht nehmen.  
28BeamtStG § 34
geändert 31.10.2009
Welche allgemeinen Pflichten hat die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG?Lösung
Beamtinnen und Beamte haben sich mit vollem persönlichem Einsatz ihrem Beruf zu widmen.
Sie haben die übertragenen Aufgaben uneigennützig nach bestem Gewissen wahrzunehmen.
Ihr Verhalten muss der Achtung und dem Vertrauen gerecht werden, die ihr Beruf erfordert.
Die Beamtin oder der Beamte soll ihr oder sein Amt nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten eigennützig und moderat verwalten. 
Sie oder er soll sich innerhalb und außerhalb des Dienstes so verhalten, wie es die Vorgesetzten von ihr oder ihm erwarten und auch vorleben. 
29BeamtStG §§ 35,36
geändert 31.10.2009
Welche allgemeinen Pflichten hat die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG?Lösung
Sie sind verpflichtet, die dienstlichen Anordnungen ihrer Vorgesetzten auszuführen und deren allgemeine Richtlinien zu befolgen.
Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit dienstlicher Anordnungen haben Beamtinnen und Beamte unverzüglich auf dem Dienstweg geltend zu machen.
Beamtinnen und Beamte haben ihre Vorgesetzten zu beraten und zu unterstützen.
Beamtinnen und Beamte tragen für die Rechtmäßigkeit ihrer dienstlichen Handlungen die volle persönliche Verantwortung.
Sie oder er ist an Weisungen der Dienstvorgesetzten nur dann gebunden, wenn diese die unmittelbare Amtsführung der Beamtin oder des Beamten betreffen.  
30LBG § 47
geändert 31.10.2009
Wie kann der Diensteid für Beamtinnen oder Beamte lauten?Lösung
,,Ich schwöre, der Bundesrepublik treu und gewissenhaft zu dienen und meine Pflichten zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe.“ 
,,Ich schwöre, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Landesverfassung und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe.“
,,Ich gelobe, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Landesverfassung und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe.“
,,Ich schwöre, der Bundesrepublik treu und gewissenhaft zu dienen und meine Pflichten zu erfüllen.“ 
,,Ich gelobe, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Landesverfassung und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen.“
31BeamtStG § 37
geändert 31.10.2009
Was muss die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG bei der Amtsverschwiegenheit beachten?Lösung
Beamtinnen und Beamte haben über die ihnen bei oder bei Gelegenheit ihrer amtlichen Tätigkeit bekannt gewordenen dienstlichen Angelegenheiten Verschwiegenheit zu bewahren.
Nach Beendigung des Beamtenverhältnisses hat die Beamtin oder der Beamte die Amtsverschwiegenheit nur noch dann zu wahren, wenn sie/er von den Vorgesetzten dazu verpflichtet wurde. 
Die Amtsverschwiegenheit giIt auch über den Bereich eines Dienstherrn hinaus sowie nach Beendigung des Beamtenverhältnisses.
Die Amtsverschwiegenheit gilt nicht für Mitteilungen an Gewerkschaften und Berufsverbände, die die Interessen der Beamtin oder des Beamten vertreten. 
Die Amtsverschwiegenheit für Beamtinnen oder Beamte kann aufgehoben werden, wenn der Personalrat dafür seine Zustimmung erteilt. 
32BeamtStG § 37
geändert 31.10.2009
Was muss die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG bei der Amtsverschwiegenheit beachten?Lösung
Die Genehmigung zur Aussage vor Gericht erteilt der Dienstherr oder, wenn das Beamtenverhältnis beendet ist, der letzte Dienstherr.
Beamtinnen und Beamte dürfen ohne Genehmigung über dienstliche Angelegenheiten weder vor Gericht noch außergerichtlich aussagen oder Erklärungen abgeben.
Die Beamtin oder der Beamte darf ohne Genehmigung über dienstliche Angelegenheiten vor Gericht nur dann aussagen, wenn Gesetze oder Verordnungen verletzt wurden.  
Die Amtsverschwiegenheit gilt nicht, wenn Tatsachen mitgeteilt werden, die offenkundig sind oder ihrer Bedeutung nach keiner Geheimhaltung bedürfen
Über eine Versagung der Genehmigung zur Aussage vor Gericht entscheidet die oder der Dienstvorgesetzte nach Rücksprache mit den Personalräten. 
33BeamtStG § 37
geändert 31.10.2009
Was muss die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG bei der Amtsverschwiegenheit beachten?Lösung
Beamtinnen und Beamte haben, auch nach Beendigung des Beamtenverhältnisses, auf Verlangen des Dienstherrn oder des letzten Dienstherrn amtliche Schriftstücke, Zeichnungen, bildliche Darstellungen sowie Aufzeichnungen jeder Art über dienstliche Vorgänge, auch soweit es sich um Wiedergaben handelt, herauszugeben.
Die Hinterbliebenen und Erben eines Beamten haben auf Verlangen des Dienstherrn oder des letzten Dienstherrn amtliche Schriftstücke, Zeichnungen, bildliche Darstellungen sowie Aufzeichnungen jeder Art über dienstliche Vorgänge, auch soweit es sich um Wiedergaben handelt, herauszugeben.
Die Verpflichtung der Beamtin oder des Beamten zur Herausgabe aller amtlichen Schriftstücke, Zeichnungen und bildlichen Darstellungen gilt nicht mehr für ihre oder seine Hinterbliebenen und ihre oder seine Erben. 
Unberührt von der Verschwiegenheitspflicht bleiben die gesetzlich begründeten Pflichten, geplante Straftaten anzuzeigen und für die Erhaltung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung einzutreten.
Unberührt von der Verschwiegenheitspflicht bleiben die gesetzlich begründete Pflicht, Missstände aufzudecken und bei Gefahr im Verzuge die Vorgesetzten und die Presse einzuschalten. 
34BeamtStG § 37
geändert 31.10.2009
Was muss die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG bei der Amtsverschwiegenheit beachten?Lösung
Die Genehmigung, als Zeugin oder Zeuge auszusagen, darf nur versagt werden, wenn die Aussage dem Wohl des Bundes oder eines deutschen Landes erhebliche Nachteile bereiten würde.
Die Genehmigung, als Zeugin oder Zeuge auszusagen, darf nur versagt werden, wenn die Erfüllung öffentlicher Aufgaben ernstlich gefährdet oder erheblich erschwert würde.
Die Genehmigung, ein Gutachten zu erstatten, kann versagt werden, wenn die Erstattung den dienstlichen Interessen Nachteile bereiten würde.
Die Genehmigung, als Zeugin oder Zeuge auszusagen, muss versagt werden, wenn der Vorgesetzte oder die Vorgesetzte Betroffene in einem Strafverfahren ist. 
Wird die Genehmigung, als Zeugin oder Zeuge auszusagen, versagt, ist Beamtinnen oder Beamten der Schutz zu gewähren, den die dienstlichen Rücksichten zulassen.
35BeamtStG § 79
geändert 01.09.2010
Was muss die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG beachten?Lösung
Beamtinnen und Beamte begehen ein Dienstvergehen, wenn sie schuldhaft die ihnen obliegenden Pflichten verletzen.
Beamtinnen und Beamte dürfen nach Beendigung des Beamtenverhältnisses Belohnungen und Geschenke nur dann annehmen, wenn sie von geringem Wert sind. 
Beamtinnen und Beamte dürfen, auch nach Beendigung des Beamtenverhältnisses, keine Belohnungen, Geschenke oder sonstigen Vorteile für sich oder eine dritte Person in Bezug auf ihr Amt fordern, sich versprechen lassen oder annehmen.
Beamtinnen und Beamte dürfen sich nicht in Gewerkschaften zusammenschließen. 
Ein Verhalten außerhalb des Dienstes ist nur dann ein Dienstvergehen, wenn es nach den Umständen des Einzelfalls in besonderem Maße geeignet ist, das Vertrauen in einer für ihr Amt bedeutsamen Weise zu beeinträchtigen.
36LBG § 73
geändert 31.10.2009
Eine Nebentätigkeit nach LBG kann eingeschränkt oder ganz oder teilweise untersagt werden, wenn ...Lösung
... sie dem Ansehen der öffentlichen Verwaltung abträglich ist.
... sie nach Art und Umfang die Arbeitskraft so stark in Anspruch nimmt, dass die ordnungsgemäße Erfüllung der dienstlichen Pflichten behindert wird.
... das Entgelt für die Nebentätigkeit zu gering ist. 
... sie die Beamtin oder den Beamten in einen Widerstreit mit den dienstlichen Pflichten bringen kann.
... die zeitliche Beanspruchung durch eine oder mehrere Nebentätigkeiten acht Stunden in der Woche überschreitet.
37ZVO §1 Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zu den Zeugnisarten gemäß Zeugnisverordnung an!Lösung
Das Zeugnis am Ende des Schuljahres wird unter Berücksichtigung der Leistungen des gesamten Schul­jahres erteilt, soweit nicht in den Schulart- oder Prü­fungsverordnungen hierzu abweichende Regelungen getroffen werden.
Das Zeugnis am Ende des Schuljahres wird unter Berücksichtigung der Leistungen des letzten Schulhalb­jahres erteilt, soweit nicht in den Schulart- oder Prü­fungsverordnungen hierzu abweichende Regelungen getroffen werden. 
Ein Abschlusszeugnis wird erteilt, soweit die Schülerin oder der Schüler einen in der Sekundarstufe I und II möglichen Abschluss erlangt hat und den Schul­besuch nicht fortsetzen kann oder will.
Ein Abschlusszeugnis wird erteilt, wenn die Schülerin oder der Schüler den Schul­besuch nicht fortsetzen kann oder will. 
Ein Abgangszeugnis wird erteilt, wenn die Schü­lerin oder der Schüler den möglichen Abschluss des Bil­dungsgangs nicht erreicht hat.
38SchulG § 62
geändert 19.06.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zur Schulkonferenz an!Lösung
Die Schulkonferenz besteht aus sechzehn Vertreterinnen und Vertretern der Lehrkräfte, der Eltern und der Schülerinnen und Schüler. 
Vertreterinnen und Vertreter der Schülerinnen und Schüler müssen mindestens die Jahrgangsstufe sieben erreicht haben.
Die Schulkonferenz setzt sich immer aus einer jeweils gleichen Zahl von Frauen und Männern zusammen. 
Je eine Vertreterin oder ein Vertreter des technischen Personals ist Mitglied der Schulkonferenz mit beratender Stimme.
An Schulen ohne Schülervertretung entfallen die Sitze der Schülerinnen und Schüler.
39LBG §§ 71, 74, 75, BeamtStG § 40
geändert 31.10.2009
Was ist bei einer Nebentätigkeit zu beachten?Lösung
Nebentätigkeiten dürfen nur außerhalb der Arbeitszeit ausgeübt werden, es sei denn, die Beamtin oder der Beamte hat sie auf Verlangen, Vorschlag oder Veranlassung der oder des Dienstvorgesetzten übernommen.
Eine Nebentätigkeit ist grundsätzlich anzeigepflichtig.
Anzeigen, Anträge und Entscheidungen, die die Übernahme und Ausübung einer Nebentätigkeit betreffen, bedürfen der Schriftform.
Beamtinnen und Beamte sind verpflichtet, auf schriftliches Verlangen ihrer Dienstvorgesetzten eine Nebentätigkeit im öffentlichen Dienst zu übernehmen und fortzuführen, sofern diese Tätigkeit ihrer Vorbildung oder Berufsausbildung entspricht und sie nicht über Gebühr in Anspruch nimmt.
Beamtinnen und Beamte sind nicht verpflichtet, auf Verlangen ihrer Dienstvorgesetzten eine Nebentätigkeit im öffentlichen Dienst zu übernehmen und fortzuführen. 
40ZVO §2
geändert 11.09.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zu den Beurteilungsbereichen gemäß Zeugnisverordnung an!Lösung
Im Zeugnis werden Leistungen bewertet, die sich an den Anforderungen der Lehrpläne und Bildungsstan­dards der KMK sowie an den Fachanforderungen orientieren.
Im Zeugnis werden Leistungen bewertet, die sich an den Stoffverteilungsplänen und Bildungsstan­dards orientieren.  
Im Zeugnis werden Leistungen bewertet, die sich an den Stoffverteilungsplänen und den Beschlüssen der Schulkonferenz orientieren.  
Beurteilt werden fachliche Leistungen und Leis­tungen im fachübergreifenden Unterricht.
Beobachtungen zum allgemeinen Lernverhalten und Sozialverhalten werden nach festgelegten Kriterien beschrieben.
41ZVO §3 Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zu den Zeugnisformen gemäß Zeugnisverordnung an!Lösung
Beobachtungen zum allgemeinen Lernverhalten und Sozialverhalten werden sowohl in Notenzeugnissen als auch in Berichts­zeugnissen verbal beschrieben, was auch in tabellari­scher Form möglich ist.
Beobachtungen zum allgemeinen Lernverhalten und Sozialverhalten werden sowohl in Notenzeugnissen als auch in Berichts­zeugnissen verbal beschrieben, eine tabellari­sche Form ist nicht möglich. 
Schülerinnen und Schülern, die in ein anderes Bundesland umziehen, wird auf Antrag ein Notenzeugnis anstelle eines Berichtszeugnisses erteilt.
Schülerinnen und Schülern, die in ein anderes Bundesland umziehen, wird immer ein Notenzeugnis anstelle eines Berichtszeugnisses erteilt. 
Schülerinnen und Schülern, die die Schule wechseln, erhalten immer ein Berichtszeugnis. 
42ZVO §3 Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zu den Zeugnisformen gemäß Zeugnisverordnung an!Lösung
In Berichtszeugnissen werden die fachlichen Leis­tungen der Schülerin oder des Schülers in freier oder tabellarischer Form und auf der Grundlage der durch die Schulkonferenz verbindlich festgelegten Kriterien beschrieben.  
In Notenzeugnissen werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in den Fächern, Kursen und Pro­jekten und, soweit die Berufsbildenden Schulen betroffen sind, den Lernbereichen und Lernfeldern mit einer Note bewertet.
In Notenzeugnissen werden das allgemeine Lernverhalten und das Sozialverhalten mit einer Note bewertet. 
In Notenzeugnissen können entsprechend den jeweiligen Lehrplanvorgaben auch Angaben zu Teilbereichen eines Faches, Kurses oder Projektes gemacht und Erläuterungen gegeben werden.
In Berichtszeugnissen werden die fachlichen Leis­tungen der Schülerin oder des Schülers in freier oder tabellarischer Form und auf der Grundlage der durch die Fachkonferenzen verbindlich festgelegten Kriterien beschrieben.
43LBG § 72
geändert 31.10.2009
Welche Nebentätigkeiten beamteter Lehrkräfte sind nach LBG nicht genehmigungspflichtig:Lösung
eine Nebentätigkeit, zu deren Übernahme die Beamtin oder der Beamte verpflichtet ist.
die Verwaltung eigenen oder der Nutznießung der Beamtin oder des Beamten unterliegenden Vermögens.
eine schriftstellerische, wissenschaftliche oder künstlerische Tätigkeit und eine Vortragstätigkeit der Beamtin oder des Beamten. 
die Übernahme einer gewerblichen Tätigkeit, die Ausübung eines freien Berufes oder die Mitarbeit bei einer dieser Tätigkeiten. 
die Tätigkeit zur Wahrung von Berufsinteressen in Gewerkschaften und Berufsverbänden oder in Organen von Selbsthilfeeinrichtungen der Beamtinnen und Beamten.
44ZVO §7 In Abgangs- und Abschlusszeugnissen der Sekundarstufe I sind zu vermerken:Lösung
Hinweis darauf, welche Wahl­pflichtkurse und -fächer in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 besucht wurden.
Die Noten für Fächer, die nur während des ersten Schulhalbjahres erteilt worden sind, werden in das Zeugnis am Schuljahresende übernommen.
Die Noten für Fächer, die nur während des ersten Schulhalbjahres erteilt worden sind, werden in das Zeugnis am Schuljahresende nicht übernommen. 
Hinweis darauf, welche Wahl­pflichtkurse und -fächer in den Jahrgangsstufen 9 und 10 besucht wurden. 
Teilnahme oder Leistungen in Arbeitsgemein­schaften.
45ZVO § 7 Im Zeugnis sind zusätzlich zu den Fachnoten oder zu den Berichten zu vermerken: Lösung
Erläuterungen zu Leistungen, die wegen zu geringer Deutschkenntnisse nicht bewertet werden können.
Die Teilnahme am Unterricht in einer außerschulischen Einrichtung. 
Die Dauer der Teilnahme an einem Sprachkurs oder an Fördermaßnahmen der Schule bei Schülerinnen und Schülern nicht deutscher Herkunfts­sprache, solange sie an einem Sprachkurs oder einer Fördermaßnahme teilnehmen.
Bemerkungen über Aufsteigen oder Versetzung in die folgende Jahrgangsstufe, Wiederholen einer Jahrgangsstufe sowie Überspringen einer oder mehrerer Jahrgangsstufen.
Bemerkungen über Nachholprüfungen, Versetzungen auf Probe, Wiederholen einer Jahrgangsstufe sowie Überspringen einer oder mehrerer Jahrgangsstufen. 
46SchulG § 11
geändert 19.06.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes an!Lösung
Die Schule kann für einzelne Schülerinnen und Schüler die Teilnahme an bestimmten schulischen Veranstaltungen, die ihrer oder seiner Förderung dienen, für verbindlich erklären.
Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, ihre Kinder von Schulveranstaltungen, die nachmittags stattfinden, abzumelden. 
Schülerinnen und Schüler haben die Pflicht, an vom für Bildung zuständigen Ministerium zugelassenen Befragungen, die der Überprüfung der Qualität der schulischen Arbeit dienen, teilzunehmen.
Minderjährige Schülerinnen und Schüler können nur nach Zustimmung der Eltern über ihren Leistungsstand unterrichtet werden.  
Die Schülerin und der Schüler haben im Unterricht mitzuarbeiten, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen.
48SchulG § 65
geändert 19.06.2014
Sie sind Klassenlehrerin/Klassenlehrer einer 7. Klasse. Wen müssen Sie zu einer Klassenkonferenz mit dem Schwerpunktthema "Klassenfest" einladen?Lösung
Schulleiterin/Schulleiter 
Klassensprecherin oder Klassensprecher
Die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Klassenelternbeirats
Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 
Die Lehrkräfte, die in der Klasse unterrichten
49SchulG § 65
geändert 19.06.2014
Die Klassenkonferenz beschließt über...Lösung
...die Notwendigkeit und die Inhalte von Lernplänen.
...die Erstellung und Auswertung von Vergleichs- und Parallelarbeiten. 
...die Entlassung von Schülerinnen und Schülern aus der Schule.  
...die Verwendung von Haushaltsmitteln für die einzelnen Fächer. 
...Ausschluss auf Zeit von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts.
50SchulG § 63
geändert 19.06.2014
Die Schulkonferenz beschließt im Rahmen der geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften über...Lösung
...Grundsätze für Hausaufgaben und Klassenarbeiten.
...Grundsätze für die Einführung von Schulbüchern.
...die Einführung der Ganztagsschule.
...den Einsatz der Lehr- und Lernmittel nach Vorschlägen der Fachkonferenzen. 
...Grundsätze für ein abgestimmtes Vorgehen in Erziehungsfragen. 
51SchulG § 63
geändert 19.06.2014
Die Schulkonferenz beschließt im Rahmen der geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften über...Lösung
...Grundsätze für die Form der Differenzierung einschließlich der Bildung gemeinsamer Lerngruppen.
...den Ausschluss vom Unterricht bis zur Dauer von zwei Wochen. 
...Prüfungen, soweit dies durch die Prüfungsordnung bestimmt ist. 
...Ausnahmen vom Verbot des Warenverkaufs und den Abschluss sonstiger Geschäfte.
...die Einrichtung und den Umfang von Betreuungsangeboten.
52SchulG § 4
geändert 19.06.2014
Welche der genannten pädagogische Ziele gehören gemäß Schulgesetz zum Auftrag der Schule?Lösung
Die Bildungswege sind so zu gestalten, dass jungen Menschen unabhängig von der nationalen Herkunft ihrer Eltern und unabhängig von ihrer Geschlechtszugehörigkeit der Zugang zu allen Schularten eröffnet und ein Schulabschluss ermöglicht wird.
Der Auftrag der Schule ist, dem jungen Menschen eine glückliche Zukunft, ein friedliches Zusammenleben in der Gesellschaft und ein freudvolles Dasein zu sichern. 
Die Schule soll den jungen Menschen befähigen, die besondere Verantwortung und Verpflichtung Deutschlands in einem gemeinsamen Europa sowie die Bedeutung einer gerechten Ordnung der Welt zu erfassen, und fördert das Verständnis für die Bedeutung der Heimat.
Der Auftrag der Schule ist, dass die Schülerinnen und Schüler mit der Schule und dem Unterricht zufrieden sind. 
Die Schule soll Kenntnisse gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und historischer Zusammenhänge vermitteln, Verständnis für Natur und Umwelt schaffen und die Bereitschaft wecken, an der Erhaltung der Lebensgrundlagen von Pflanzen, Tieren und Menschen mitzuwirken.
53SchulG § 25
geändert 19.06.2014
Ein Schüler hat mehrmals tätliche Gewalt gegen Mitschüler ausgeübt und andere animiert, sich daran zu beteiligen. Welche Ordnungsmaßnahmen sind möglich? Lösung
Ausschließlich das pädagogische Gespräch, ggf. unter Einbeziehung der Eltern 
Ausschluss auf Zeit von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts
Ausschluss vom Unterricht bis zu zwei Wochen
Überweisung in eine andere Schule gleichen Bildungsabschlusses
Schriftliche Missbilligung verbunden mit einem pädagogischen Gespräch unter Einbeziehung der Eltern 
54verschiedene
geändert 19.06.2014
In welchen Verordnungen oder Gesetzen findet man Aussagen über die Amtsverschwiegenheit?Lösung
Im Landesbeamtengesetz
Beamtenstatusgesetz
In der Lehrerdienstordnung
In der Zeugnisordnung 
In den Lehrplänen 
55SchulG § 17
geändert 19.06.2014
Welche Antworten sind im Hinblick auf die Aufsichtspflicht einer Lehrkraft nach Schulgesetz richtig?Lösung
Die Aufsichtspflicht besteht bei eigenverantwortlichem Arbeiten der Schülerinnen oder Schüler während der Unterrichtszeit.
Die Aufsichtspflicht besteht auf dem Pausenhof während der Unterrichtszeit.
Die Aufsichtspflicht besteht während einer Wanderung auf einer Schulfahrt.
In einem Schwimmbad muss die Aufsichtspflicht auf den Schwimmmeister übertragen werden.  
Mit der Beaufsichtigung können jeweils nach den Umständen des Einzelfalls auch Schülerinnen und Schüler betraut werden.
56SchulG § 17
geändert 19.06.2014
Welche Veranstaltungen sind Schulveranstaltungen nach Schulgesetz?Lösung
Pausen auf dem Schulhof
Theaterbesuch mit der Deutschlehrkraft
Anfertigen von Hausarbeiten zu Hause 
Ausgabe der Abschlusszeugnisse in einem Festsaal außerhalb der Schule
Eine Zusammenkunft von Schülerinnen und Schülern nach der Unterrichtszeit 
57SchulG § 11
geändert 19.06.2014
Wozu sind die Schülerinnen oder Schüler aufgrund des Schulverhältnisses nach Schulgesetz verpflichtet? Lösung
Sie sind verpflichtet, verbindlich erklärte Schulveranstaltungen zu besuchen.
Sie sind verpflichtet, am Nachmittag ein Fest auszurichten, das die Klasse selbstständig organisiert. 
Die Schülerin und der Schüler haben im Unterricht mitzuarbeiten, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen.
Nur minderjährige Schülerinnen oder Schüler sind verpflichtet, die Hausaufgaben anzufertigen. 
Sie sind verpflichtet, an vom für Bildung zuständigen Ministerium zugelassenen Befragungen, die der Überprüfung der Qualität der schulischen Arbeit dienen, teilzunehmen.
58SchulG § 11
geändert 19.06.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes an!Lösung
Aufgrund des Schulverhältnisses sind die volljährige Schülerin oder der volljährige Schüler nicht verpflichtet, an einem Projekt zur Verschönerung der Schule teilzunehmen 
Mit der Aufnahme einer Schülerin oder eines Schülers in eine öffentliche Schule wird ein öffentlich-rechtliches Schulverhältnis begründet.
Aufgrund des Schulverhältnisses sind die Schülerin oder der Schüler berechtigt und verpflichtet, vorgesehene Prüfungen abzulegen.
Aufgrund des Schulverhältnisses sind die volljährige Schülerin oder der volljährige Schüler nicht verpflichtet, an einem Schulausflug teilzunehmen.  
Aufgrund des Schulverhältnisses sind die Schülerin oder der Schüler berechtigt und verpflichtet, am Unterricht teilzunehmen.
60SchulG § 4
geändert 19.06.2014
Was kann nach SchulG § 4 durch die Eltern eingefordert werden?Lösung
Die Schülerinnen und Schüler haben das Recht auf religiöse Unterweisung entsprechend ihrer individuellen Konfession. 
Die Schule soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, Verantwortung im privaten, familiären und öffentlichen Leben zu übernehmen.
Der Unterricht muss sich an der politischen Ausrichtung der Landesregierung orientieren. 
Es gehört zum Auftrag der Schule, die jungen Menschen zur Teilnahme am Arbeitsleben und zur Aufnahme einer hierfür erforderlichen Berufsausbildung zu befähigen.
Die Aufgabe der Schule ist es, die körperlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler durch spezifische Sportangebote zu fördern.  
61GG Art. 7(2); SchulG § 7; Gesetz über die religiöse Kindererziehung vom 15.07.1921
geändert 19.06.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes und des Grundgesetzes an!Lösung
Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen ordentliches Lehrfach.
Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht zu bestimmen.
Die Schülerinnen oder Schüler haben jederzeit das Recht, sich vom Religionsunterricht abzumelden. 
Die Schülerinnen oder Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, haben stattdessen eine Freistunde. 
Der Religionsunterricht ist in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften zu erteilen.
62LBG § 46; BeamtStG § 37; DO § 9 Als Lehrkraft sind Sie verpflichtet, über die zu Ihrer Kenntnis gelangten Dienstangelegenheiten Verschwiegenheit zu bewahren. Sie treffen einen Freund, der nicht Lehrkraft an Ihrer Schule ist. Über welche Angelegenheiten dürfen Sie sprechen?Lösung
Über den Termin des nächsten Schulfestes
Über die letzte Empfehlung der Lehrerkonferenz an die Schulkonferenz 
Über die von der Klassenkonferenz beschlossene Nichtversetzung eines dem Freund bekannten Schülers in die nächste Klasse 
Über die Schwierigkeiten, die Sie mit einem Schüler haben, den der Freund nicht kennt und dessen Namen sie nicht nennen.
Über Ihren Unterrichtseinsatz in den Fächern
63DO § 4, § 8
geändert 19.06.2014
Sie sind als Lehrkraft verpflichtet, den Dienstweg einzuhalten. Kreuzen Sie die richtigen Antworten an!Lösung
Eine fachliche Anfrage an Ihre Fachreferentin oder Ihren Fachreferenten des Bildungsministeriums leiten Sie über Ihre Schulleiterin oder Ihren Schulleiter.
Die Bewerbung um eine im IQSH-Server ausgeschriebene Tätigkeit leiten Sie direkt ans IQSH. 
Beihilfeanträge schicken Sie direkt an das Finanzverwaltungsamt Schleswig-Holstein.
Krankmeldungen schicken Sie spätestens nach vier Tagen Abwesenheit an die Schule. 
Sie können sich über eine für Sie nicht zumutbare Anweisung Ihrer Schulleiterin oder Ihres Schulleiters direkt beim Schulaufsichtsbeamten Ihrer Schule beschweren.
64ZVO § 4
geändert 08.06.2008
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zur Benotung gemäß Zeugnisverordnung an!Lösung
Die Note "sehr gut" (1) soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen im herausragenden Maße entspricht. 
Die Note "gut" (2) soll erteilt werden, wenn die Leistungen den Anforderungen voll entsprechen.
Die Note "ausreichend" (4) soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen im Allgemeinen entspricht. 
Die Note "befriedigend" (3) soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen in durchschnittlichem Maße entspricht.  
Die Note "mangelhaft" (5) soll erteilt werden, wenn .die Leistungen den Anforderungen nicht entsprechen, jedoch erkennen lassen, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.
65ZVO § 4
geändert 08.06.2008
In der Zeugnisverordnung werden die Notenstufen definiert. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen an!Lösung
Die Note "sehr gut" (1) soll erteilt werden, wenn die Leistungen den Anforderungen in besonderem Maße entsprechen.
Die Note "gut" (2) soll erteilt werden, wenn die Leistungen den Anforderungen zwar in besonderem Maße entspricht, aber leichte Mängel aufweist. 
Die Note "befriedigend" (3) soll erteilt werden, wenn die Leistungen den Anforderungen im Allgemeinen entsprechen.
Die Note "ausreichend" (4) soll erteilt werden, wenn die Leistungen zwar Mängel aufweisen, aber im Ganzen den Anforderungen noch entsprechen.
Die Note "mangelhaft" (5) soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass notwendige Grundkenntnisse vorhanden sind.  
66ZVO § 4
geändert 01.09.2010
In der Zeugnisverordnung werden die Notenstufen definiert. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen an!Lösung
Die Note "ungenügend" (6) soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen in keiner Weise entspricht, aber Grundkenntnisse vorhanden sind. 
Die Note "befriedigend" (3) soll erteilt werden, wenn die Leistungen den Anforderungen im Allgemeinen entsprechen.
Die Note "ausreichend" (4) soll erteilt werden, wenn die Leistung leichte Mängel aufweist. 
Die Note "mangelhaft" (5) soll erteilt werden, wenn die Leistungen den Anforderungen nicht entsprechen, jedoch erkennen lassen, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.
Die Note "gut" (2) soll erteilt werden, wenn die Leistungen den Anforderungen in besonderem Maße entspricht. 
67ZVO § 3, 4 Kreuzen Sie die richtigen Aussagen gemäß Zeugnisverordnung an!Lösung
In den Zeugnissen werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in allen Klassenstufen aller Schularten mit einer Note bewertet.  
In Zeugnissen sind Zwischennoten nicht zulässig.
In Zeugnissen liegen Zwischennoten vor, wenn die Noten in eine Punktebewertung umzusetzen sind.  
In Notenzeugnissen können entsprechend den jeweiligen Lehrplanvorgaben auch Angaben zu Teilbereichen eines Faches, Kurses oder Projektes gemacht und Erläuterungen gegeben werden.
Die Noten werden von der Lehrkraft erteilt, die die Schülerin oder den Schüler zuletzt unterrichtet hat.
68ZVO §§ 3 + 4
geändert 26.06.2016
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen gemäß Zeugnisverordnung an!Lösung
In Notenzeugnissen werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in den Fächern, Kursen und Pro­jekten und, soweit die Berufsbildenden Schulen betroffen sind, den Lernbereichen und Lernfeldern mit einer Note bewertet.
In Zeugnissen sind Zwischennoten zulässig. 
In Zeugnissen liegen Zwischennoten nicht vor, wenn die Benotung in eine Punktewertung umge­setzt wird.
Zu den Noten dürfen keine zusätzlichen Angaben zu Teilbereichen eines Faches gemacht werden. 
Die Noten werden von der Lehrkraft erteilt, die die Schülerin oder den Schüler zuletzt unterrichtet hat.
69ZVO §§3, 4, 6, 7
geändert 26.06.2016
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen gemäß Zeugnisverordnung an!Lösung
Im Falle besonderer und andauernder Schwierig­keiten im Lesen oder Rechtschreiben beschließt die Klassenkonferenz -auch unabhängig von der förmlichen Feststellung einer Lese-Rechtschreib-Schwäche - über angemessene Maßnahmen im Sinne eines Nachteilsaus­gleichs.
In Zeugnissen sind Zwischennoten zulässig. 
Kommt es unter den an der Benotung beteiligten Lehrkräften zu keiner Einigung, trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter die Entscheidung.
Zu den Noten in den Zeugnissen dürfen zusätzliche Angaben zu Teilbereichen eines Faches gemacht werden.
Erläuterungen zu Leistungen, die wegen zu geringer Deutschkenntnisse nicht bewertet werden können, sind im Zeugnis zusätzlich zu den Fachnoten oder zu den Berichten zu vermerken.
70ZVO § 4, 7
geändert 11.09.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen gemäß Zeugnisverordnung an!Lösung
Bei einer förmlich festgestellten Lese-Rechtschreibschwäche ist im Zeugnis die Rechtschreibleistung zusammen mit den übrigen Leistungen im Fach Deutsch zu bewerten. 
Erläuterungen zu Leistungen, die wegen zu geringer Deutschkenntnisse nicht bewertet werden können, sind im Zeugnis zu vermerken.
In Zeugnissen liegen Zwischennoten nicht vor, wenn die Noten in eine Punktebewertung umzusetzen sind.
Zu den Noten dürfen keine zusätzlichen Angaben zu Teilbereichen eines Faches gemacht werden. 
Die Schulleiterin oder der Schulleiter darf eine Zeugnisnote, die eine Lehrkraft einer Schülerin oder einem Schüler erteilt hat, jederzeit ändern.  
71ZVO § 7
geändert 09.06.2008
Im Zeugnis sind zusätzlich zu den Fachnoten oder zu den Berichten zu vermerken: Lösung
Hinweise auf Unterrichtsversäumnisse.
Bis zum Ende der Sekundarstufe I Beschlüsse der Klassenkonferenz zur verbalen oder tabellarischen Beschreibung des allgemeinen Lernverhaltens und des Sozialverhaltens.
Nur bis einschließlich der Klassenstufe 6 die förmliche Feststellung einer Lese-Rechtschreibeschwäche 
In Halbjahreszeugnissen gegebenenfalls Hinweise auf die Gefährdung der Versetzung in die nächste Jahrgangsstufe.
Mitgliedschaft bei der Jugendfeuerwehr 
72ZVO § 7
geändert 09.06.2008
Welche Angaben entfallen in den Abschluss- und Abgangszeugnissen? Lösung
Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften. 
Angaben über das allgemeine Lernverhalten.
Angaben über Unterrichtsversäumnisse.
Leistungen in Wettbewerben. 
Angaben über das Sozialverhalten.
73SchulG § 34
geändert 19.06.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes an!Lösung
Lehrkräfte fördern alle Schülerinnen und Schüler umfassend und beraten deren Eltern in schulischen Angelegenheiten.
Lehrkräfte wirken an der Gestaltung des Schullebens aktiv mit.
Bei schulischen Veranstaltungen dürfen nur Lehrkräfte oder Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst eingesetzt werden. 
Lehrkräfte wirken an der Fortentwicklung der Qualität schulischer Arbeit aktiv mit.
Die Schule kann bei schulischen Veranstaltungen geeignete Personen zur Unterstützung der Lehrkräfte unter deren Verantwortung einsetzen.
74SchulG § 79
geändert 19.06.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes an!Lösung
Die Schülervertretung ist die gewählte Vertretung der Schülerinnen und Schüler in der Klasse und in der Schule.
Die Arbeit in der Schülervertretung darf nicht der politischen Bildung dienen. 
Die Schülervertretung wirkt an der Gestaltung des Schullebens mit.
Schülerinnen oder Schüler sind als Mitglieder der Schulkonferenz an Weisungen der Schülervertretung (SV) gebunden. 
Schülervertreterinnen oder Schülervertreter können eine Schülerin oder einen Schüler der Schule auf deren oder dessen Wunsch bei der Wahrnehmung von Rechten gegenüber Lehrkräften unterstützen.
75SchulG § 79, § 80
geändert 19.06.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes an!Lösung
Die Schulleiterin oder der Schulleiter darf ohne Angabe von Gründen in die Arbeit der Schülervertretung eingreifen. 
Die Schülervertretung nimmt nur die Anliegen der Schülerinnen und Schüler gegenüber den Lehrkräften wahr. 
Schülervertreterinnen und Schülervertreter können eine Schülerin oder einen Schüler der Schule auf deren oder dessen Wunsch bei der Wahrnehmung von Rechten bei Ordnungsmaßnahmen unterstützen.
Die Schülervertretung nimmt selbstgestellte kulturelle, fachliche, soziale und sportliche Aufgaben innerhalb des Schulbereichs wahr.
Die Schülervertretung gibt den Schülerinnen oder Schülern die Möglichkeit gemeinsamer Mitwirkung an den die Schule betreffenden Angelegenheiten.
76SchulG § 70
geändert 19.06.2014
Welche Aufgaben haben die Elternvertretungen im Rahmen ihres Wirkungskreises?Lösung
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, das Verständnis der Öffentlichkeit für Erziehung in der Schule zu stärken.
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, Schulveranstaltungen zu gestalten. 
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, der Elternschaft Gelegenheit zur Information und Aussprache zu geben.
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, die Schulleiterin oder den Schulleiter zu wählen. 
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, Anregungen der Eltern zur Verbesserung der Schulverhältnisse zu beraten.
77SchulG § 69
geändert 19.06.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes an!Lösung
Die Eltern der Schülerinnen und Schüler einer Klasse kommen nach Bedarf, jedoch mindestens einmal im Schulhalbjahr zusammen.
Die Elternversammlung einer Klasse dient der Unterrichtung der Eltern über die geplante Unterrichtsgestaltung.
Die Elternversammlung einer Klasse entscheidet über die Einführung der Schulbücher für die Klasse. 
Die Elternversammlung einer Klasse entscheidet über methodische Fragen im Hinblick auf den Sexualkundeunterricht. 
Die Elternversammlung erörtern mit den Lehrkräften Fragen des Sexualkundeunterrichts.
78SchulG § 66
geändert 19.06.2014
Die Fachkonferenz beschließt Vorschläge über …Lösung
… die Ausgestaltung der Rahmenrichtlinien und Lehrpläne.
… die Koordination der Klassen- oder Kursfahrten. 
… die fachliche Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte.
… die Einführung neuer Lehr- und Lernmittel.
… die Überweisung einer Schülerin oder eines Schülers in eine andere Klasse. 
79SchulG § 64
geändert 19.06.2014
Die Lehrerkonferenz beschließt im Rahmen der geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften …Lösung
… Grundsätze für ein abgestimmtes Vorgehen in pädagogischen Fragen.
… Grundsätze für die Koordinierung von Unterrichtsinhalten und -methoden.
… das Schulprogramm. 
… Grundsätze für die Aufstellung des Aufsichtsplanes.
… Veranstaltungen der Schule. 
80SchulG § 63
geändert 19.06.2014
Die Schulkonferenz beschließt im Rahmen der geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften …Lösung
… Grundsätze der Anwendung einheitlicher Maßstäbe für die Versetzung innerhalb der Schule.
… Grundsätze für die Koordinierung von Unterrichtsinhalten und -methoden. 
… die Festlegung der täglichen Unterrichtszeit.
… Grundsätze eines Förderkonzepts.
… über eine neue Schulordnung.
81SchulG § 65
geändert 19.06.2014
Die Klassenkonferenz beschließt über …Lösung
… didaktische und methodische Fragen der Unterrichtsfächer. 
… Koordination von Hausaufgaben und Klassenarbeiten.
… den Ausschluss von Unterricht bis zur Dauer von zwei Wochen.
… Vermerke in Zeugnissen nach Maßgabe der Zeugnisordnung.
… die Einführung eines neuen Schulbuchs in Mathematik. 
82SchulG §§ 63, 64, 65, 66
geändert 19.06.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes an!Lösung
Die Klassenkonferenz beschließt über einen schriftlichen Verweis für einen Schüler der Klasse.
Die Fachkonferenz beschließt Vorschläge über die Umsetzung der Bildungsstandards.
Die Schulkonferenz beschließt im Rahmen der geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften über die Koordination von Hausaufgaben und Klassenarbeiten. 
Die Lehrerkonferenz beschließt im Rahmen der geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften über die Daten der beweglichen Ferientage. 
Die Schulkonferenz beschließt im Rahmen der geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften über die Unterrichtsverteilung der Lehrkräfte. 
83SchulG § 34
geändert 19.06.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes an!Lösung
Die Lehrkräfte sind nicht verpflichtet, einen Schulausflug durchzuführen. 
Lehrkräfte gestalten den Unterricht und die Förderung der Persönlichkeitsbildung im Rahmen der pädagogischen Ziele gemäß § 4, der Lehrpläne und des Schulprogramms in eigener pädagogischer Verantwortung.
Die Lehrkräfte sind an die Weisungen der Schulleiterin oder des Schulleiters gebunden.
Eltern minderjähriger Schülerinnen oder Schüler müssen sich mit deren Lehrkräften in Fragen außerschulischer Erziehung beraten. 
Die Lehrkräfte wirken bei der Ausbildung von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst mit.
84SchulG § 30
geändert 19.06.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes an!Lösung
Es dürfen nur personenbezogene Daten der Schülerinnen oder Schüler, nicht die von deren Eltern, von der Schule erhoben und verarbeitet werden. 
Die Übermittlung personenbezogener Daten an Einzelpersonen oder private Einrichtungen ist nur mit Einwilligung der oder des Betroffenen zulässig, sofern nicht ein rechtliches Interesse an der Kenntnis der zu übermittelnden Daten glaubhaft gemacht wird und kein Grund zu der Annahme besteht, dass schutzwürdige Belange der oder des Betroffenen überwiegen.
Persönliche Notizen der Lehrkräfte über Schülerinnen, Schüler und Eltern sind von dem Recht auf Einsichtsnahme und Auskunft ausgenommen.
Personenbezogene Daten dürfen ohne Einwilligung der Betroffenen von der Schule an den Schulträger übermittelt werden, soweit dies zur jeweiligen Aufgabenerfüllung erforderlich ist.
Als Lehrkraft dürfen Sie ohne Einschränkungen personenbezogene Daten auf Ihrem häuslichen Datenverarbeitungsgerät speichern und verarbeiten. 
85SchulG § 26
geändert 19.06.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes an!Lösung
Eltern haben dafür zu sorgen, dass die Schülerin oder der Schüler am Unterricht und an sonstigen Schulveranstaltungen teilnimmt.
Eltern haben dafür zu sorgen, dass sich die Schülerin oder der Schüler in ihrem oder seinem Sozialverhalten dahingehend entwickelt, dass sie oder er zu einer Teilnahme am Schulleben befähigt wird.
Eltern und andere Personen, denen die Betreuung schulpflichtiger Kinder anvertraut ist, haben das Recht, der Schülerin oder dem Schüler die Teilnahme an einer Klassenfahrt zu verbieten. 
Eltern haben bei Schulunfällen die notwendigen Angaben zu machen.
Eltern, denen die Betreuung schulpflichtiger Kinder anvertraut ist, haben das Recht, eine schulärztliche Untersuchung der Schülerin oder des Schülers zu verweigern. 
86SchulG § 25
geändert 19.06.2014
Die Erfüllung des Bildungsauftrages der Schule ist gemäß § 25 Schulgesetz vor allem durch pädagogische Maßnahmen zu gewährleisten. Eine solche Maßnahme ist …Lösung
… das erzieherische Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler.
… der schriftliche Verweis. 
… die zeitweise Wegnahme von Gegenständen.
… der Ausschluss von der Teilnahme an einem Schulausflug. 
… gemeinsame Absprachen.
87SchulG § 25
geändert 19.06.2014
Sollten bei Konflikten mit oder zwischen Schülerinnen und Schülern die pädagogischen Maßnahmen nicht ausreichen, können gemäß Schulgesetz Ordnungsmaßnahmen getroffen werden. Eine solche Maßnahme ist …Lösung
… der Ausschluss auf Zeit von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts.
… die Überweisung in eine Parallelklasse.
… der Ausschluss vom Unterricht bis zur Dauer von zwei Wochen.
… die schriftliche Missbilligung. 
… das Nachholen schuldhaft versäumten Unterrichts nach vorheriger Benachrichtigung der Eltern. 
88SchulG § 25
geändert 19.06.2014
Bei Durchführung von Ordnungsmaßnahmen müssen gemäß § 25 Schulgesetz Rechtsvorschriften eingehalten werden. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen an! Lösung
Alle Ordnungsmaßnahmen werden von der zuständigen Klassenkonferenz beschlossen.  
Vor einer Ordnungsmaßnahme sind die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler und im Falle der Minderjährigkeit ihre oder seine Eltern zu hören.
Die ausgesprochene Ordnungsmaßnahme muss in einem angemessenen Verhältnis zum Anlass stehen.
Die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler kann der Anhörung fernbleiben und sich durch ein Mitglied der Schülervertretung (SV) vertreten lassen.  
Über den Antrag auf Überweisung in eine andere Schule mit dem gleichen Bildungsabschluss entscheidet die Schulaufsichtsbehörde auf Antrag der Schule.
90BeamtStG §§ 47, 48 Was muss die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG beachten?Lösung
Beamtinnen und Beamte begehen ein Dienstvergehen, wenn sie schuldhaft die ihnen obliegenden Pflichten verletzen.
Ein Verhalten außerhalb des Dienstes ist nur dann ein Dienstvergehen, wenn es nach den Umständen des Einzelfalls in besonderem Maße geeignet ist, das Vertrauen in einer für ihr Amt bedeutsamen Weise zu beeinträchtigen.
Ein Verhalten außerhalb des Dienstes ist immer dann ein Dienstvergehen, wenn es ein Gerichtsverfahren gab und das Gericht die Beamtin oder den Beamten schuldig gesprochen hat. 
Beamtinnen und Beamte, die fahrlässig die ihnen obliegenden Pflichten verletzen, haben dem Dienstherrn, dessen Aufgaben sie wahrgenommen haben, den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. 
Beamtinnen und Beamte, die vorsätzlich oder grob fahrlässig die ihnen obliegenden Pflichten verletzen, haben dem Dienstherrn, dessen Aufgaben sie wahrgenommen haben, den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.
91ZVO § 7
geändert 09.06.2008
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen gemäß Zeugnisverordnung an!Lösung
Unterblieb im Halbjahreszeugnis der Hinweis über Zweifel an der Versetzung einer Schülerin oder eines Schülers, so kann daraus ein Recht auf Versetzung hergeleitet werden.  
Die Angaben über das allgemeine Lernverhalten und Sozialverhalten sowie über die Unterrichtsversäum­nisse entfallen in den Abschluss- und Abgangszeugnissen.
Bis zum Ende der Sekundarstufe I sind Beschlüsse der Klassenkonferenz zur verbalen oder tabellarischen Beschreibung des allgemeinen Lernverhaltens und des Sozialverhaltens zu vermerken.
Beschlüsse über einen gewährten Notenschutz bei besonderen und andauernden Schwierigkeiten im Lesen oder Rechtschreiben sind zu vermerken.
In dem Zeugnis sind neben ganzen Noten auch Zwischennoten zulässig. 
93SchulG § 43
geändert 19.06.2014
Was trifft für Gemeinschaftsschulen zu?Lösung
Den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler wird durch Unterricht in binnendifferenzierender Form entsprochen.
In der Gemeinschaftsschule können Abschlüsse der Sekundarstufe I in einem gemeinsamen Bildungsgang ohne Zuordnung zu unterschiedlichen Schularten erreicht werden.
Die Gemeinschaftsschule vermittelt als differenzierte Schulart nur den Bildungsgang zum Erwerb des Mittleren Bildungsabschlusses. 
Eine Gemeinschaftsschule kann eine gymnasiale Oberstufe haben.
Ab der Jahrgangsstufe sieben können in einzelnen Fächern nach Leistungsfähigkeit und Neigung der Schülerinnen und Schüler differenzierte Lerngruppen gebildet werden.
94SchG § 66
geändert 19.06.2014
Die Fachkonferenz beschließt Vorschläge über...Lösung
...didaktische und methodische Fragen eines Faches.
...die fachliche Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte.
...die Verwendung von Haushaltsmitteln für das Fach.
...Koordination von Hausaufgaben und Klassenarbeiten. 
...Grundsätze für die Koordinierung von Unterrichtsinhalten und -methoden. 
95Lernen am anderen Ort Für welche sportlichen Aktivitäten gelten besondere Qualifikationsanforderungen für die Aufsichtskräfte?Lösung
Bergwandern
Radfahren 
Nordic Walking 
Reiten
Skilanglauf
96MBG §§ 1,2 Was trifft für Personalräte gemäß MBG zu?Lösung
Der Personalrat ist Teil der Verwaltung.
Der Personalrat ist Teil des Landesparlaments. 
Die Mitglieder des Personalrates führen ihr Amt unentgeltlich als Ehrenamt.
Die Mitglieder des Personalrates erhalten eine angemessene Aufwandsentschädigung. 
Der Personalrat bestimmt mit bei allen Maßnahmen der Dienststelle für die in der Dienststelle tätigen Beschäftigten.
97MBG § 2 Der Personalrat und die Dienststelle haben gemäß MBG gemeinsam dafür zu sorgen, dass …Lösung
... alle für die Beschäftigten geltenden Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Dienstvereinbarungen und Verwaltungsvorschriften durchgeführt werden.
... alle Beschäftigten der Dienststelle und alle Personen, die sich um eine Beschäftigung in der Dienststelle bewerben, nach Recht und Billigkeit behandelt werden.
… insbesondere Frauen und Behinderte bei der Bewerbung um eine Beschäftigung in der Dienststelle bevorzugt behandelt und eingestellt werden. 
... jede unterschiedliche Behandlung von Personen wegen ihrer Abstammung, Religion, Nationalität, Staatsangehörigkeit, Herkunft, politischen oder gewerkschaftlichen Betätigung oder Einstellung oder wegen ihres Geschlechtes unterbleibt.
... die geltenden Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Dienstvereinbarungen und Verwaltungsvorschriften in allen Behörden und Betrieben beachtet und durchgeführt werden. 
98MBG § 2 Der Personalrat und die Dienststelle haben gemäß MBG gemeinsam dafür zu sorgen, dass …Lösung
... Maßnahmen durchgeführt werden, die der Dienststelle und ihren Beschäftigten dienen.
... Maßnahmen durchgeführt werden, die dem Wohl des Staates und seiner Bevölkerung dienen. 
... Anregungen der Mitarbeiter verwirklicht werden und berechtigten Beschwerden gegenüber Dienstvorgesetzten nachgegangen und, soweit sie zutreffen, auch geahndet werden. 
... Anregungen von Beschäftigten nachgegangen wird und sie, soweit begründet, verwirklicht werden und berechtigten Beschwerden abgeholfen wird.
... Maßnahmen durchgeführt werden, die der Gleichstellung von Frauen und Männern dienen.
99MBG § 2 Der Personalrat und die Dienststelle haben gemäß MBG gemeinsam dafür zu sorgen, dass …Lösung
... Frauenförderpläne aufgestellt, vereinbart und durchgeführt werden.
... Maßnahmen durchgeführt werden, die der Gleichstellung von Frauen und Männern dienen.
... die Wahl der Schwerbehindertenvertretung durchgeführt wird.
… insbesondere Frauen und Behinderte bei der Bewerbung um eine Beschäftigung in der Dienststelle bevorzugt behandelt und eingestellt werden. 
... die Wahl der Frauenvertretung durchgeführt wird. 
100Lernen am anderen Ort Hinsichtlich des Ausschlusses einer Schülerin oder eines Schülers von einem mehrtägigen Schulausflug gelten folgende Regelungen:Lösung
Wird die Schülerin oder der Schüler nicht von den Eltern oder von ihnen beauftragten Personen abgeholt, muss die Schulfahrt unverzüglich abgebrochen werden. 
Die Eltern sind grundsätzlich verpflichtet, sich an der vorzeitigen Rückführung des Kindes zu beteiligen.
Die Eltern oder die Schülerin oder der Schüler tragen die zusätzlichen Kosten für die vorzeitige Rückfahrt.
Die Schülerin oder der Schüler darf nur dann allein nach Hause geschickt werden, wenn dies nach Alter und Reife vertreten werden kann.
Nur volljährige Schülerinnen und Schüler dürfen allein nach Hause geschickt werden. 
101Lernen am anderen Ort Hinsichtlich des Ausschlusses einer Schülerin oder eines Schülers von einer Schulfahrt gelten folgende Regelungen:Lösung
Während eines mehrtägigen Schulausfluges ist der Ausschluss möglich, wenn durch außergewöhnlich undiszipliniertes Verhalten der geordnete Ablauf gefährdet ist und sonstige erzieherische Maßnahmen nicht ausreichen.
Über einen sofortigen Ausschluss von einem mehrtägigen Schulausflug entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter.
Über einen sofortigen Ausschluss von einem mehrtägigen Schulausflug entscheidet die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer. 
Über einen sofortigen Ausschluss von einem mehrtägigen Schulausflug entscheidet allein die Fahrtenleiterin oder der Fahrtenleiter nach Rücksprache mit den Eltern. 
Die Eltern minderjähriger Schülerinnen und Schüler sind umgehend von der Entscheidung zu unterrichten.
102MBG § 11 Wer ist bei der Wahl von Personalräten gemäß MBG wahlberechtigt?Lösung
Wahlberechtigt zur Personalvertretung einer Dienststelle (Personalrat) sind alle Beschäftigten der Dienststelle, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
Wahlberechtigt zur Personalvertretung einer Dienststelle (Personalrat) sind Beschäftigte der Dienststelle nur dann, wenn sie das 18. Lebensjahr vollendet haben. 
Zu einer Dienststelle abgeordnete Beschäftigte werden in ihr wahlberechtigt, sobald die Abordnung wirksam geworden ist. 
Zu einer Dienststelle abgeordnete Beschäftigte werden in ihr wahlberechtigt, sobald die Abordnung länger als drei Monate gedauert hat.
Beschäftigte, die bei mehreren Dienststellen verwendet werden, sind nur in der Dienststelle wahlberechtigt, in der sie überwiegend tätig sind.
103MBG § 12 Wer ist bei der Wahl von Personalräten gemäß MBG wählbar?Lösung
Wählbar zur Personalvertretung einer Dienststelle (Personalrat) sind alle Beschäftigten der Dienststelle, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. 
Wählbar sind alle Wahlberechtigten, die am Wahltag seit sechs Monaten dem Geschäftsbereich ihrer obersten Dienstbehörde angehören.
Wählbar sind alle Wahlberechtigten, die am Wahltag seit einem Jahr im öffentlichen Dienst beschäftigt sind.
Wählbar für die Personalräte ihrer Dienststellen sind auch die Dienststellenleitung (bzw. ihre Vertretung) sowie Beschäftigte, die zu Einstellungen, Entlassungen oder sonstigen Entscheidungen, die den Status der Beschäftigten verändern, befugt sind. 
Wählbar sind auch Beschäftigte, die zu einer anderen Dienststelle abgeordnet sind und in der bisherigen Dienststelle keinen Dienst mehr leisten. 
104MBG §§ 42,43 Was trifft für die Personalversammlung gemäß MBG zu?Lösung
Die Personalversammlung darf alle Angelegenheiten behandeln, die vom Dienstvorgesetzten genehmigt wurden. 
Die Personalversammlung darf alle Angelegenheiten behandeln, die die Dienststelle oder ihre Beschäftigten betreffen.
Die Dienststellenleitung ist unter Mitteilung der Tagesordnung rechtzeitig einzuladen.
Die Dienststellenleitung darf an der Personalversammlung nur auf Einladung des Personalrats teilnehmen. 
An der Personalversammlung können Beauftragte der Jugend- und Ausbildungsvertretung mit beratender Stimme teilnehmen.
105ZVO § 4
geändert 11.09.2014
Sie müssen Noten vergeben. Welche Note würden Sie einem Schüler geben, dessen Leistungen den Anforderungen nicht entsprechen, die jedoch erkennen lassen, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können?Lösung
Gut 
Befriedigend 
Ausreichend 
Mangelhaft
Ungenügend 
106ZVO § 7
geändert 09.06.2008
Welche Vermerke sind im Abgangszeugnis einer Schülerin oder eines Schülers gemäß Zeugnisverordnung zulässig?Lösung
Angaben über das allgemeine Lernverhalten. 
Auf Beschluss der Klassenkonferenz und mit Zustimmung der Schülerin oder des Schülers Hin­weise auf innerhalb oder außerhalb der Schule erworbene Zertifikate oder andere Leistungsnach­weise und auf die Ausübung ehrenamtlicher Tätig­keiten.
Teilnahme oder Leistungen in Arbeitsgemein­schaften.
Angaben über Unterrichtsversäumnisse. 
Angaben über das Sozialverhalten. 
107ZVO § 8
geändert 09.06.2008
Was muss eine Lehrkraft bei der Ausfertigung von Zeugnissen beachten?Lösung
Zeugnisse können elektronisch versendet werden. 
Das Zeugnis ist mit urkundenechten Schreib- und Druckmitteln auf den dafür vorgesehenen Druckvorlagen auszufertigen.
Das gesamte Zeugnis muss handschriftlich geschrieben werden. 
Die Unterschriften aller Fachlehrerinnen oder Fachlehrer müssen vorhanden sein. 
Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann sich eine zusätzliche Unterschrift vorbehalten.
108SchulG § 66
geändert 19.06.2014
Überprüfen Sie die folgenden Aussagen zur Fachkonferenz auf ihre Richtigkeit!Lösung
Als Lehrkraft müssen Sie daran nur dann teilnehmen, wenn Sie das Fach auch unterrichten. 
Zu den Fachkonferenzen können ggf. Eltern- und Schülervertreter ab Jahrgangsstufe acht eingeladen werden. 
Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann an Fachkonferenzen teilnehmen.
Die Fachkonferenz beschließt Vorschläge über die Zusammenarbeit mit anderen Fachkonferenzen.
Die Fachkonferenz soll mindestens einmal im Schuljahr einberufen werden. 
109Lernen am anderen Ort Wann gilt der Erlass "Lernen am anderen Ort"?Lösung
Unterrichtsveranstaltungen außerhalb des Schulgeländes
Theaterbesuch am Abend im Rahmen des Deutschunterrichts
Kanu-AG am Nachmittag
Schülerpraktika 
Schulpartnerschaftsbegegnungen
110Lernen am anderen Ort Was gilt für alle schulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes?Lösung
Schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes müssen rechtzeitig durch die Schulleiterin oder den Schulleiter im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel genehmigt werden.
Schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes müssen rechtzeitig durch die Schul- und Finanzaufsicht genehmigt werden. 
Schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes müssen rechtzeitig bei der Schulleiterin oder dem Schulleiter beantragt und durch die Schulaufsicht genehmigt werden. 
Sofern keine Kosten anfallen, müssen schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes nicht genehmigt werden. 
Schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes müssen nur von der Schulleiterin oder dem Schulleiter genehmigt werden, wenn der Schulort verlassen wird. 
111Lernen am anderen Ort Wer leitet Schulfahrten?Lösung
Unterrichtsveranstaltungen außerhalb des Schulgeländes und Schulausflüge werden von Lehrkräften geleitet.
Unterrichtsveranstaltungen außerhalb des Schulgeländes und Schulausflüge können von Lehrkräften, Elternvertretern und externen Fachkräften geleitet werden. 
Unterrichtsveranstaltungen außerhalb des Schulgeländes und Schulausflüge können auch von Lehrkräften in Ausbildung geleitet werden.
Im Rahmen von Ganztagsangeboten können auch schulische Fachkräfte Unterrichtsveranstaltungen außerhalb des Schulgeländes leiten.
Im Rahmen von Ganztagsangeboten können auch externe Fachkräfte angeworben und mit der Unterrichtsveranstaltung außerhalb des Schulgeländes beauftragt werden. 
112Lernen am anderen Ort Wie ist die Teilnahme an Schulfahrten geregelt?Lösung
Jede Schülerin und jeder Schüler ist grundsätzlich zur Teilnahme an Schulfahrten im Rahmen von offenen Ganztagsangeboten verpflichtet, soweit sie oder er nicht nach § 15 SchulG beurlaubt oder nach § 25 Abs. 3 Nrn. 2 und 3 SchulG ausgeschlossen ist. 
Jede Schülerin oder jeder Schüler ist grundsätzlich zur Teilnahme an schulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes verpflichtet, soweit sie oder er nicht nach § 15 SchulG beurlaubt oder nach § 25 Nrn. 2 und 3 SchulG ausgeschlossen ist.
Für Lehrkräfte im Beamten- oder im Angestelltenverhältnis zählt die Leitung von Schulfahrten zu den pädagogischen Aufgaben und den dienstlichen Pflichten.
Nur für Lehrkräfte im Beamtenverhältnis zählt die Leitung von Schulfahrten zu den pädagogischen Aufgaben und den dienstlichen Pflichten. 
Teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte sind nicht zur Teilnahme an Schulfahrten verpflichtet. 
113Lernen am anderen Ort Welche Angaben sollte die Fahrtenplanung enthalten?Lösung
Pädagogische Zielsetzung der Fahrt.
Reiseroute/-ziel, Zeit, Dauer, Teilnehmerkreis der Veranstaltung, Anzahl der Schülerinnen und Schüler.
Benennung von Aufsichtspersonen sowie ggf. Ersatzpersonen.
Gegebenenfalls Vergleichsangebot von Bus und Bahn. 
Vorgesehene Beförderungsmittel, Unterbringung.
114Lernen am anderen Ort Welche Angaben sollte die Fahrtenplanung enthalten?Lösung
Abschluss von Versicherungen.
Möglichst genauen Kostenplan.
Vorgesehene Veranstaltungen.
Gegebenenfalls weitere beauftragte Reiseunternehmen.
Alter der Teilnehmer, Freizeitangebote, Ausrüstung und Proviant. 
115Lernen am anderen Ort Inwieweit sollen Eltern bei der Planung von Schulfahrten beteiligt werden?Lösung
Soweit die Schülerinnen und Schüler minderjährig sind, müssen die Eltern bei der Planung ein- und mehrtägiger Schulfahrten einbezogen werden. 
Soweit die Schülerinnen und Schüler minderjährig sind, müssen die Eltern bei der Planung mehrtägiger Schulfahrten einbezogen werden.
Die Eltern bzw. die volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen vor Durchführung eines Schulausfluges eine schriftliche Erklärung abgeben, in der sie der geplanten Veranstaltung zustimmen und sich verpflichten, ihre Kinder gegen Unfälle zu versichern. 
Die Eltern bzw. die volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen vor Durchführung eines Schulausfluges eine schriftliche Erklärung abgeben, in der sie der geplanten Veranstaltung zustimmen und sich verpflichten, die entstehenden Kosten zu tragen.
Die Eltern bzw. die volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen vor Durchführung eines Schulausfluges eine schriftliche Erklärung abgeben, in der sie der geplanten Veranstaltung zustimmen und sich verpflichten, für ihre Kinder eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. 
116Lernen am anderen Ort Was sollte die Lehrkraft bei der Planung von Schulfahrten beachten?Lösung
Die Kosten sollen für die Beteiligten zumutbar sein.
Schülerinnen und Schüler sollen nicht aus wirtschaftlichen Gründen an der Teilnahme an einem Schulausflug gehindert sein.
Die Leiterin oder der Leiter sollte ausdrücklich auf die Möglichkeit des Abschlusses von Kranken- und Haftpflichtversicherungen hinweisen. 
Die Leiterin oder der Leiter sollte ausdrücklich auf die Möglichkeit des Abschlusses von Reiserücktrittskostenversicherungen, Gepäckversicherungen und Rechtsschutzversicherungen hinweisen.
U. a. sollten die Wahl des Reiseziels, Reisezeit und Dauer der Reise mit den Eltern erörtert werden.
117Lernen am anderen Ort Was sollte die Lehrkraft bei der Planung von Schulfahrten beachten?Lösung
Folgen bei Problemen im Verhalten der Schülerinnen und Schüler sollten mit den Eltern erörtert werden.
Die Gewährung von Freizeiten und die Wahl der erforderlichen Ausrüstung und des Proviants sollten mit den Eltern erörtert werden.
Bei mehrtägigen Schulfahrten sollten die Eltern eine Begleitperson stellen. 
Die Eltern sollten nach gesundheitlichen Einschränkungen, Allergien, einer notwendigen Medikamentenversorgung sowie der Krankenversicherung befragt werden.
Die Eltern sollten darüber informiert werden, dass die erforderlichen Versicherungsdokumente während der Schulfahrt mitgeführt werden müssen.
118Lernen am anderen Ort Was hat die Lehrkraft bei der Auswahl des Reiseziels zu beachten?Lösung
Bei der Wahl des Reiseziels muss die Leiterin oder der Leiter darauf achten, dass es für den Besuch der jeweiligen Schülergruppe geeignet ist.
Bei der Wahl des Reiseziels muss die Leiterin oder der Leiter darauf achten, dass es genügend Freizeiteinrichtungen für die jeweilige Schülergruppe gibt. 
Bei der Wahl des Reiseziels muss die Leiterin oder der Leiter darauf achten, dass es mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. 
Bei der Wahl des Reiseziels müssen die Gefahren so niedrig wie den Umständen nach möglich gehalten werden.
Bei der Wahl des Reiseziels sollen finanzielle Gründe keine Rolle spielen. 
119Lernen am anderen Ort Was muss bei Fahrten ins Ausland beachtet werden?Lösung
Die Kosten der Fahrt sollen sich in einem finanziell tragbaren Rahmen halten.
Es ist darauf zu achten, dass niemand aus wirtschaftlichen Gründen von der Teilnahme des Schulausfluges ausgeschlossen wird.
Schülerinnen und Schüler, die nicht Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaates sind, dürfen den EU-Raum nicht verlassen. 
Bei Fahrten in Staaten mit nicht-deutscher Sprache sollte mindestens eine der aufsichtsführenden Begleitpersonen über ausreichende Englischkenntnisse verfügen. 
Bei Fahrten in Staaten mit nicht-deutscher Sprache sollte mindestens eine der aufsichtsführenden Begleitpersonen über ausreichende Sprachkenntnisse des Reiselandes verfügen.
120Lernen am anderen Ort Was ist bei den Beförderungsmitteln zu beachten?Lösung
Wenn die Benutzung von Beförderungsmitteln erforderlich ist, sollen für die Schulfahrt nach Möglichkeit regelmäßig verkehrende Verkehrsmittel eingesetzt werden.
Die Benutzung von Fahrrädern ist grundsätzlich nicht zulässig. 
Schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes können natürlich auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad durchgeführt werden.
Kanuwanderfahrten oder Fahrten mit dem Segelboot unterliegen besonderen Sicherheitsanforderungen.
Die Benutzung von Flugzeugen ist grundsätzlich nicht zulässig. 
121Lernen am anderen Ort Was muss eine Lehrkraft bei der Auswahl der Reiseveranstalter beachten?Lösung
Die Auswahl der Reiseunternehmen sollte anhand objektiver und nachvollziehbarer Kriterien wie Sicherheit, Kosten oder sonstigen Konditionen erfolgen.
Die Leiterin oder der Leiter darf keine persönlichen Zuwendungen oder Vergünstigungen von einem Reiseunternehmen als Gegenleistung für die Auftragsvergabe entgegen nehmen.
Die Auswahl der Reiseunternehmen darf grundsätzlich nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgen. 
Ein vom Reiseveranstalter gewährter Freiplatz kann nur von Schülerinnen und Schüler in Anspruch genommen werden. 
Will eine Lehrkraft einen Freiplatz in Anspruch nehmen, sollte dieser nie persönlich, sondern zunächst der Schule oder dem Förderverein zugesprochen werden.
122Lernen am anderen Ort Für Vertragsabschlüsse gilt:Lösung
Die Leiterin oder der Leiter der Schulfahrt schließt Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen im Namen der Eltern beziehungsweise der volljährigen Schülerinnen und Schüler nach deren Zustimmung ab.
Die Leiterin oder der Leiter der Schulfahrt schließt Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen im Namen der Schule beziehungsweise der Schulleiterin oder des Schulleiters ab. 
Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen können nur im Namen der Leiterin beziehungsweise des Leiters der Schulfahrt abgeschlossen werden. 
Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen können nur im Namen der Schülerinnen und Schüler abgeschlossen werden. 
Die Leiterin oder der Leiter der Schulfahrt schließt Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen im Namen des Landes Schleswig-Holstein und seines Ministers ab. 
123Lernen am anderen Ort Hinsichtlich der Kosten einer Schulfahrt gelten folgende Regelungen:Lösung
Die Richtlinie für Schulausflüge setzt keine Kostenobergrenze fest.
Die Richtlinie für Schulausflüge setzt eine Kostenobergrenze von 300 € fest. 
Die Entscheidung über den Kostenrahmen liegt in der eigenverantwortlichen Entscheidung der Schule.
Die Schulkonferenz entscheidet über die Grundsätze für Schulausflüge und somit auch über eine Kostenobergrenze.
Die Klassenkonferenz entscheidet über die Durchführung eines Schulausfluges und somit auch über eine Kostenobergrenze. 
124Lernen am anderen Ort Wenn Eltern für Ihre Kinder die Kostenbeiträge für eine Schulfahrt nicht aufbringen können, gibt es verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten:Lösung
Ein Schulverein oder ein sonstiger Sponsor kann die Kosten übernehmen.
Wenn ein Reiseveranstalter einen Freiplatz anbietet, kann die Reisegruppe entscheiden, diesen für die betreffende Schülerin oder den betreffenden Schüler zu verwenden.
Für Bezieherinnen und Bezieher von Arbeitslosengeld II und von Sozialhilfe werden die Kosten für mehrtägige Schulausflüge übernommen.
Für Bezieherinnen und Bezieher von Arbeitslosengeld und von Renten werden die Kosten für mehrtägige Schulausflüge übernommen. 
Das Land Schleswig-Holstein gewährt einen Zuschuss, der den Sozialhilfesatz aber nicht übersteigen darf. 
125Lernen am anderen Ort Was sollte bei der Übernahme der Reisekosten für Lehrkräfte beachtet werden?Lösung
Wenn ein Freiplatz durch Lehrkräfte in Anspruch genommen werden soll, sollte dieser ihnen nie persönlich, sondern zunächst der Schule oder dem Förderverein zugesprochen werden.
Eine Elternumlage zur Finanzierung der Reisekosten für die Lehrkraft kann nur auf freiwilliger Basis erfolgen.
Eine Elternumlage zur Finanzierung der Reisekosten für die Lehrkraft kann nur nach einer Abstimmung erfolgen, wenn die Mehrheit der Eltern dem zustimmt. 
Möglich sind freiwillige Zahlungen der Eltern an den Förderverein oder die Schule zur Verwendung für Schulfahrten.
Möglich sind freiwillige Zahlungen der Eltern und Schüler an die begleitende Lehrkraft. 
126Lernen am anderen Ort Die Beaufsichtigung der Schülerinnen und Schüler ist durch folgende Komponenten gekennzeichnet:Lösung
Kontinuierlich
Gelegentlich 
Bedarfsabhängig 
Aktiv
Präventiv
127Lernen am anderen Ort Was muss eine Lehrkraft bei der Beaufsichtigung und der Begleitung auf einer Schulfahrt beachten?Lösung
Die Leiterin oder der Leiter hat dafür Sorge zu tragen, dass auf Schulfahrten mindestens eine der aufsichtführenden Personen als Rettungssanitäter ausgebildet ist. 
Die Leiterin oder der Leiter trägt die Verantwortung für die Durchführung der schulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes.
Die Lehrkraft muss während der Veranstaltung alle erforderlichen Aufsichtsmaßnahmen treffen.
Bei mehrtägigen Schulausflügen oder bei besonderen Aufsichtsverhältnissen sollen nach Bedarf weitere Lehrkräfte oder geeignete Begleitpersonen die Beaufsichtigung mit übernehmen.
Die Leiterin oder der Leiter hat dafür Sorge zu tragen, dass auf schulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes eine ausreichende Erste-Hilfe-Ausrüstung verfügbar ist.
128Lernen am anderen Ort Was ist bei der Verabreichung von Medikamenten an Schülerinnen und Schüler zu beachten?Lösung
Bei Kopf- und Zahnschmerzen dürfen nur rezeptfreie Medikamente von der Lehrkraft verabreicht werden. 
Die Lehrkraft sollte durch die Eltern zur Medikamentengabe personengebunden und schriftlich beauftragt worden sein.
Es müssen zweifelsfreie Vorgaben hinsichtlich Art und Dosierung der Medikamente durch die Eltern oder den behandelnden Arzt vorliegen.
Intravenöse oder intramuskuläre Injektionen dürfen grundsätzlich nur durch die begleitenden Aufsichtskräfte verabreicht werden. 
Die Lagerung und Aufbewahrung der Medikamente sollte verwechslungssicher erfolgen und so, dass diese für die Kinder nicht erreichbar sind.
129Schulgesetz § 5
geändert 19.06.2014
Welche einschränkenden Bedingungen formuliert das Schulgesetz hinsichtlich des gemeinsamen Unterrichts in § 5?Lösung
In den öffentlichen Schulen werden Schülerinnen und Schüler im Regelfall gemeinsam erzogen und unterrichtet.
Schülerinnen und Schüler sollen unabhängig von dem Vorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs gemeinsam unterrichtet werden, soweit es die organisatorischen, personellen und sächlichen Möglichkeiten erlauben und das Kollegium der aufnehmenden Schule zugestimmt hat. 
Schülerinnen und Schüler sollen unabhängig von dem Vorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs gemeinsam unterrichtet werden, soweit es die organisatorischen, personellen und sächlichen Möglichkeiten erlauben und es der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf entspricht.
Schülerinnen und Schüler sollen unabhängig von dem Vorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs gemeinsam unterrichtet werden, soweit es der individuellen Förderung behinderter Schülerinnen und Schüler entspricht. Die organisatorischen, personellen und sächlichen Voraussetzungen sind zu schaffen. 
Die begabungsgerechte und entwicklungsgemäße Förderung der einzelnen Schülerin und des einzelnen Schülers ist durchgängiges Unterrichtsprinzip in allen Schulen.
130Schulgesetz § 45
geändert 19.06.2014
Wie ist der Auftrag der Förderzentren in § 45 des Schulgesetzes genau formuliert?Lösung
Förderzentren nehmen Schülerinnen und Schüler auf, die in anderen Schularten auch mit besonderen Hilfen dauernd oder vorübergehend nicht ausreichend gefördert werden können.
Förderzentren unterrichten, erziehen und fördern Kinder, Jugendliche und Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf und beraten Eltern und Lehrkräfte.
Förderzentren fördern die inklusive Beschulung an allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen.
Förderzentren fördern ausschließlich die inklusive Beschulung an allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen. 
Förderzentren wirken an der Planung und Durchführung von Formen des gemeinsamen Unterrichts mit.
131SoFVO § 3
geändert 13.02.2017
Schülerinnen und Schüler haben sonderpädagogischen Förderbedarf, wenn …Lösung
… sie in der Grundschule eine Klassenstufe wiederholen müssen. 
… die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten dies auf Grund schlechter Zeugnisnoten wünschen. 
… sie aufgrund ihrer Behinderung, Entwicklung oder chronischen Krankheit nur mit besonderer Hilfe am Unterricht einer Grundschule, einer weiterführenden allgemein bildenden Schule oder einer berufsbildenden Schule teilnehmen können und sonstige Förderung nicht ausreichend ist.
… sie aufgrund von Leistungsproblemen in mindestens zwei Fächern nicht am Unterricht einer Grundschule, einer weiterführenden allgemein bildenden Schule oder einer berufsbildenden Schule teilnehmen können. 
… ihre Leistungen trotz ausreichenden Fleißes in zwei Fächern mit mangelhaft bewertet werden und diese Noten nicht ausgleichen können. 
132SoFVO §4
geändert 13.02.2017
Das Verfahren zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs wird durchgeführt …Lösung
… auf Veranlassung der besuchten Schule.
… auf Antrag einer der in Betracht kommenden aufnehmenden Schulen.
… auf Antrag einer volljährigen Schülerin oder eines volljährigen Schülers.
… auf Antrag des Jugendamtes oder des Amtes für soziale Dienste (ASD). 
… auf Antrag der Eltern eines nicht volljährigen Kindes.
133SoFVO § 4 Vermutet eine Schule bei einer Schülerin oder einem Schüler die Notwendigkeit eines Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs, …Lösung
… bittet sie das Förderzentrum, die Eltern über den Ablauf des Verfahrens und die in Betracht kommenden Formen der Beschulung zu informieren. 
… informiert die Schule die Betroffenen über den Ablauf des Verfahrens und die in Betracht kommenden Formen der Beschulung.
… übersendet sie der unteren Schulaufsichtsbehörde ein schulärztliches Gutachten sowie die Schülerakte. 
… übersendet sie dem zuständigen Förderzentrum ein schulärztliches Gutachten sowie die Schülerakte.
… beruft sie einen Förderausschuss ein, an dem alle Beteiligten teilnehmen. 
134SoFVO § 5 An Koordinierungsgesprächen gemäß § 5 SoFVO sind mindestens zu beteiligen:Lösung
Die untere Schulaufsichtsbehörde 
Die Eltern oder die volljährige Schülerin oder der volljährige Schüler
Eine Vertreterin oder ein Vertreter des Jugendamtes oder des ASD 
Eine Vertreterin oder ein Vertreter des Schulträgers
Eine Vertreterin oder ein Vertreter der aufnehmenden Schule
135SoFVO § 6 Zu den Mitgliedern des Förderausschusses zählen …Lösung
… die Eltern oder die volljährige Schülerin oder der volljährige Schüler.  
… die untere Schulaufsichtsbehörde oder eine von ihr beauftragte Schulleitung.
… ein Vertreter der Jugendbehörde als jugendrechtliche Fachaufsicht. 
… die Schulleitung oder eine von ihr beauftragte Lehrkraft der abgebenden Schule.
… je eine Vertreterin oder ein Vertreter der in Betracht kommenden Kostenträger der geplanten Maßnahme.
136Datenschutzverordnung-Schule §1
geändert 07.09.2015
Für wen gilt die Schul-Datenschutzverordnung - SchulDSVO?Lösung
Diese Verordnung gilt für die Verarbeitung personenbezogener Daten von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern in allen öffentlichen Einrichtungen.  
Diese Verordnung gilt für die Verarbeitung personenbezogener Daten von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern (Betroffene) durch öffentliche Schulen, Elternvertretungen, den schulpsychologischen Dienst, schulische Assistenzkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie durch die Meldebehörde.
Diese Verordnung regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in öffentlichen Schulen.  
Diese Verordnung gilt auch, wenn Lehrkräfte dienstlich unter Zuhilfenahme dienstlicher oder privater informationstechnischer Geräte bei der Datenverarbeitung tätig werden.
Diese Verordnung regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern in allen öffentlichen und privaten Schulen.  
137SchulDSVO §6
geändert 23.11.2015
Was gilt nach der Schul-Datenschutzverordnung?Lösung
Soweit es sich um Daten nach § 6 Absatz 1 handelt, sind die Schülerinnen und Schüler sowie Eltern gegenüber der Schulverwaltung zur Auskunft verpflichtet.
Schülerinnen und Schüler sowie Eltern sind bei der Erhebung personenbezogener Daten nicht zur Auskunft verpflichtet  
Für die Erhebung personenbezogener Daten müssen Schülerinnen und Schüler sowie Eltern immer ihre Einwilligung geben.  
Wenn sie in die Erhebung und Verarbeitung eines Lichtbildes schriftlich eingewilligt haben, stellen sie dieses zur Verfügung oder die Schulverwaltung fertigt das Lichtbild digital mit einem dienstlichen Gerät.
Auch mit Einwilligung dürfen unzumutbare, nicht zweckdienliche oder sachfremde Angaben nicht erhoben und verarbeitet werden.
138SchulDSVO §12 + 20
geändert 07.09.2015
Was gilt für die Datenverarbeitung durch Elternvertretungen?Lösung
Den Klassenelternbeiräten dürfen keine personenbezogenen Daten übermittelt werden. 
Eine eigenständige Erhebung personenbezogener Daten der Betroffenen durch die Elternvertretungen ist nicht zulässig; die für ihre Aufgabenerfüllung notwendigen personenbezogenen Daten der Betroffenen erhalten sie gemäß § 12 Absatz 5 von der Schule.
Eine eigenständige Erhebung personenbezogener Daten der Betroffenen durch die Elternvertretungen ist zulässig. 
Die Klassenelternbeiräte erhalten von den Schulen zur Durchführung ihrer Aufgaben die Adressdaten (einschließlich Telefonnummern und E-Mail-Adressen) der Eltern und der Lehrkräfte der jeweiligen Klasse. 
Die Klassenelternbeiräte erhalten von den Schulen zur Durchführung ihrer Aufgaben die Adressdaten (einschließlich Telefonnummern und E-Mail-Adressen) der Eltern und der Lehrkräfte der jeweiligen Klasse, soweit die Betroffenen hierzu schriftlich ihre Einwilligung erteilt haben.
139SchulDSVO §§ 3 + 6 + 7
geändert 07.09.2015
Was gilt für den Datenbestand in der Schule?Lösung
Verantwortlich für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern ist die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer.  
Der zugelassene Datenbestand an Schulen kann von allen Lehrkräften, Lehrkräften im Vorbereitungsdienst, Lehramtsstudentinnen und -studenten im Praktikum an der Schule eingesehen werden, soweit dies zur Erfüllung der Aufgaben dieser Personen erforderlich ist.
Verantwortlich für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern ist die Schulleiterin oder der Schulleiter.
Der zugelassene Datenbestand an Schulen kann von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der Schule eingesehen werden, soweit dies zur Erfüllung der Aufgaben dieser Personen erforderlich ist.  
Der zugelassene Datenbestand an Schulen kann nur von den Schulleiterinnen und Schulleitern sowie von Schulaufsichtsbeamtinnen und Schulaufsichtsbeamten eingesehen werden, soweit dies zur Erfüllung der Aufgaben dieser Personen erforderlich ist.  
140SchulDSVO §12
geändert 07.09.2015
Andere öffentliche und nichtöffentliche Stellen, die personenbezogene Daten übermittelt werden dürfen, sind laut §12 SchulDSVO...Lösung
Gesundheitsämter - schulärztlicher Dienst -
Sportvereine 
Jobcenter (§ 6d SGB II)
örtliche Agentur für Arbeit (§ 367 Absatz 2 SGB III)
Landeskirchenamt 
141SchulDSVO §§ 11 + 13
geändert 07.09.2015
Was muss bei der Speicherung und Löschung von Dateien und Akten beachtet werden?Lösung
Die personenbezogenen Daten der Schülerinnen, Schüler und Eltern dürfen in Akten und elektronischen Dateien gespeichert werden.
Die personenbezogenen Daten der Schülerinnen, Schüler und Eltern dürfen in Akten und elektronischen Dateien gespeichert werden, wenn die Eltern der betreffenden Schülerin oder des betreffenden Schülers damit einverstanden sind. 
Zeugnisdurchschriften dürfen nur elektronisch gespeichert werden, soweit diese mit einer elektronischen Signatur nach dem Signaturgesetz versehen sind.
Zeugnisdurchschriften dürfen nur elektronisch gespeichert werden, wenn die Eltern der betreffenden Schülerin oder des betreffenden Schülers damit einverstanden sind. 
Ohne gesetzliche Befugnis oder wirksame Einwilligung erhobene Daten dürfen nicht gespeichert oder anderweitig verarbeitet werden und sind spätestens 70 Jahre nach Ableben des Betroffenen zu löschen. 
142Datenschutzverordnung-Schule §18
geändert 23.11.2015
Was muss beim Einsatz privater informationstechnischer Geräte bei der personenbezogenen Datenverarbeitung durch Lehrkräfte beachtet werden?Lösung
In Ausübung ihres Dienstes dürften Lehrkräfte abweichend von § 30 Absatz 2 SchulG ihre privaten informationstechnischen Geräte zur automatisierten Verarbeitung von personenbezogenen Daten der Betroffenen einsetzen, soweit ihnen hierfür zuvor eine schriftliche Genehmigung der Schulleiterin oder des Schulleiters erteilt worden ist.
Personenbezogene Daten der Schülerinnen und Schüler dürfen mit privaten informationstechnischen Geräten von Lehrkräften nur mit Genehmigung der Eltern verarbeitet werden.  
Eine Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn die Lehrkraft schriftlich die für die Verarbeitung zu verwendenden informationstechnischen Geräte und Programme genau bezeichnet und sich verpflichtet, alle zukünftigen Änderungen hieran unverzüglich mitzuteilen, sowie die Einhaltung der Vorgaben nach §18 Abs. 2 zusichert.
Eine Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn die informationstechnischen Geräte in das Landesnetz eingebunden sind. 
Eine Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn die informationstechnischen Geräte untereinander vernetzt sind. 
143SchulDSVO §18
geändert 23.11.2015
Die Genehmigung zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Lehrkräfte mittels privateigener informationstechnischer Geräte darf nur erteilt werden, wenn die Lehrkraft schriftlich zugesichert hat ...Lösung
...dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz die Wahrnehmung der Kontrollaufgaben nach § 41 LDSG zu ermöglichen
...der Schulleiterin oder dem Schulleiter die Wahrnehmung der Kontrollaufgaben nach § 6 Absatz 5 LDSG zu ermöglichen
...personenbezogene Daten im Sinne dieser Verordnung nur persönlich zu verarbeiten und sie keinem Dritten zugänglich zu machen.
...einen Computerführerschein zu besitzen. 
...alle technischen und organisatorischen Maßnahmen nach dem Stand der Technik durchzuführen, insbesondere die personenbezogenen Daten zu verschlüsseln und Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um den Zugriff Unbefugter auf die Daten über das Internet zu verhindern.
144SchulDSVO Anlage zu §6
geändert 07.09.2015
Daten von Schülerinnen und Schülern, die von öffentlichen Schulen gemäß § 30 Absatz 1 SchulG verarbeitet werden dürfen, sind:Lösung
Krankenversicherung
Lichtbild (bei Vorliegen einer wirksamen Einwilligung)
Hobbys 
Aussiedlereigenschaft
Vereinszugehörigkeit 
145SchulDSVO Anlage zu §6
geändert 07.09.2015
Daten von Eltern, die von öffentlichen Schulen gemäß § 30 Absatz 1 SchulG verarbeitet werden dürfen, sind:Lösung
Erreichbarkeit am Arbeitsplatz: Telefon, E-Mail-Adressen und vergleichbare Telekommunikationsverbindungen
Herkunfts- und Verkehrssprache 
Erreichbarkeit privat: Telefon, E-Mail-Adressen und vergleichbare Telekommunikationsverbindungen
Mitgliedschaft in Parteien 
Staatsangehörigkeit(en) 
146SchulDSVO Anlage zu §6
geändert 07.09.2015
Daten von Eltern, die von öffentlichen Schulen gemäß § 30 Absatz 1 SchulG verarbeitet werden dürfen, sind:Lösung
Mitgliedschaft in Elternbeiräten
Name, Vorname
Konfession 
Krankenversicherung 
Familienstand 
147SchulDSVO Anlage zu §6
geändert 07.09.2015
Daten von Schülerinnen und Schülern, die von öffentlichen Schulen gemäß § 30 Absatz 1 SchulG verarbeitet werden dürfen, sind:Lösung
Datum der ersten Einschulung
Bisher besuchte Schulen
Beurlaubung vom Unterricht
BAFöG-Schulbescheinigung
Teilnahme an Fördermaßnahmen
148Datenschutzverordnung-Schule §10, §30 SchulG
geändert 07.09.2015
Daten von Schülerinnen und Schülern, die von öffentlichen Schulen gemäß § 30 Absatz 1 SchulG verarbeitet werden dürfen, sind:Lösung
Lernplan; Förderplan
Vermerk über Funktion in Schülervertretung
Sonderpädagogische Förderung in der inklusiven Beschulung
Politische Gesinnung 
Ergebnisse von Lernstandserhebungen und Vergleichsarbeiten
149SchulDSVO §13
geändert 07.09.2015
Schulen haben personenbezogene Daten nach Ablauf der folgenden Fristen zu löschen. Sie betragenLösung
3 Jahre bei Klassen- und Kursbüchern
10 Jahre bei Schülerakten und sonderpädagogischen Akten einschließlich Lern- und Förderplänen, kompetenzorientierten Entwicklungsberichten oder Schulübergangsempfehlungen und sonderpädagogischen Gutachten 
5 Jahre bei Klassen- und Kursbüchern 
2 Jahre bei Akten über Abschlussprüfungen einschließlich der Prüfungsniederschriften und der Arbeiten in der schriftlichen Prüfung  
2 Jahre bei Schülerakten und sonderpädagogischen Akten einschließlich Lern- und Förderplänen, kompetenzorientierten Entwicklungsberichten oder Schulübergangsempfehlungen und sonderpädagogischen Gutachten
150SchulG § 4
geändert 19.06.2014
Was trifft nach § 4 SchulG zu?Lösung
Die Schule trägt vorbildhaft dazu bei, Schülerinnen und Schüler zu einer Lebensführung ohne Abhängigkeit von Suchtmitteln zu befähigen.
Die Schule soll den jungen Menschen befähigen, mit Zigaretten und Alkohol umsichtig und selbstbestimmt umzugehen. 
Für alle Schulen gilt bei schulischen Veranstaltungen ein Rauch- und Alkoholverbot im Schulgebäude.
Für alle Schulen gilt bei schulischen Veranstaltungen ein Rauch- und Alkoholverbot auf dem Schulgelände.
Bei nichtschulischen Veranstaltungen kann der Schulleiter Ausnahmen vom Rauch- und Alkoholverbot außerhalb des Schulgeländes zulassen. 
151SchulDSVO §§ 18+19 Haben Lehrkräfte personenbezogene Daten der Betroffenen in ihren Unterlagen oder auf ihren informationstechnischen Geräten gespeichert, sind diese Daten zu löschen....Lösung
sobald eine Frist von 2 Jahren verstrichen ist. 
sobald die Eltern dies einfordern. 
sobald sie für die konkrete Aufgabenerfüllung nicht mehr erforderlich sind; bei Unterlagen soll das Löschen durch Schreddern erfolgen.
sobald die Genehmigung der Schulleiterin oder des Schulleiters erloschen ist.
sobald neue Programme installiert wurden, ohne dies unverzüglich der vorgesetzten Stelle mitzuteilen.
152Erlass zur politischen Bildung in Schulen Erlass des Ministeriums für Schule und Berufsbildung vom 6. Juli 2016 (NBI.MSB Schl.-H. 2016 S. 171) Was gilt gemäß Erlass zur politischen Bildung vom 6. Juli 2016, wenn politische Mandatsträgerinnen oder Mandatsträger in den Unterricht oder zu einer sonstigen schulischen Veranstaltung eingeladen werden?Lösung
Die verantwortliche Lehrkraft hat für eine Ausgewogenheit zu sorgen, indem nachfolgend mindestens zwei weitere Mandatsträgerinnen bzw. zwei weitere Mandatsträger aus zwei anderen Parteien in den Unterricht eingeladen werden und die zu einem Thema getätigten Aussagen durch eine entsprechende Gestaltung des Unterrichts ins Verhältnis zu den parteipolitischen Standpunkten anderer Parteien gesetzt werden. 
Die verantwortliche Lehrkraft hat für eine Ausgewogenheit zu sorgen, indem z.B. nachfolgend mindestens eine weitere Mandatsträgerin oder ein weiterer Mandatsträger einer anderen Partei in den Unterricht eingeladen wird oder die zu einem Thema getätigten Aussagen durch eine entsprechende Gestaltung des Unterrichts ins Verhältnis zu den parteipolitischen Standpunkten anderer Parteien gesetzt werden.
Die verantwortliche Lehrkraft hat für eine Ausgewogenheit zu sorgen, indem z.B. nachfolgend mindestens eine weitere Mandatsträgerin oder ein weiterer Mandatsträger einer anderen Partei in den Unterricht eingeladen wird und die zu einem Thema getätigten Aussagen durch eine entsprechende Gestaltung des Unterrichts ins Verhältnis zu den parteipolitischen Standpunkten anderer Parteien gesetzt werden. 
Die verantwortliche Lehrkraft hat für eine Ausgewogenheit zu sorgen, indem nachfolgend weitere Mandatsträgerin oder Mandatsträger aller zu den Wahl antretenden Parteien in den Unterricht eingeladen werden. 
Die verantwortliche Lehrkraft hat für eine Ausgewogenheit zu sorgen, indem nachfolgend weitere Mandatsträgerin oder Mandatsträger aller Parteien, die voraussichtlich im Parlament vertreten sein werden, in den Unterricht eingeladen werden. 
153Erlass zur politischen Bildung in Schulen Erlass des Ministeriums für Schule und Berufsbildung vom 6. Juli 2016 (NBI.MSB Schl.-H. 2016 S. 171) Was gilt gemäß Erlass zur politischen Bildung vom 6. Juli 2016, wenn politische Mandatsträgerinnen oder Mandatsträger in den Unterricht oder zu einer sonstigen schulischen Veranstaltung eingeladen werden?Lösung
Die Schulleiterin oder der Schulleiter entscheidet - in der Regel auf Vorschlag der jeweiligen Lehrkraft - über den Besuch der Mandatsträgerin oder des Mandatsträgers im Unterricht oder in einer sonstigen schulischen Veranstaltung.
Die verantwortliche Lehrkraft entscheidet im Rahmen ihrer pädagogischen Verantwortung über den Besuch der Mandatsträgerin oder des Mandatsträgers im Unterricht oder in einer sonstigen schulischen Veranstaltung. 
Die Schulleiterin oder der Schulleiter entscheidet über den Besuch der Mandatsträgerin oder des Mandatsträgers im Unterricht oder in einer sonstigen schulischen Veranstaltung.
Die Lehrerkonferenz entscheidet - in der Regel auf Vorschlag der Schulleiterin oder des Schulleiters - über den Besuch der Mandatsträgerin oder des Mandatsträgers im Unterricht oder in einer sonstigen schulischen Veranstaltung. 
Die Schulkonferenz entscheidet - in der Regel auf Vorschlag der Lehrerkonferenz sowie der Schulleiterin oder des Schulleiters - über den Besuch der Mandatsträgerin oder des Mandatsträgers im Unterricht oder in einer sonstigen schulischen Veranstaltung. 
154Erlass zur politischen Bildung in Schulen Erlass des Ministeriums für Schule und Berufsbildung vom 6. Juli 2016 (NBI.MSB Schl.-H. 2016 S. 171) Was gilt gemäß Erlass zur politischen Bildung vom 6. Juli 2016 in der sogenannten "heißen Wahlkampfphase" (sechs Wochen vor dem Wahltermin), wenn wenn politische Mandatsträgerinnen oder Mandatsträger in den Unterricht oder zu einer sonstigen schulischen Veranstaltung eingeladen werden?Lösung
In dieser Phase dürfen keine politischen Mandatsträgerinnen oder Mandatsträger in den Unterricht oder zu einer sonstigen schulischen Veranstaltung eingeladen werden. 
Es soll jeweils eine Vertreterin oder ein Vertreter der in der Vertretungskörperschaft repräsentierten Parteien sowie bei Landtags- und Bundestagswahlen jeweils auch eine Vertreterin oder ein Vertreter der Parteien, die sehr wahrscheinlich neu in das Parlament gewählt werden (Wahlkandidaten/-innen), Gelegenheit zur Teilnahme an der Podiumsdiskussion erhalten.
Eine schulische Veranstaltung unter Einbeziehung von politisch verantwortlichen Personen in der sog. „heißen Wahlkampfphase“ ist der Amtschefin oder dem Amtschef des Bildungsministeriums rechtzeitig vorher anzuzeigen.
Eine schulische Veranstaltung unter Einbeziehung von politisch verantwortlichen Personen in der sog. „heißen Wahlkampfphase“ ist von der Amtschefin oder dem Amtschef des Bildungsministeriums vorher zu genehmigen 
Es soll jeweils eine Vertreterin oder ein Vertreter der in der Vertretungskörperschaft aktuell regierenden Parteien sowie eine Vertreterin oder ein Vertreter der beiden Parteien, die in den Wahlumfragen aktuell auf den ersten beiden Plätzen liegen, Gelegenheit zur Teilnahme an der Podiumsdiskussion erhalten. 
155Erlass zur politischen Bildung in Schulen Erlass des Ministeriums für Schule und Berufsbildung vom 6. Juli 2016 (NBI.MSB Schl.-H. 2016 S. 171) Was gilt gemäß Erlass zur politischen Bildung vom 6. Juli 2016 in der sogenannten "heißen Wahlkampfphase" (sechs Wochen vor dem Wahltermin) in Bezug auf Presse und sonstige publizistische Begleitung, wenn politische Mandatsträgerinnen oder Mandatsträger in den Unterricht oder zu einer sonstigen schulischen Veranstaltung eingeladen werden?Lösung
Bei schulischen Veranstaltungen innerhalb der sog. „heißen Wahlkampfphase“ müssen Presse- und Rundfunkvertreter von verschiedenen Presseorganen vertreten sein, die entsprechend der politischen Ausrichtung ihres Mediums die Vielfalt der an der Veranstaltung beteiligten Parteien widerspiegeln. 
Bei schulischen Veranstaltungen innerhalb der sog. „heißen Wahlkampfphase“ haben die Mandatsträgerinnen und -träger sowie Vertreterinnen und Vertreter politischer Parteien Veröffentlichungen gegenüber Presse und Rundfunk oder eine sonstige publizistische Begleitung zu unterlassen.
Bei schulischen Veranstaltungen innerhalb der sog. „heißen Wahlkampfphase“ haben alle beteiligten Mandatsträgerinnen und -träger das Recht, Presseberichte und Rundfunkbeiträge zu authorisieren, bevor diese veröffentlich werden. 
Im Nachgang zu der Veranstaltung kann die jeweilige Schule selbst Pressearbeit in der auch sonst bei besonderen schulischen Veranstaltungen üblichen Art und Weise machen. Eine publizistische Begleitung insbesondere durch die Anwesenheit von Medienvertreter/-innen während der Veranstaltung ist ausgeschlossen.
Bei schulischen Veranstaltungen innerhalb der sog. „heißen Wahlkampfphase“ dürfen anwesenden Pressevertreter nur mit Angehörigen der Schule sprechen; keinesfalls aber mit einem Mandatsträgerinnen und -träger sowie Vertreterinnen und Vertreter politischer Parteien.